{"id":997,"date":"2012-12-26T18:28:29","date_gmt":"2012-12-26T16:28:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=997"},"modified":"2019-06-23T16:46:07","modified_gmt":"2019-06-23T14:46:07","slug":"alpen-2007","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/alpen-2007\/","title":{"rendered":"Alpen 2007"},"content":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrt uns entlang des Alpenhauptkamms. Vom Mittelmeer bis zum Wienerwald ist unsere Idee, wir m\u00f6chten auch viele Schotterstra\u00dfe mitnehmen und uns unbekannte Strecken erkunden. Start der Tour war 6. Juli 2007 und endete am 28. Juli 2007. Ich war etwa 5900 km unterwegs.<\/p>\n<p>Teilnehmer: Gerhard E., Gerhard P.,Herbert, Helmut und Martin<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 5.7.2007<\/strong><\/p>\n<p><em>Treffpunkt Bieriger<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1021\" aria-describedby=\"caption-attachment-1021\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1021\" alt=\"Teilnehmer\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/teilnehmer1.jpg\" width=\"300\" height=\"235\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1021\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vor der Abfahrt mit dem Zug nach Feldkirch, treffen wir uns beim Bierigen. Noch das letzte Schnitzel, k\u00fchle Biere, dann geht es am Westbahnhof und unsere Bikes werden verladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Freitag, 6.7.2007 361 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Kein Regen am Stilfer Joch<\/em><\/p>\n<p>Feldkirch \u2013 Dam\u00fcls \u2013 Lech \u2013 St. Anton \u2013 Nauders \u2013 Prad \u2013 Bormio \u2013 Sondrio \u2013 Domaso<\/p>\n<figure id=\"attachment_1019\" aria-describedby=\"caption-attachment-1019\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1019\" alt=\"Stilfersjoch\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/stelvio1.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1019\" class=\"wp-caption-text\">Stilfersjoch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Autozug hat uns p\u00fcnktlich nach Feldkirch gebracht, wir m\u00fcssen leider im Regen die Tour starten. \u00dcber das Hahntennjoch und den Arlberg im Regen, eine kurze Pause nach St. Anton und es geht weiter. Ab dem Reschenpass endlich kein Regen mehr. Im Vinschgau wird es w\u00e4rmer, wir zweigen Richtung Stilfersjoch ab, es beginnt der Aufstieg. Viele Radfahrer sind unterwegs, die finnischen Motorradfahrer wollen es wissen und starten riskante \u00dcberholman\u00f6ver, ist ziemlich unnotwendig. Am Stilferjoch das \u00fcbliche Foto vorm Sport Th\u00f6ni, und es geht hinunter nach Bormio. Wir fahren weiter als geplant, die Strecke ist recht eint\u00f6nig und am Comosee endet die erste Etappe.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Samstag, 7.7.2007 269 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Entlang der Seen und D\u00f6rfer<\/em><\/p>\n<p>Domasa \u2013 Como \u2013 Borgomanero \u2013 Biella \u2013 Aosta<\/p>\n<p>Die Fahrt entlang des Comosee ist recht m\u00fchsam, die Stra\u00dfe schmal und viele Autos. Es folgt eine kleine Stadt und ein Dorf ums andere, wir kaufen im Supermarkt f\u00fcrs Mittagessen ein und in einer kleinen Ortschaft finden wir einen schattigen Platz f\u00fcr die Mittagspause. Nach Biella endlich wieder h\u00f6here Berge und somit wieder Kurven. Wir erreichen das Aosta Tal und in Aosta finden wir auch noch den Campingplatz. Zum Abendessen geht es in die Stadt, hier ist am Stadtplatz noch ein Stabhochsprungbewerb.<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Sonntag, 8.7.2007 239 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Paradiso und Matterhorn in den Wolken<\/em><\/p>\n<p>Aosta \u2013 Introd \u2013 Valsavarenche \u2013 Aosta \u2013 Nus \u2013 Breuil-Cervina \u2013Aosta<\/p>\n<figure id=\"attachment_1014\" aria-describedby=\"caption-attachment-1014\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1014\" alt=\"Matterhorn\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/matterhorn.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1014\" class=\"wp-caption-text\">Matterhorn<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir starten Richtung Westen, in Villeneuve finden wir eine Bar zum Fr\u00fchst\u00fccken, die Kellnerinnen sind sehr h\u00fcbsch, da schmeckt uns das Kipferl noch besser. Wir biegen zum Nationalpark Gran Paradiso ab, es geht das Tal hinauf, am Ende ist ein riesiger Parkplatz und sehr viele Wanderer. Der Gran Paradiso bleibt in den Wolken, wir fahren wieder retour und besichtigen noch ein sch\u00f6nes Dorf. Es geht wieder nach Aosta, bei Nus biegen wir ab und \u00fcber kleine, kurvenreiche Stra\u00dfen geht es schnell in die H\u00f6he. Es folgt ein kurzer unasphaltierter Abschnitt, und nach unz\u00e4hligen Kurven erreichen wir die Hauptstra\u00dfe nach Breuil-Cervina, dort ist ein Ferraritreffen und wir haben einen kurzen Blick auf das Matterhorn, bevor die Wolken dichter werden. Die erste Pr\u00fcfung wartet, die Schotterpiste ist doch recht holprig und es hat auch zu Regnen begonnen. Ob leert dann Helmut sein Topcase aus, die Wasserflasche hat die Rumpelpiste nicht ausgehalten. Bei Hinunterfahren denkt Gerhard P. das seine Kupplung defekt ist, keine Kraft am Hinterrad. Unten stellt sich aber heraus, dass das Ritzel von der Welle ist, wir besorgen eine neue Schraube und wir fahren wieder Richtung Aosta.