{"id":881,"date":"2012-12-25T19:09:35","date_gmt":"2012-12-25T17:09:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=881"},"modified":"2019-06-23T16:47:39","modified_gmt":"2019-06-23T14:47:39","slug":"italien-2005","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/italien-2005\/","title":{"rendered":"Italien 2005"},"content":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrte uns wieder einmal nach Italien. Zuerst in die Abruzzen, dann nach Sardinien und zum Schluss noch ein paar Tage in der Toskana. Der Start der Tour war am 2. September 2005 und sie endete am 25. September 2005. Insgesamt war ich etwa 5700 km unterwegs.<\/p>\n<p>Teilnehmer: Gerhard E., Gerhard P., G\u00fcnter, Herbert und Martin<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Freitag, 2.9.2005 445 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Treffpunkt Albergo Leon Bianco<\/em><\/p>\n<p>D\u00f6bling \u2013 Schwechat \u2013 Semmering \u2013 Perchau \u2013 Stra\u00dfburg \u2013 Feldkirchen \u2013 Villach \u2013 Tarvisio \u2013 Moggio Udinese<\/p>\n<figure id=\"attachment_894\" aria-describedby=\"caption-attachment-894\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-894\" alt=\"Teilnehmer\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/290_teilnehm.jpg\" width=\"300\" height=\"241\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-894\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der erste Treffpunkt ist in Schwechat, wir starten Richtung S\u00fcdautobahn. Zum Semmering hinauf treffen wir noch die Fell Varadero, \u00fcber den Pass ist kein Verkehr, das Murtal ist fad zu fahren. Am Perauer Sattel endlich wieder Kurven und in Neumarkt stoppen wir f\u00fcr eine Jause. Die Fahrt f\u00fchrt uns nun ins Gurktal, die Strecke bis Feldkirchen ist recht sch\u00f6n, es folgt der Ossiacher See, dann auf die Autobahn und wir umfahren somit Villach. In Arnoldstein wieder auf die Bundesstra\u00dfe und durchs Kanaltal bis nach Moggio. Hier wartet G\u00fcnter schon auf uns, der erste Stiefel wird geleert und wir freuen uns schon auf ein gutes Abendessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Samstag, 3.9.2005 390 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Durchs flache Italien<\/em><\/p>\n<p>Moggio Udinese \u2013 San Daniele \u2013 Pordenone \u2013 Conegliano \u2013 Venezia \u2013 Costana \u2013 Ravenna \u2013 Rimini \u2013 Riccione<\/p>\n<p>Nun hei\u00dft es vorerst von den Bergen Abschied nehmen, es geht Richtung Adria. Durch San Daniele, Pordenone und dann steht die Abzweigung zur Autobahn angeschrieben, doch Richtung Venezia ist die Auffahrt gesperrt und wieder zur\u00fcck. Nach Conegliano doch noch auf die Autostrada, wir umfahren Mestre und Venezia und biegen dann auf die SS 309 ab. Nun wird es richtig fad, relativ viel Verkehr und keine besondere Gegend. Bei einer Trattoria bleiben wir stehen, die ist aber geschlossen, so wird am Parkplatz unser Jausenpaket gepl\u00fcndert. Das Po Delta wird \u00fcberquert, in Mariana Romea Zeit f\u00fcr einen Kaffee, danach umfahren wir Ravenna, Cesenatico und Rimini. In Riccione kennen wir uns schon aus, der Campingplatz ist recht voll, einen Platz finden wir aber. Der Abendspaziergang f\u00fchrt uns zu unseren Radsporthotel, die Umbauarbeiten sind jetzt fertig, und wir essen in der Pizzeria, die immer voll ist.<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Sonntag, 4.9.2005 349 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Tr\u00fcffel in Gubbio<\/em><\/p>\n<p>Riccione \u2013 Urbino \u2013 Cagli \u2013 Gubbio \u2013 Calderola \u2013 Armandola \u2013 Ascoli Piceno \u2013 Giulianova \u2013 Pineto<\/p>\n<figure id=\"attachment_883\" aria-describedby=\"caption-attachment-883\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-883\" alt=\"Furloschlucht\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/021_furlo.