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Montag, 9.7.2007 242 km<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00dcber Cols und Schmugglerpfade<\/em><\/p>\n<p>Aosta \u2013 Seez \u2013 Val D\u2019Isere \u2013 Lanslevillard \u2013 Susa \u2013 Salbertrand<\/p>\n<figure id=\"attachment_1010\" aria-describedby=\"caption-attachment-1010\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1010\" alt=\"Col de Iseran\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/iseran1.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-caption-text\">Col de Iseran<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Nacht hat es ziemlich geregnet, zum Gl\u00fcck h\u00f6rt es in der Fr\u00fch auf, und so k\u00f6nnen wir die Zelte trocken abbauen. Als ersten Col haben wir den Piccolo San Bernardo vor uns, leider ist die Stra\u00dfe noch nass und die Wolken sind tief. Oben kurze Pause, es ist doch recht kalt, das Regengewand dient als K\u00e4lteschutz, es folgt ja noch der Col de Iseran. In Seez ist es schon wieder w\u00e4rmer, es folgt die Stra\u00dfe nach Val D\u2019Isere und es wird wieder k\u00e4lter, wir stoppen im Wintersportort, die Preise schrecken uns aber ab und so fahren wir gleich auf den Col de Iseran. Leider ist die Sicht durch die Wolken getr\u00fcbt, oben ein paar Fotos und wieder hinunter. Der dritte Col des Tages ist der Mont Cenis, diesmal zweigen wir aber zum See ab und fahren ein St\u00fcck auf einer Schotterpiste. Die ist eine Sackgasse, leider auch hier keine Sicht auf die Berge. Wieder zur\u00fcck, wir wollen aber nicht die normale Stra\u00dfe nach Susa und so fahren wir einen Parallelweg zum eigentlichen Col. Die Piste ist nicht einfach, meine KTM verschwindet im Graben, gemeinsam wird sie herausgezogen. Gerhard P. biegt auch einmal rechts ab, passiert ist uns aber nichts. Ich finde noch einen Seitenkoffer mitten am Weg, Gerhard P. ist aber schon am R\u00fcckweg und holt sich seinen Koffer ab. Dann geht es ohne Zwischenf\u00e4lle weiter, die Schmugglerpiste ist mit dem Gep\u00e4ck doch eine Herausforderung. Auf der normalen Stra\u00dfe geht es weiter nach Susa, dort gibt es einen Kaffee und bis Salbertrand ist es nicht mehr weit. Dort lernen wir Wolfgang und Andi kennen, die zwei Ober\u00f6sterreicher werden wir noch \u00f6fter zum Erfahrungsaustausch treffen.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Dienstag, 10.7.2007 245 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Assietta endlich bezwungen<\/em><\/p>\n<p>Salbertrand \u2013 Meana di Susa \u2013 Perosa Argentina \u2013 Sestriere \u2013 Cesana Torinese\u2013 Salbertrand<\/p>\n<figure id=\"attachment_1002\" aria-describedby=\"caption-attachment-1002\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1002\" title=\"Perosa Argentina\" alt=\"Perosa Argentina\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/argent.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1002\" class=\"wp-caption-text\">Perosa Argentina<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir starten bei wolkenlosem Himmel, es geht auf der Hauptstrasse bis Meana di Susa, es folgt der Colle de Fenestrelle. Es sind unz\u00e4hlige Kehren im Wald zu bezwingen und die letzten Kilometer fahren wir auf einer Schotterstrasse. Heute ist die Aussicht herrlich, es geht hinunter, die Abzweigung zur Assietta Kammstrasse lassen wir vorerst rechts liegen und wir fahren weiter Richtung Perosa Argentina. Es folgt eine sch\u00f6ne Schotterstrasse und kurz vor dem Ende ist die Strasse durch einen kleinen Felssturz gesperrt, wir k\u00f6nnten zwar dr\u00fcber fahren, wir beschlie\u00dfen aber hier unsere Mittagspause zu halten. Es geht wieder hinunter, und nun folgt die Anfahrt zur Assietta Kammstrasse. Die Kammstrasse ist wundersch\u00f6n zu fahren, der Ausblick herrlich und das Fahren auf Schotter macht immer mehr Spa\u00df. Am Col di Assietta ein Gruppenfoto und es geht weiter Richtung Sestriere. Nach zwei gescheiterten Versuchen habe ich nun doch diese Kammstrasse von Anfang bis Ende fahren k\u00f6nnen. Wir fahren noch ins Val di Argentiera ebenfalls eine sch\u00f6ne Schotterstrasse. Nach Salbertrand ist es dann auch nicht mehr weit und am Campingplatz wird bei Pizza und Bier noch einmal der Tag analysiert.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Mittwoch, 11.7.2007 138 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Jafferau \u00dcberquerung und h\u00f6chster Punkt<\/em><\/p>\n<p>Salbertrand \u2013 Bardonecchia \u2013 Rochemolles \u2013 Saldertrand<\/p>\n<figure id=\"attachment_1018\" aria-describedby=\"caption-attachment-1018\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1018\" alt=\"Sommelier\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/somm.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1018\" class=\"wp-caption-text\">Sommelier<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es geht bei sch\u00f6nen Wetter Richtung Susa, wir zweigen ab und bald fahren wir auf einer Schotterstra\u00dfe. Einziges Hindernis ist ein Bagger, der Fahrer l\u00e4sst uns vorbei und schon geht es weiter. Helmut kommt etwas sp\u00e4ter zum Bagger, da ist der Fahrer nicht mehr so freundlich und l\u00e4sst den Aushub liegen und so muss Helmut selbst den Haufen etwas entfernen um vorbeifahren zu k\u00f6nnen. Vor dem Tunnel treffen wir uns, nun geht es etwa 800 m durch einen unbeleuchteten Tunnel. Trotz des wenigen Lichts durch den Scheinwerfer ist der Tunnel kein Hindernis, es geht \u00fcber Serpentinen immer weiter hinauf und wir erreichen eine Kammstra\u00dfe. Von hier haben wir einen wunderbaren Ausblick ins Tal. Zum verfallenen Fort am Jafferau sind noch einige Kehren zu fahren, oben staunen wir, was f\u00fcr ein gro\u00dfes Fort in dieser H\u00f6he von 2600 m gebaut wurde. Daheim habe ich mittels Satellitenbild eine Strecke nach Bardonecchia entdeckt, es geht steil bergab und der Schotter ist sehr grob. Langsam geht es Richtung Tal und in Bardonecchia erst einmal eine Pause, wir brauchen wieder etwas Fl\u00fcssigkeit und einen Toast. Nach der St\u00e4rkung fahren wir Richtung Rochemolles, es beginnt der Aufstieg Richtung Colle Sommeiller. Die Schotterpiste f\u00fchrt uns auf mehrere Terrassen und zum Schluss noch einige Kehren bis zum h\u00f6chsten Punkt. Die 3000 m schaffen wir aber dann doch nicht, ein Schneefeld hindert uns an der Weiterfahrt und so ist f\u00fcr die Mopeds bei 2972 m Schluss. Wir fahren wieder hinunter, bei einer Alm eine Jause und wieder nach Bardonecchia. Wir fahren noch einen Abstecher nach Frankreich, im Vallee Etroite sind viele Wanderer unterwegs und eine Schranke sperrt den Weg schlie\u00dflich ab. Es geht wieder heimw\u00e4rts, und wir haben wieder einen netten Abend am Campingplatz.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Donnerstag, 12.7.2007 255 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein neuer Col in der Sammlung<\/em><\/p>\n<p>Salbertrand &#8211; Cesana Torinese \u2013 Briancon \u2013 Chateau Queyras \u2013 Casteldelfino \u2013 Folgianzane \u2013 Vernabte \u2013 Tende<\/p>\n<figure id=\"attachment_1012\" aria-describedby=\"caption-attachment-1012\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1012\" alt=\"Col de Izoard\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/izoard.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1012\" class=\"wp-caption-text\">Col de Izoard<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir bauen unsere Zelte ab, starten Richtung Cesana Torinese und es geht \u00fcber den Col de Montgenevre nach Briancon. Nach der Stadt beginnt die die Auffahrt zum Col d\u2019Izoard. Die Kurven sind gut ausgebaut, es geht z\u00fcgig nach oben, das Wetter ist herrlich, die Landschaft aufregend, so macht Motorradfahren Spa\u00df. Es geht durch die Mondlandschaft des Izoards hinunter, wir sehen das Chateau Queyras und wir zweigen danach wieder Richtung Italien ab. Der Col Agnel folgt, mit 2744 m ein Pass den ich noch nicht gefahren bin. Auf der franz\u00f6sischen Seite eher lang gezogen hinauf, in Italien geht es mit viel mehr Kehren wieder bergab. Nach zweigen wir von der Hauptroute ab, wir fahren auf den Colle di Sampeyre, eine sch\u00f6ne Strecke f\u00fchrt uns in eine Schlucht und bei Stroppo sind wir wieder auf einer Hauptstra\u00dfe. In Folgianzane wieder der \u00fcbliche Stopp f\u00fcr eine Jause, danach wird die Strecke wieder gerade und in Vernante schauen wir uns die Galleria Pinochio an. Am Col di Tenda m\u00fcssen wir vor dem Tunnel etwas warten, die Grenze nach Frankreich ist im Tunnel und nach dem Tunnel geht es einige Kehren hinunter nach Tende. Am Campingplatz treffen wir unsere Freunde aus Ober\u00f6sterreich wieder, wir gehen nach Tende und nach der Stadtbesichtigung finden wir ein nettes Lokal.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Freitag, 13.7.2007 163 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ligurische Grenzkammstrasse<\/em><\/p>\n<p>Tende \u2013 Pigna \u2013 Breil-s-Roya \u2013 Tende<\/p>\n<figure id=\"attachment_1004\" aria-describedby=\"caption-attachment-1004\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1004\" alt=\"Tende\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/central.jpg\" width=\"300\" height=\"166\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1004\" class=\"wp-caption-text\">Tende<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir fahren die Kehren des Col de Tende wieder hinauf, doch diesmal zweigen wir vor dem Tunnel ab. Die alte Tende Strasse windet sich mit vielen Kehren hinauf, der Belag wird immer schlechter und schlie\u00dflich sind wir wieder auf Schotter. Oben besichtigen wir das Fort Central, eine riesige Befestigungsanlage. Nun beginnt die ligurische Grenzkammstra\u00dfe, am Anfang kommen uns die Carabineri entgegen, doch die interessieren sich nicht f\u00fcr uns. Die Schotterpiste f\u00fchrt einmal hinauf, dann am Kamm entlang, wieder hinunter, ist ein einmal mit groben Schotter, einmal Naturstra\u00dfe und wir als Endurowanderer sind sehr begeistert von dieser Strecke. Sie bringt uns in eine abwechslungsreiche Gegend, das Fahren macht viel Spa\u00df und kein Verkehr weit und breit. Bei einer Lichtung genie\u00dfen wir unsere Jause und knapp vorm Ende der Schotterpiste treffen wir Andi und Wolfgang. Die beiden machen noch Pause, wir fahren bis Pigna, wo wir unseren Durst mit Mineralwasser l\u00f6schen und ein Eis gibt es auch noch. Bei Ponte Barbaria zweigen wir ab und es geht wieder bergauf. Oben haben wir unseren s\u00fcdlichsten Punkt des Tages erreicht und wir sehen hinunter aufs Mittelmeer. Es folgt das Tende Tal, die Strecke kurvig und interessant, doch leider viel Verkehr. Bei einer Tankstelle kaufen wir k\u00fchles Bier und nach Tende ist es nicht mehr weit. Heute ist der letzte Abend mit Helmut, und gemeinsam mit Andi und Wolfgang gehen wir wieder in unser Lokal.