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-883\" class=\"wp-caption-text\">Furloschlucht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir starten in die H\u00fcgel Richtung Urbino, endlich wieder Kurven, dann eine etwas un\u00fcbersichtliche Situation, ein Gruppe Motorradfahrer wollen auf den Rollsplitt hinweisen, lenken Gerhard P. so ab das er st\u00fcrzt. Passiert ist zum Gl\u00fcck nichts, der \u00c4rger \u00fcber die unn\u00f6tige Aktion ist gr\u00f6\u00dfer als der Schaden. In Urbino eine Stadtbesichtigung, wir wollen starten, doch die Guzzi von G\u00fcnter will nicht so recht, also Z\u00fcndkerzen tauschen, dann l\u00e4uft sie wieder. Es folgt die wundersch\u00f6ne Furloschlucht, dann \u00fcber die Berge Umbriens Richtung Gubbio. Hier besichtigen wir die sch\u00f6ne Stadt, und zum Mittagessen gibt des Pasta mit Tr\u00fcffel. Wir fahren weiter, bei einer Tankstelle kurze Pause, und Gunti ist aber unzufrieden, die Guzzi hat so wenig Leistung. Sie f\u00e4hrt auch nur auf einen Zylinder, der Z\u00fcndkerzenstecker ist kaputt, wir schlie\u00dfen das Z\u00fcndkabel direkt an die Kerze an und die Guzzi l\u00e4uft wieder auf zwei Zylindern. Nach Ascoli Piceno ein kurzes St\u00fcck auf der Autobahn, wir sind nun am Meer, die K\u00fcstenstra\u00dfe ist stark befahren und es wird immer dunkler. Die Zelte werden rasch aufgebaut, und als Abschluss gibt es noch eine Familienpizza.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Montag, 5.9.2005 300 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Rund um die Monti della Lago<\/em><\/p>\n<p>Pineto \u2013 Atri \u2013 Campli \u2013 Teramo \u2013 Imposte \u2013 Amatrice \u2013 Campotosto \u2013 Montorio \u2013 Pineto<\/p>\n<figure id=\"attachment_884\" aria-describedby=\"caption-attachment-884\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-884\" alt=\"Abruzzen\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/060_abruzzi.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-884\" class=\"wp-caption-text\">Abruzzen<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Altri ein paar kleine Orientierungsprobleme mit dem GPS, und nun ab in die H\u00fcgel und Berge der Abruzzen. Die Strassen sind wenig befahren, die Ortschaften recht nett und es gibt vor allem viele Kurven. In einem Dorf finden wir einen sch\u00f6nen Platz f\u00fcr unsere Mittagspause, wir genie\u00dfen den kalten Schweinsbraten und als Nachspeise gibt es noch etwas S\u00fc\u00dfes. Die Kurven wollen nicht aufh\u00f6ren, erst die SS4 ist wieder gerade, vor Amatrice zweigen wir ab, wir umfahren einen Stausee und erreichen die SS 80. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt durch eine Schlucht, und schl\u00e4ngelt sich Richtung Meer. In Pineto gehen wir noch ins Meer und anschlie\u00dfend folgt ein gutes Abendessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Dienstag, 6.9.2005 299 km<\/strong><\/p>\n<p>Nahe am Gran Sasso<\/p>\n<p>Pineto \u2013 Atri \u2013 Penne \u2013 Catignano \u2013 Caramanico Terme \u2013 Sulmona \u2013 Popoli \u2013 Castel del Monte \u2013 Cupoli \u2013 Bozza \u2013 Pineto<\/p>\n<p>Diesmal ist die Orientierung in Atri schon leichter, es geht nun Richtung S\u00fcden \u00fcber die SS 81 nach Penne. Vor Catignano zweigen wir ab, die Stra\u00dfe f\u00fchrt uns wieder kurvenreich durch die h\u00fcgelige Landschaft. Wir \u00fcberqueren die A25 fahren entlang der Mgne die Morrone, in Pencentro ist unser Wendepunkt und ab Sulmona ght es auf einer gut ausgebauten Strecke weiter. Nach Popoli zweigen wir ab, die Stra\u00dfe wird wieder schm\u00e4ler und kurvenreicher, in Castel del Monte Pause f\u00fcr Kaffee und Dolce. Wir n\u00e4hern uns dam h\u00f6chsten Punkt des Tages, der Gran Sasso ist leider in den Wolken, bei der Fahrt hinunter h\u00e4ngen die Wolken im Wald, es ist ganz sch\u00f6n nebelig. Wir erreichen wieder die SS 81, bei Bozzo zweigen wir ab und es geht wieder ans Meer.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Mittwoch, 7.9.2005 308 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Standortwechsel<\/em><\/p>\n<p>Pineto \u2013 Chieti \u2013 Guardiagrele \u2013 Palena \u2013 Castel di Sagro \u2013 Scanno \u2013 Avezzano \u2013 Tagliacozzo<\/p>\n<figure id=\"attachment_885\" aria-describedby=\"caption-attachment-885\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-885\" alt=\"L Aquilla\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/090_aquila.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-885\" class=\"wp-caption-text\">L Aquilla<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zuerst geht es ein St\u00fcck am Meer entlang, dann finde ich die Strasse einfach nicht, die Suche endet auf einer Schotterstra\u00dfe, f\u00fcr die schwere Motorr\u00e4der wird es dann aber doch zu schwer und die Umkehrversuche scheitern. Gemeinsam geht es aber dann weiter, wieder zum Meer und auf der Hauptstra\u00dfe nach Chieti. Auf der SS 81 nun Richtung S\u00fcden, kurz vor der Abzweigung zur SS 84 stoppen wir bei einem Alimentari. Anna bedient uns freundlich und auch den Kaffee bekommen wir von ihr in der angrenzenden Bar. Wir wechseln auf die SS 84 sie f\u00fchrt uns durch eine Hochebene fast bis nach Castel di Sagro. Nach Alfredena zweigen wir nach Scanno ab, in Scanno stoppen wir, es ist Zeit f\u00fcr einen Kaffee und Schokolade mit Chili. Durch eine Schlucht geht es hinunter, die Stra\u00dfe ist nass und wir m\u00fcssen ins Regengewand. In Avezzano ist es nicht leicht die richtige Stra\u00dfe zu finden, am Campingplatz wollen wir ein Bungalow mieten, doch noch gibt es keinen Strom, es dauert noch, aber schlussendlich k\u00f6nnen wir einziehen. Das Abendessen ist ein eignes Kapitel, der Wirt l\u00e4sst keine Widerrede zu und wir haben den Verdacht, hier werden wir \u00fcber den Tisch gezogen. Es wird gro\u00df aufgetischt, die Steaks sind riesig, kaum ist die Weinflasche leer kommt die n\u00e4chste, die Kellnerin darf den Kaffee erst bringen wenn der Chef es sagt. Das Essen war sehr gut aber die Rechnung ist erwartungsgem\u00e4\u00df hoch, es wurde unser Verdacht best\u00e4tigt, nur haben wir leider am Anfang nicht halt gesagt.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Donnerstag, 8.9.2005 241 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf zum Gran Sasso<\/em><\/p>\n<p>Tagliacozzo \u2013 Avezzanno \u2013 Acciano \u2013 L&#8216; Aquilla \u2013 Rovere \u2013 Tagliacozzo<\/p>\n<p>Am Morgen scheint die Sonne, wir starten Richtung Avezzano, nun ist die Durchfahrt einfacher. Es folgt eine sch\u00f6ne Stra\u00dfe \u00fcber einen Pass, im Tal liegt noch der Nebel und wir fahren im Sonnenschein. Wir besichtigen L&#8216; Aquilla, von hier aus sehen wir den Gran Sasso. Nach der Mittagspause fahren wir Richtung des Bergmassivs, doch leider tr\u00fcbt sich der Himmel ein und je n\u00e4her wir kommen umso dichter sind die Wolken und es beginnt zu regnen. Es hat kein Sinn weiter zu fahren, wir drehen um und fahren wieder nach Taggliacozzo. Hier kaufen wir im Supermarkt ein, heute ist unser Chefkoch G\u00fcnter f\u00fcr das Abendessen zust\u00e4ndig. Gemeinsam wird unter strenger