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Samstag, 14.7.2007 234 km<\/strong><\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Kammstra\u00dfe<\/p>\n<p>Tende \u2013 Limone Piemonte \u2013 Borgo San Dalmazzo \u2013 Demonte \u2013 Stroppo &#8211; Borgo San Dalmazzo \u2013 Tende<\/p>\n<figure id=\"attachment_1020\" aria-describedby=\"caption-attachment-1020\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1020\" alt=\"Mira Stura\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/stura.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1020\" class=\"wp-caption-text\">Mira Stura<\/figcaption><\/figure>\n<p>Helmut startet heute vor uns, er begibt sich auf den Heimweg. Wir fahren wieder Richtung Col de Tende, nehmen wieder die alte Stra\u00dfe \u00fcber den Pass. Bis Borgo San Dalmazzo ist die SS 20 gut ausgebaut, wir zweigen ab, es geht in ein Tal und bei Valderi zweigen wir wieder ab. Es folgt ein kurvenreicher Pass ins Stura Tal, in Demonte kaufen wir ein und es geht hinauf zur Maira-Stura Kammstra\u00dfe. Unterwegs treffen wir unser Bikerfreunde und es geht auf einer sch\u00f6nen Schotterstrecke bergauf. Die Landschaft ist wieder beeindruckend, am h\u00f6chsten Punkt ist es Zeit zum Jausen. Wir versuche die Runde fertig zu fahren, haben aber bei den Abzweigen immer eine Sackgasse erwischt. Leider habe ich f\u00fcr diese Gebiet keine gute Karte gehabt, und so landen wir wieder bei Stroppo auf der Hauptstra\u00dfe. In Folgianzane kennen wir schon unsere Bar und danach geht es wieder Richtung nach Borgo San Dalmazzo und diesmal durch den Tunnel nach Tende. Abends wieder ins Stammlokal und dann trinken wir noch mit Andi und Wolfgang eine Flasche Wein.<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Sonntag, 15.7.2007 325 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Tag der vielen Kurven<\/em><\/p>\n<p>Tende \u2013 Sospel \u2013 St. Martin-Vesubie \u2013 Beuil \u2013 Puget Theniers \u2013 Coursegoules \u2013 Grasse<\/p>\n<figure id=\"attachment_1017\" aria-describedby=\"caption-attachment-1017\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1017\" alt=\"Rubione\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/rubione.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1017\" class=\"wp-caption-text\">Rubione<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute verabschieden wir uns von unseren Bikerfreunden aus Ober\u00f6sterreich, es geht f\u00fcr uns Richtung S\u00fcden. Das Tende Tal ist sch\u00f6n, knapp vor Breuil zweigen wir ab und \u00fcber den Col de Brouis geht es nach Sospel. Es folgt der Col de Turini, eine der interessanten und sch\u00f6nsten Strecken, die ich bisher mit dem Motorrad auf Asphalt gefahren bin. Wir fahren noch eine Runde bei L\u2019Authin, hier haben wir eine sch\u00f6ne Aussicht bis zum Meer. In St. Martin-Vesubie halten wir f\u00fcr die Mittagspause, bei einem Stand bereitet uns eine alte Dame Crepe zu. Ein deutscher Motorradfahrer ist entt\u00e4uscht, dass es mittags hier keinen Benzin gibt, kann im S\u00fcden schon einmal vorkommen. Es folgt der Col St. Martin, es geht wieder hinunter und kurz fahren wir Richtung Norden. Wir zweigen aber wieder ab, die Strecke nach Rubione ist sehr sch\u00f6n, die Ortschaft selbst h\u00e4ngt wie ein Schwalbennest am Berg. Es folgt die Cians Schlucht, hier fahren entlang der roten W\u00e4nde in der Schlucht und am Ende kommen wir auf eine Hauptstra\u00dfe. Es folgen nun die wenigen Kilometer des Tages, wo es einmal nur gerade aus geht. Wir suchen eine Tankstelle, dank GPS kein Problem. Es folgen wieder kurvige Stra\u00dfen, es geht hinauf und hinunter, fast unendliche Kurven und Kehren. In Grasse finden wir den geplanten Campingplatz nicht, aber weiter Richtung Meer gibt es ja noch einen Campingplatz. Nach dem Aufstellen der Zelte gibt es ein gutes Entrecote und k\u00fchle Biere.<\/p>\n<p><strong>Tag 11, Montag, 16.7.2007 45 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ruhetag<\/em><\/p>\n<p>Grasse \u2013 Cannes \u2013 Grasse<\/p>\n<figure id=\"attachment_1008\" aria-describedby=\"caption-attachment-1008\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1008\" alt=\"Grasse\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/grasse.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1008\" class=\"wp-caption-text\">Grasse<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute halten wir einen Ruhetag ab. Wir fahren nach Grasse, besichtigen die Stadt und dann geht es ab zum Meer nach Cannes. Wir finden einen sch\u00f6nen Strand, die Abk\u00fchlung im Meer ist angenehm und am Schluss m\u00fcssen wir noch Herbert aus dem Wasser bringen, aber mit der Andeutung, dass es nun ein k\u00fchles Bier gibt ist er schnell herau\u00dfen. Wir gehen Mittagessen und dann wieder zum Campingplatz. Der Pool ist dort ebenfalls angenehm, das Abendessen holen wir aus dem Supermarkt, das Hendl schmeckt ausgezeichnet und morgen d\u00fcrfen wir wieder Motorradfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 12, Dienstag, 17.7.2007 318 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die gro\u00dfe Schlucht<\/em><\/p>\n<p>Grasse \u2013 Comps-s-Artuby \u2013 Moustiers \u2013 Castellane \u2013 Annot \u2013 Guillaumes \u2013 Barcelonnette<\/p>\n<figure id=\"attachment_1023\" aria-describedby=\"caption-attachment-1023\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1023\" alt=\"Verdun Schlucht\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/verdun.