Anleitung des Chefkoches das Abendessen zubereitet, zuerst Brote mit Sardinien dann Spagetti Pomodore und als Abschluss Marmeladepalatschinken, im Restaurant h\u00e4tten wir nicht besser gegessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Freitag, 9.9.2005 266 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Wieder zum Meer<\/em><\/p>\n<p>Tagliacozzo \u2013 Pietrasecca \u2013 Rieti \u2013 Civita Castellana \u2013 Bracciano \u2013 Civitavecchia \u2013 Tarquina Lido<\/p>\n<p>In der Fr\u00fch regnet es, wir beschlie\u00dfen die Abruzzen einen Tag fr\u00fcher zu verlassen und wollen auf der k\u00fcrzesten Strecke Richtung Civitavecchia fahren. Ab ins Regengewand, wir fahren eine Weile und der Regen h\u00f6rt und nun wieder auf die geplante Strecke. Es wird wieder besser, die Strecke ist angenehm zu fahren nur die Wolken werden wieder dunkler. Es zieht wie ein Gewitter aus, doch es wandelt sich zum Dauerregen. Bei einer Tankstelle machen wir Pause, es gie\u00dft wie aus K\u00fcbeln, es flie\u00dft eine Menge Wasser die Stra\u00dfen hinunter. Es hilft nicht wir m\u00fcssen weiter, zum Gl\u00fcck h\u00f6rt der Regen sch\u00f6n langsam auf. In Civitavecchia suchen wir einen Motorradh\u00e4ndler, G\u00fcnters Hinterreifen hat nicht mehr sehr viel Profil. Im Heimatland der Moto Guzzi ist aber nicht so leicht einen Reifen zu bekommen, auch ein Reifenh\u00e4ndler muss uns vertr\u00f6sten, meint aber in Sardinien wird es kein Problem sein. Der Campingplatz ist in Tarquina Lido, beim Suchen des Schl\u00fcssels fliegt Gerhard E. samt Motorrad um und auch hier beziehen wir eine H\u00fctte.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Samstag, 10.9.2005 187 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Durch die H\u00fcgel Lazios<\/em><\/p>\n<p>Tarquina Lido &#8211; Tarquina \u2013 Tuscania \u2013 Viterbo \u2013 Sutri \u2013 Manziana \u2013 Tolfa \u2013 Civitavecchia &#8211; Tarquina Lido<\/p>\n<figure id=\"attachment_886\" aria-describedby=\"caption-attachment-886\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-886\" alt=\"Lazio\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/117_lazio.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-886\" class=\"wp-caption-text\">Lazio<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Tarquina sind wir gleich, wir besichtigen die sch\u00f6ne Stadt. Weiter geht es auf sch\u00f6nen Strassen durch die h\u00fcgelige Landschaft, an Tuscania vorbei und in Viterbo wieder ein Stadtrundgang mit Kaffeepause. \u00dcber die Berge des Monti Cimini nach Sutri, danach auf der Hauptstrasse Richtung Norden, wir zweigen wieder ab Richtung Manaziana. Die Strecke kennen wir schon vom Vortag, nur ohne Regen macht sie viel mehr Spa\u00df. Wieder durch Civitavecchia und zum Campingplatz, wo wieder Chefkoch Gunti f\u00fcr uns aufkocht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Sonntag, 11.9.2005 124 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf zur F\u00e4hre<\/em><\/p>\n<p>Tarquina Lido &#8211; Civitavecchia \u2013 Olbia \u2013 Telti \u2013 Tempio \u2013 Valledoria<\/p>\n<p>Als wir aufstehen ist es noch finster, wir packen unsere zusammen und verlassen den Campingplatz. Zur Schl\u00fcsselabgabe stelle ich die BMW auf den Seitenst\u00e4nder, beim Herauskommen aus der Rezeption sehe ich wie die Maschine umkippt. Koffer leicht verbeult und Blinker h\u00e4ngt herunter, nicht so tragisch wir fahren nach Civitavecchia, hier erfolgt die Einschiffung auf die F\u00e4hre. Jetzt folgen 8 Stunden \u00dcberfahrt auf der F\u00e4hre, die Sonne ist gnadenlos, der Sonnenbrand vorprogrammiert. Mittels SMS vom Karli erhalte ich Adressen von Guzzi H\u00e4ndlern in Sardinien, hier werden wir sicher eine Reifen bekommen. Endlich sind wir in Olbia, eine Baustelle verhindert aber das Durchkommen zur Strasse nach Tempio, doch das GPS mit der Detailkarte erweist sich als sehr gute Hilfe, ein kleiner Umweg und schon sind wir auf dem richtigen Weg. Es folgt eine kurvenenreiche Strecke, einen Abzweig \u00fcbersehe ich aber und folgt ein kleiner Umweg nach Valledoria. Am Campingplatz finden wir einen sch\u00f6nen Platz, und nach dem Zeltaufbau lassen wir uns das Essen gut schmecken.