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1023\" class=\"wp-caption-text\">Verdun Schlucht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir starten Richtung Norden und fahren zuerst auf der Hauptstra\u00dfe. Wir biegen ab, es folgt ein Tankstopp, die nette Bedienung an der Kasse macht die Benzinpreise halbwegs ertr\u00e4glich. Bei Comps biegen wir wieder ab, die Stra\u00dfe f\u00fchrt uns zur Verdun-Schlucht. Der Grand Canyon du Verdun ist sehr beeindruckend, wir fahren entlang der Schlucht, am Ende ist ein gro\u00dfer See. Es geht nun auf der anderen Seite der Schlucht Richtung Osten. In Castellane unsere Mittagspause, wir sitzen in einem Lokal, hier wir im Minutentakt Wasser verspr\u00fcht, eine einfache Klimaanlage. Am Hauptplatz erinnern wir uns wieder an unsere Tour von 1999, wir erkennen das Lokal wo wir schon einmal waren. Nach Catellane bringt uns eine kurvenreiche Stra\u00dfe auf die Hauptstra\u00dfe nach Annot, dann fahren wir durch die Dalius Schlucht und nach Guillaumes beginnt der Anstieg zum Col de la Cayolle. Die Strasse hinunter ist recht eng und holprig, wir sind aber unserem Tagesziel schon Nahe. In Barcelonnette finden wir einen netten Campingplatz, in der Stadt ist ein Jazzfest und es ziehen die Musiker durch die Gassen.<\/p>\n<p><strong>Tag 13, Mittwoch, 18.07.2007 138 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Der h\u00f6chste Alpenpass<\/em><\/p>\n<p>Barcelonnette \u2013 Jausiers \u2013 Pont Haut \u2013 Bayasse \u2013 Barcelonnette<\/p>\n<figure id=\"attachment_1003\" aria-describedby=\"caption-attachment-1003\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1003\" alt=\"Col de Bonette\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/bonette.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1003\" class=\"wp-caption-text\">Col de Bonette<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir starten Richtung Jausier, biegen ab Richtung Col de la Bonette, verlassen die Stra\u00dfe Richtung Vallon de Sagnes. Die Schotterstra\u00dfe bringt uns bis zu einem kleinen See danach ist die Weiterfahrt nicht mehr m\u00f6glich. Wir fahren wieder retour, und nun beginnt die Auffahrt zum h\u00f6chsten befahrbaren Alpenpass. Am Cime de la Bonette ist mit 2802 m der h\u00f6chste Punkt erreicht, wir bleiben stehen und gehen noch zum Aussichtpunkt. Oben haben wir eine sch\u00f6ne Aussicht \u00fcber die Seealpen, danach geht es hinunter und wir finden bei einer H\u00fctte einen sch\u00f6nen Rastplatz. Lange d\u00fcrfen wir aber nicht bleiben, der Parkw\u00e4chter kommt und erkl\u00e4rt, dass wir hier eigentlich nicht sein d\u00fcrfen, abseits der Stra\u00dfe d\u00fcrfen wir keine unasphaltierten Strassen befahren. Aufessen d\u00fcrfen wir noch, danach fahren wir die Kehren des Bonettes hinunter, kurze Kaffeepause und dann zweigen wir bei Pont Haut ab. Es folgt eine Schotterstrasse die uns fast wieder bis zum Bonette hinauff\u00fchrt. Es geht talw\u00e4rts, unten l\u00e4dt uns der Fluss zum Baden ein und wir begeben uns ins k\u00fchle Nass. Abends sind wir wieder in der Stadt, auch heute gibt es ein Jazzkonzert.<\/p>\n<p><strong>Tag 14, Donnerstag, 19.7.2007 211 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Wieder ein Tunnel<\/em><\/p>\n<p>Barcelonnette \u2013 Jausiers \u2013 Crevoux \u2013 St. Crepin \u2013 Guillestre \u2013 Vars \u2013 Barcelonnette<\/p>\n<figure id=\"attachment_1016\" aria-describedby=\"caption-attachment-1016\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1016\" alt=\"Col de Parpaillon\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/parp.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1016\" class=\"wp-caption-text\">Col de Parpaillon<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wieder nach Jausiers, dann zweigen wir Richtung Col de Parpaillon ab. Wir fahren auf einer wundersch\u00f6nen Schotterpiste, die Landschaft ist herrlich und oben angelangt folgt der Tunnel am Col de Parpaillon. Wir warten ein wenig, da im Tunnel gearbeitet wird, der Bagger bringt Erde vermischt mit Eisklumpen aus dem Tunnel. Der Tunnel ist nicht lang, auf der anderen Seite ein wunderbarer Ausblick. Ich geh noch einmal zur\u00fcck in den Tunnel, merke erst jetzt wie rutschig es ist. Hier ist ein gro\u00dfer K\u00fchlschrank im Berg, denn der Tunnel wir \u00fcber Nacht mit Toren verschlossen. Es geht wieder bergab, wir erreichen die Hauptstrasse, und bei St. Crepin zweigen wir Richtung Col de Lauzet ab. Die Piste ist teilweise geschottert, teilweise eine sandige Naturstrasse und es staubt ziemlich. Oben ist ein kleiner See, der l\u00e4dt zu einer Ruhepause ein, wir liegen im Gras und lassen die Seele baumeln. Die Weiterfahrt ist nicht m\u00f6glich, es geht dieselbe Strecke wieder hinunter. Bei Guillestre zweigen wir noch nach Risoul 1850 ab. Der Ort ist ein typischer franz\u00f6sischer Wintersportort, viele Appartements, die einfach nicht in die Landschaft passen. Hinunter w\u00e4hlen wir eine Schotterpiste und dann noch der Col de Vars und wir sind wieder in Barcelonnette.<\/p>\n<p><strong>Tag 15, Freitag, 20.7.2007 282 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Der Abschied<\/em><\/p>\n<p>Barcelonnette \u2013 Vars \u2013 Briancon \u2013 Valloire \u2013 Moutiers \u2013 Bourg St. Maurice<\/p>\n<figure id=\"attachment_1006\" aria-describedby=\"caption-attachment-1006\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1006\" alt=\"Col de Galiber\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/galiber.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1006\" class=\"wp-caption-text\">Col de Galiber<\/figcaption><\/figure>\n<p>Den Col de Vars fahren wir heute von der anderen Seite, die Stra\u00dfe nach Briancon ist eine Hauptstra\u00dfe, viel Verkehr und recht gerade. Nach Briancon beginnt es wieder interessant zu werden, zuerst der gut ausgebaute Col de Lautaret und danach der Col de Galibier. Der Galibier ist landschaftlich und zum fahren sehr sch\u00f6n, oben gibt es ein Gedr\u00e4nge am kleinen Parkplatz. Es geht durch Valloire, \u00fcber den Col de Telegraphe und dann auf der Hauptstra\u00dfe Richtung St. Jean. Ein kurzer Abstecher bringt uns auf eine kleine Stra\u00dfe mit Kehren im Abstand von 50 m. Gerhard P. KTM ist etwas laut, der Auspuff ist beim Mitteltopf abgebrochen, wir finden eine Werkstatt, bauen den Auspuff aus, der Mechaniker schwei\u00dft das Rohr wieder an, wir bauen den Auspuff wieder ein und weiter geht die Fahrt. Der Col de la Madelaine ist vor uns, die vielen Kurven und Kehren machen uns wieder Spa\u00df. Wir erreichen Moustiers, biegen auf die Hauptstra\u00dfe nach Bourg St. Maurice, es f\u00e4ngt zu Regnen an und wir erreichen etwas feucht den Campingplatz. Hier warten wir den Schauer ab, bauen die Zelte auf und gehen in die Stadt. Heute ist unser letzter Abend mit Gerhard P. und wir lassen die gemeinsame Tour noch einmal Revue passieren. Am Heimweg noch ein Regenschauer, aber wir meistern den Parkplatz der tausend Lacken mit Bravour.<\/p>\n<p><strong>Tag 16, Samstag, 21.7.2007 227 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Nebel und Sonne<\/em><\/p>\n<p>Bourg St. Maurice \u2013 Aime \u2013 Beaufort \u2013 Albertville \u2013 Flumet \u2013 Beaufort &#8211; Bourg St. Maurice<\/p>\n<figure id=\"attachment_1001\" aria-describedby=\"caption-attachment-1001\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1001\" title=\"Col des Aravis\" alt=\"Col des Aravis\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/ara.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1001\" class=\"wp-caption-text\">Col des Aravis<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gerhard P. startet heute Richtung Heimat, die Gruppe besteht ab heute nur mehr aus drei Bikern. Wir fahren nach Aime, dort fahren wir auf einer Schotterpiste zum Cormet d\u2019Areches. Leider ist es zeitweise recht nebelig, doch hin und wider reist es auf und wir erhaschen einen Blick auf die sch\u00f6nen Landschaft. Es folgt ein gro\u00dfer Stausee und wir kommen auf die Hauptstrasse nach Beaufort. Es ist zeitweise so nebelig, dass ich \u00fcber mein GPS sehr froh bin, es zeigt n\u00e4mlich die Kurven an. In Beaufort kaufen wir den K\u00e4se der Region, erreichen Albertville und bei Ugine biegen wir auf eine schmale Strasse ab. Es geht in viele Kehren und Kurven bergauf, irgendwann sind wir auf einer Schotterstra\u00dfe und die bringt uns zum Col des Aravis. Es geht hinunter nach Flumet, dann wieder hinauf nach Les Saisis und dann erreichen wir wieder Beaufort. \u00dcber den Corment des Roselend erreichen wir wieder Bourg St. Maurice. Das Abendessen besorgen wir heute im Supermarkt und in der Laube genie\u00dfen wir unser Essen.<\/p>\n<p><strong>Tag 17, Sonntag, 22.7.2007 289 km<\/strong><\/p>\n<p>Wieder nach Italien<\/p>\n<p>Bourg St. Maurice \u2013 Val d\u2019Isere \u2013 Susa \u2013 Lanzo Torinese \u2013 Courgne \u2013 Ceresole Reale<\/p>\n<figure id=\"attachment_1011\" aria-describedby=\"caption-attachment-1011\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1011\" alt=\"Col de Iseran\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/iseran2.jpg\" width=\"300\" height=\"240\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1011\" class=\"wp-caption-text\">Col de Iseran<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir warten die letzten Regentropfen ab und starten Richtung Val d\u2019Isere. Das Wetter wird wieder sch\u00f6ner und heute ist die Auffahrt zum Col de Iseran in der Sonne. Das Panorama ist herrlich, es geht wieder hinunter nach Lansevillard. Es folgt der Col de Mont Cenis, hier ist einiger Verkehr und wir fahren diesmal nicht die Schmuggleroute nach Susa. Es geht durchs Susa Tal, bei Condove biegen wir, es folgt eine recht heftige Schotterpiste nach Villa. Wir sind im Valli di Lanzo, kommen nach Lanzo, es geht auf kleinen Stra\u00dfen Richtung Courgne. Hier sehen wir wieder einmal Polizisten, doch die interessieren sich nur f\u00fcr das Auto, welches am Dach liegt. In Courgne halten wir, der Durst ist gro\u00df und wir genie\u00dfen die S\u00fc\u00dfigkeiten. Nun geht es Richtung Ceresole, der R\u00fcckreiseverkehr ist stark aus dem Tal, die \u00dcberholman\u00f6ver der italienischen Biker sind ziemlich waghalsig bis gef\u00e4hrlich. In Ceresole finden wir einen gem\u00fctlichen Campingplatz und wir lassen bei Bier und Pizza den Abend ausklingen.<\/p>\n<p><strong>Tag 18, Montag, 23.7.2007 113 km<\/strong><\/p>\n<p>Wieder kein Blick auf den Gran Paradiso<\/p>\n<p>Ceresole Reale \u2013 San Lorenzo \u2013 Colle de Nivolet &#8211; Ceresole Reale<\/p>\n<figure id=\"attachment_1015\" aria-describedby=\"caption-attachment-1015\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1015\" alt=\"Col de Nivolet\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/nivolet.