<\/p>\n<p><strong>Tag 11, Montag, 12.9.2005 262 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Costa Smeralda<\/em><\/p>\n<p>Valledoria \u2013 Longoreddu \u2013 Luogosanto \u2013 Solo Ruiu \u2013 Golfa Aranci \u2013 Porto Cervo \u2013 Capo d&#8216; Orso \u2013 Palau \u2013 Falsaggiu \u2013 Valledoria<\/p>\n<figure id=\"attachment_887\" aria-describedby=\"caption-attachment-887\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-887\" alt=\"Costa Smeralda\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/147_smeralda.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-887\" class=\"wp-caption-text\">Costa Smeralda<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Morgen k\u00fcmmert sich G\u00fcnter um seine Reifen, an der Rezeption wird das Gespr\u00e4ch vom Besitzer des Campingplatzes unterbrochen, sein Freund ist Reifenh\u00e4ndler, der besorgt schon den Reifen. Das Gesch\u00e4ft ist in Valledoria, G\u00fcnter f\u00e4hrt schon voraus, das mit Reifen ist aber nicht so einfach. Wir fahren nun die richtige Stra\u00dfe Richtung Tempio, zweigen auf die SS 133 ab, bei Luogosanto wieder ab Richtung Olbia. Vor Olbio nach Golfo Aranci, am Markt kaufen wir Peggerino K\u00e4se und ein St\u00fcck Wildschweinfilet ein, und weiter Richtung Porto Cervo. Es folgt ein Gewitter, wir fl\u00fcchten unter ein Vordach eines Supermarktes, die Zeit wird gleich f\u00fcr die Mittagspause genutzt. In Porto Cervo sehen wir die Boote der Reichen, wir fahren jetzt entlang der Costa Smeralda. In Capo d&#8216; Orsa erst\u00fcrmen wir die bizarren Felsformen, eine soll wie ein B\u00e4r aussehen. In Palau trinken wir Kaffe, der letzte Abschnitt des Tages f\u00fchrt uns entlang der K\u00fcste bis Valledoria. Ins Meer kommen wir heute nicht mehr, die F\u00e4hre zum Strand f\u00e4hrt nicht mehr, so m\u00fcssen wir uns mit dem Pool begn\u00fcgen und G\u00fcnter bekommt in vier Tagen seine Reifen.<\/p>\n<p><strong>Tag 13, Dienstag, 13.9.2005 252 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Kirche, Rumpelpiste und Grotte<\/em><\/p>\n<p>Valledoria \u2013 Bulzi \u2013 Chiaramonte \u2013 Ploaghe \u2013 Ittri \u2013 Alghero \u2013 Grotte Neptuno \u2013 Porto Torres \u2013 Castelsardo \u2013 Valledoria<\/p>\n<figure id=\"attachment_888\" aria-describedby=\"caption-attachment-888\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-888\" alt=\"Saccargia\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/159_saccargia.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-888\" class=\"wp-caption-text\">Saccargia<\/figcaption><\/figure>\n<p>G\u00fcnter h\u00e4lt heute einen Ruhetag, wir starten wieder in die Berge. Die Zufahrt zu einer der \u00e4ltesten Kirche w\u00e4re auch einfacher gegangen, wir besuchen die romanische Kirche und nun folgt eine Rumpelpiste nach Ittri. F\u00fcr die Endurofahrer nicht besonderes, Gerhard P. ist mit seiner Bandit nicht sehr begeistert. Wir finden einen Rastplatz, die Stra\u00dfe ist nun eher gerade und wir erreichen Alghero. Hier ein Rundgang durch die Altstadt und Hafen mit sch\u00f6nen Ausblicken. Noch ein Kaffee und weiter zur Grotta Neptuno. Die