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1015\" class=\"wp-caption-text\">Col de Nivolet<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute haben wir einen Ruhetag, doch nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fahren wir dennoch Richtung San Lorenzo. Auf einer engen Stra\u00dfe geht es in viele Kehren bergauf, am Ende der Stra\u00dfe eine riesige Staumauer. Leider ist es bew\u00f6lkt, und die Wolken h\u00e4ngen tief. Es geht wieder hinunter, und wir fahren wieder Richtung Ceresole und dann hinauf auf den Colle de Nivolet. Leider regnet es leicht, wir fahren teilweise im Nebel und der Ausblick auf den Gran Paradiso bleibt uns wie vor 14 Tagen verw\u00e4hrt. Wieder hinunter, und in der Bar beim Campingplatz sehen wir uns eine Tour de France Etappe an.<\/p>\n<p><strong>Tag 19, Dienstag, 24.7.2007 485 km<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Suche nach einem Campingplatz<\/p>\n<p>Ceresole Reale \u2013 Courgne \u2013 Ivrea \u2013 Aosta \u2013 Martingy \u2013 Sion \u2013 Brig \u2013 Verbania \u2013 Luino \u2013 Agno<\/p>\n<figure id=\"attachment_1022\" aria-describedby=\"caption-attachment-1022\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1022\" alt=\"Verbania\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/verbania.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1022\" class=\"wp-caption-text\">Verbania<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute m\u00fcssen wir wieder unser Zelt abbauen, es geht nach Courgne. Die Strasse ist gut ausgebaut, nach Ivrea biegen ins Aosta Tal ein, erreichen Aosta und heute folgt der Anstieg zum Col du Grand Bernard. Auf der Strecke st\u00e4rken wir uns noch, allzu zu anstrengend ist der Col aber nicht. Recht ausgebaut und dann noch eine lange Baustelle. Oben angelangt geht es hinunter in die Schweiz nach Martigny. Nach dem Tankstopp fahren wir die gerade Strecke Richtung Brig, auf Schweizer Landstrassen mit 80 km\/h dahinzufahren ist ziemlich fad. Es noch recht fr\u00fch f\u00fcr den Campingplatz und so beschlie\u00dfen wir noch \u00fcber den Simplonpass zu fahren. Wir lassen die Schweiz hinter uns, in Italien geht es wieder z\u00fcgig Richtung Lago Maggiore. Am ersten Campingplatz steht schon ein Schild leider voll, und es sollte nicht das letzte Schild dieser Art sein. Wir erreichen Verbania, auf der Karte ist auf der anderen Seite ein Campingplatz eingezeichnet, ab auf die F\u00e4hre. Doch auch der n\u00e4chste Campingplatz ist voll, es geht wieder weiter und wir finden ein Schild zu einem Campingplatz. Wo der Campingplatz wirklich ist, wissen wir bis heute nicht, nach 10 km Fahrt geben wir auf und drehen um. Wir sind nun wieder in der Schweiz angelangt, in Agno finden wir nun doch einen Platz. Beim Zeltaufbau bricht nun auch noch ein Teil des Gest\u00e4nges, eine provisorische Reparatur erm\u00f6glicht uns doch noch das Zelt aufzustellen.<\/p>\n<p><strong>Tag 20, Mittwoch, 25.7.2007 253 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Zwei eingeschobene P\u00e4sse<\/em><\/p>\n<p>Agno \u2013 Lugano \u2013 Menaggio \u2013 Chiavenna \u2013 Thusis \u2013 Brienz \u2013 Pontresina \u2013 Livigno<\/p>\n<figure id=\"attachment_1013\" aria-describedby=\"caption-attachment-1013\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1013\" alt=\"Via Mala\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/mala.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1013\" class=\"wp-caption-text\">Via Mala<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir fahren durch Lugano und sind wieder Richtung Italien unterwegs. Es folgt der Lago di Como, hier ist wieder mehr Verkehr und die Schweizer Autofahrer werden von uns als die schlechtesten in Europa gek\u00fcrt. In Chiavenna beschlie\u00dfen nicht \u00fcber den Malojapass zu fahren, sondern wir fahren Richtung Spl\u00fcgenpass. Die Entscheidung ist gut, das fahren macht Spass und wir finden auch einen sch\u00f6nen Rastplatz. Es geht \u00fcber den Pass und folgt noch ein herrlicher Ausblick in die Via Mala Schlucht. Nun kommt der Abulapas, den sind wir 1999 zuletzt gefahren. Bei Pontresia biegen wir ab, haben eine wundersch\u00f6nen Ausblick auf den Piz Bernia und Piz Palu. Nach dem Berniapass biegen wir nach Livgno ab. Am Campingplatz wird das Zeltgest\u00e4nge nach der Franz Martin Methode getauscht und das Zelt ist fast wieder wie neu. Anschlie\u00dfend fahren wir nach Livigno, nach dem Stadtrundgang gibt es ein gutes Abendessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 21, Donnerstag, 26.7.2007 281 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Neue Wege nach Meran<\/em><\/p>\n<p>Livigno \u2013 Bormio \u2013 Cuisano \u2013 Lanza \u2013 St. Gertraud \u2013 Marling \u2013 Meran<\/p>\n<figure id=\"attachment_1007\" aria-describedby=\"caption-attachment-1007\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1007\" alt=\"Passo Gavia\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/gavia.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1007\" class=\"wp-caption-text\">Passo Gavia<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck haben wir noch eine kurze Offroadstrecke vor uns. Wir zweigen bei Valdidentro von der Hauptstra\u00dfe ab. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt uns zu zwei Stauseen, ein St\u00fcck ist noch geschottert und um die Seen k\u00f6nnen wir nicht fahren, leider ein Fahrverbot. Wieder zur Hauptstra\u00dfe, wir erreichen Bormio, es geht nun zum Gaviapass. Der Gel\u00e4ndewagenfahrer hat Probleme die G\u00e4nge zu finden, wir lassen ihn hinter uns. Nach Passh\u00f6he wird die Stra\u00dfe immer schm\u00e4ler, wir finden einen Rastplatz und nach dem Essen geht es weiter. Der Passo Tonale ist nichts Aufregendes und nach einiger Zeit biegen wir Richtung Lanzo ab. Es ist fast schon wieder zu warm, ein Getr\u00e4nk und Kaffee muss her und wir halten bei einer Bar. Die Kellnerin ist recht maskulin, wir genie\u00dfen den Platz in der Sonne. Die Fahrt f\u00fchrt uns Richtung St. Pankraz, es geht kurvig dahin und dann folgt ein Tunnel und wir sind im Ultental. Wir fahren bis zum Talschluss, es geht wieder retour Richtung Meran. In Marling will ich noch Bekannte besuchen, leider ist niemand zu Hause. Wir fahren zum Campingplatz nach Meran, die Einfahrt ist neu, aber an der Rezeption wird mir gesagt, dass ich hier schon einmal war. Das ist auch richtig, vor 8 Jahren waren wir zuletzt hier. Ich nutze noch die Zeit um in den Pool zu springen, danach gehen wir in die Innenstadt. An der Kurpromenade ist viel los, mein geliebtes Eisgesch\u00e4ft aus der Kindheit finde ich nicht mehr und so gibt es noch ein Glas Wein als Trost f\u00fcr mich.<\/p>\n<p><strong>Tag 22, Freitag, 27.7.2007 400 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Noch einmal auf einer Schotterpiste<\/em><\/p>\n<p>Meran \u2013 St. Martin \u2013 Sterzing \u2013 Bruneck \u2013 Toblach \u2013 Silian \u2013 Maria Luggau \u2013 K\u00f6tschach \u2013 Hermagor \u2013 Villach \u2013 Velden \u2013 Schiefling<\/p>\n<figure id=\"attachment_1009\" aria-describedby=\"caption-attachment-1009\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1009\" alt=\"Haselrast\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/haselrast.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1009\" class=\"wp-caption-text\">Haselrast<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es geht durchs Passeier Tal Richtung Jaufenpass. Der Jaufen ist immer wieder sch\u00f6n zu fahren, wir erreichen Sterzing und nun geht es durch das Pustertal Richtung \u00d6sterreich. In Toblach biegen wir ab, fahren Richtung Hochrast und haben als Abschluss eine sch\u00f6ne Schotterstrecke mit herrlichem Ausblick auf die Dolomiten vor uns. Oben staunen wir nicht schlecht als uns das GPS die H\u00f6he anzeigt, wir sind auf 2700 m angelangt. Zeit f\u00fcr eine Jause und es geht dann wieder hinunter. Auf der Hauptstrasse sind wir bald in \u00d6sterreich, und es geht weiter durch Lesachtal, wo die Polizei ein Herz f\u00fcr uns hat und stehen bleibt, so dass wir vorbeifahren k\u00f6nnen. Wir erreichen Hermagor, dann geht es auf kleinen Strassen nach Villach. Auf nach Velden, hier finden wir in Schiefling einen Campingplatz. Heute gibt es zum Abendessen ein Schnitzel und Bier, dass hat uns gut geschmeckt. Knapp vor dem Einschlafen wird noch Herberts Campinghocker durch ein Auto verst\u00f6rt und so handelt sich der Fahrer ein hei\u00dfes Ohr ein.<\/p>\n<p><strong>Tag 23, Samstag, 28.7.2007 401 km<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber Umwege zur Kalten Kuchl und nach Hause<\/p>\n<p>Schiefling \u2013 Klagenfurt \u2013 St. Veit \u2013 Scheifling \u2013 Hohentauern \u2013 Admont \u2013 Wildalpen \u2013 Mariazell \u2013 Freiland &#8211; Kalte Kuchl \u2013 Laabe \u2013 Breitenfurt \u2013 D\u00f6bling<\/p>\n<p>Um S\u00fcdufer des W\u00f6rthersees fahren wir nach Klagenfurt, danach St. Veit und \u00fcber den Perchauer Sattel. Es folgt der Triebener Tauern, die Strasse ist eine Baustelle und somit eine Schotterpiste. Das freut uns, nach hunderten Kilometer auf Schotterpisten ist diese Baustelle eine Autobahn f\u00fcr uns und wir brausen mit viel Staub an den Autos und Motorr\u00e4dern vorbei. In Admont gibt es zu Mittag eine Leberk\u00e4ssemmel, dann geht es durchs Ges\u00e4use und als wir zu den Wildalpen abzweigen, f\u00e4ngt es zu regnen an. Hinein ins Regengewand, es geht nach Mariazell und dann fahre ich immer weiter und will nicht zur Kalten Kuchl abbiegen. Jetzt muss die Abzweigung aber kommen und wir fahren diesmal einen anderen Weg zum Ochssattel. In der Hermannkurve ist ein Biker gest\u00fcrzt, es gibt schon gen\u00fcgend Helfer und wir fahren zum Wirtshaus. Der gute Topfenstrudel ist unsere letzte St\u00e4rkung bis nach Hause. Zum Schluss noch durch den Wienerwald und wir haben das Ende der Alpen und Tour erreicht \u2013 wieder zu Hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt war ich bei dieser Tour 5914 km unterwegs. Anf\u00e4nglich war ich mit der Terminwahl unserer Tour im Juli nicht sehr gl\u00fccklich. Zur\u00fcckblickend war es aber die richtige Wahl und wir hatten eine wundersch\u00f6ne Tour vom Mittelmeer bis zum Wienerwald. In Italien und Frankreich ist das legale Fahren auf Schotterstra\u00dfen in den Alpen noch erlaubt und so haben wir viele sch\u00f6ne Strecken, Landschaften und Eindr\u00fccke mitgenommen. Wie lange diese Strecken noch zu befahren sind, ist offen, ich denke es werden immer mehr Fahrverbote kommen. Der Verkehr hat sich in Grenzen gehalten, nur rund um die Seen war mehr los. Das hat auch f\u00fcr die Campingpl\u00e4tze gegolten, gefunden haben wir aber immer einen Platz. Geplant habe ich die Reise mit Mapsource und TTQV, das GPS hat wieder gute Dienste geleistet. Als Karten habe ich Michelin und K\u00fcmmerly&amp;Frey Karten verwendet.<\/p>\n<p>\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im November 2007- Aktualisiert am 26.12.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrt uns entlang des Alpenhauptkamms. 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