Treppe hinunter scheint endlos zu sein, hinauf m\u00fcssen wir sie dann auch wieder. Die F\u00fchrung durch die Grotte ist interessant, welche nun die Stalagmiten und die Stalaktiten sind habe ich schon wieder vergessen. Der Aufstieg ist schwei\u00dftreibend, wir st\u00fcrmen in eine Bar, das Wasser ist schnell ausgetrunken, halbwegs erholt fahren wir nach Porto Torres. Hier werden wir etwas seltsam durchgeleitet, die Stra\u00dfe f\u00fchrt nun entlang der K\u00fcste nach Castelsardo. Am Campingplatz erz\u00e4hlt uns G\u00fcnter vom sch\u00f6nen Strand, der nur mit der F\u00e4hre zu erreichen ist, und wir sind wieder zu sp\u00e4t, das hei\u00dft ab in den Pool.<\/p>\n<p><strong>Tag 14, Mittwoch, 14.9.2005 288 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf zur Westk\u00fcste<\/em><\/p>\n<p>Valledoria \u2013 Tempio \u2013 Oschiri \u2013 Ozieri \u2013 Bono \u2013 Bonorva \u2013 Bosa \u2013 Cabras \u2013 Torre Grande<\/p>\n<p>Wieder nach Tempio, hier k\u00f6nnen wir die erste Stra\u00dfensperre noch umfahren, dann sehen wir auch den Grund der Sperre. Ein LKW ist von der Stra\u00dfe gerutscht und die Feuerwehr ist gerade am bergen. Jetzt hei\u00dft es warten, es folgt zur Belohnung eine kurvige Strecke nach Oschiri. Die Strecke macht Spa\u00df, bei Bono drehen wir uns Richtung Westen, bei Bosa sind wir wieder am Meer, der Wind ist recht kr\u00e4ftig und in der Marina trinken wir einen Kaffee. Dort bewundern wir den Kellner bei seinem H\u00f6llentempo \u00fcber sie Stra\u00dfe ins Lokal und wieder retour. In Bosa wird aufgetankt, der Dusche mit Benzin sind wir gerade noch entkommen, der Tankwart hat zu fr\u00fch am Zapfhahn gedr\u00fcckt. Die Strecke hat nun weniger Kurven und der Wind ist recht unangenehm. Wir reichen nun Cabras, irgendwie ist hier die Hauptstrasse nicht mehr zu erkennen und wir irren durch ein Stra\u00dfengewirr. In Torre Grande ist der Campingplatz, nach dem Abendessen kommt endlich das Ergebnis des bayrisch \u00f6sterreichischen Fu\u00dfballvergleiches, der leider 1:0 f\u00fcr die Bayern ausgeht. Herbert und Gerhard P. tr\u00f6sten sich noch in der Bar, die Anderen gehen schlafen.<\/p>\n<p><strong>Tag 15, Donnertag, 15.9.2005 190 km<\/strong><\/p>\n<p><em>An die Costa Verde<\/em><\/p>\n<p>Torre Grande \u2013 Oristano \u2013 Marceddi \u2013 Marina di Arbus \u2013 Ingurtosu \u2013 Arbus &#8211; Torre Grande<\/p>\n<figure id=\"attachment_889\" aria-describedby=\"caption-attachment-889\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-889\" alt=\"Costa verde\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/208_verde.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-889\" class=\"wp-caption-text\">Costa verde<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gerhard P. legt heute seinen Ruhetag ein, wir starten Richtung Oristana und qu\u00e4len uns durch die Stadt. Es folgt ein Gewirr an rechtwinkelig angelegten Stra\u00dfen, ein St\u00fcck auf einer Sandstra\u00dfe und wir landen in Marceddi. \u00dcber die Br\u00fccke ist zwar ein Fahrverbot, aber die anderen fahren ja auch. Wir erreichen die Costa Verde, ein einsame Abschnitt mit gro\u00dfen Sandd\u00fcnen. Bei einem verlassenen Haus unsere Mittagspause, in Ingurtosu fahren Herbert und ich \u00fcber eine Schotterstra\u00dfe durch ein verlassenes Bergbaugebiet, in Arbus verliere ich die Rolle meines Schalthebels, Herbert findet sie zum Gl\u00fcck aber wieder. Wir treffen uns wieder mit den anderen Mitfahrern, hier gibt es keine offene Bar erst in Guspini gibt es einen Kaffee. Die Strecke ist nun fad und so fahren wir \u00fcber die Schnellstra\u00dfe Richtung Oristana, das wir diesmal umfahren. Nun lockt der Pool, und am Abend wandern wir noch nach Torre Grande, wo wir ein gutes Abendessen genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Tag 16, Freitag, 16.9.2005 207 km<\/strong><\/p>\n<p><em>In den Bergen<\/em><\/p>\n<p>Torre Grande \u2013 Villaurbana \u2013 Escovedu \u2013 Gergei \u2013 Nureci \u2013 Busachi &#8211; Torre Grande<\/p>\n<p>G\u00fcnter startet schon zeitig in der Fr\u00fch, heute werden die Reifen getauscht. Unsere Tour f\u00fchrt uns nun in die Berge, die Stra\u00dfen sind kurvig und wir erreichen eine Hochebene. Wir bleiben bei einer Nuraghen Ausgrabung stehen, ein kurzer Rundblick auf die T\u00fcrme und wir fahren weiter. In Gergei, einen netten Dorf ist unser Wendepunkt, hier kaufen wir f\u00fcrs Mittagessen ein. Mir f\u00e4llt der Helm herunter, ein Teil springt herunter, aber kein Problem f\u00fcr Adlerauge Herbert und wir k\u00f6nnen den Helm reparieren. Wir fahren Richtung Giara di Gesturi, einem Naturschutzgebiet, wo wir aber mit dem eigenen Fahrzeug nicht f\u00fchren d\u00fcrfen. Mitfahren interessiert uns nicht und so fahren wir weiter. Bei einer Ortschaft finden wir einen Rastplatz, die Stra\u00dfe wird jetzt wirklich kurvenreich und schl\u00e4ngelt sich entlang einer Schlucht. Nach dem Kurvenspa\u00df kommen wir wieder in die Ebene, und erreichen Torre Grande, wo wir einen Kaffee trinken. Die Option mit der Ausgrabung in Tharros wird nicht genommen und wir verbringen den Rest des Nachmittags am Pool und Meer. G\u00fcnter hat seinen Reifen bekommen, der Besitzer des Reifengesch\u00e4ftes ist ebenfalls Guzzi Fahrer und auch neue Kerzenstecker wurden montiert.<\/p>\n<p><strong>Tag 17, Samstag, 17.9.2005 203 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Wechsel an die Costa Rei<\/em><\/p>\n<p>Torre Grande \u2013 Cagliari \u2013 Capo Ferrato<\/p>\n<p>Der Zeltabbau findet noch im trockenem statt, danach m\u00fcssen wir ins Regengewand. Wir entschlie\u00dfen uns auf der SS 131 nach Cagliari zu fahren, die Strecke ist oft zweispurig und daneben wir noch eine Stra\u00dfe gebaut, warum weis wohl keiner. In Cagliari angelangt, erwische ich eine Ausfahrt nicht und wir kommen ins Stra\u00dfengewirr Cagliaris. Das GPS ist jetzt recht hilfsreich, aber wenn eine laut Anzeige durchgehende Stra\u00dfe \u00fcberraschend in einer Sackgasse endet, hilft die Satellitenunterst\u00fctzung auch nichts. Wir finden doch noch hinaus, die SS 125 f\u00fchrt uns kurvenreich Richtung Costa Rei. Am Campingplatz ist Mittagspause, wir fahren zu einer Bar, die Kellnerin ist nett und wir essen Panini. Die Mittagspause ist vorbei, wir finden einen sch\u00f6nen Platz auf der gr\u00fcnen Wiese, die Zelte werden aufgebaut, und G\u00fcnter Gerhard P. und ich gehen ins Meer. Das Wasser ist angenehm warm und klar, ein Gewitter prasselt herunter, der Guss ist bald vorbei, die Sonne setzt sich wieder durch und wir sehen noch einen sch\u00f6nen Regenbogen. Am Campingplatz hat es aber ein kleines Inferno gegeben. Dort wo die Wiese ist steht das Wasser kn\u00f6chelhoch, unsere beiden Br\u00fcder haben sich ins Zelt gefl\u00fcchtet und liegen im Wasserbett. Zum Gl\u00fcck ist kein Wasser in die Zelte gekommen, wir finden einen besseren Zeltplatz und tragen die Zelte hin\u00fcber und da nichts nass wurde, lachen wir bald \u00fcber das kleine Inferno.<\/p>\n<p><strong>Tag 18, Sonntag, 18.9.2005 282 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Berge und K\u00fcste<\/em><\/p>\n<p>Capo Ferrato \u2013 San Priamo \u2013 Brucei \u2013 Flumini \u2013 Capo Carbonara &#8211; Capo Ferrato \u2013 Muravera \u2013 Villasalto \u2013 Armungia &#8211; Capo Ferrato<\/p>\n<figure id=\"attachment_890\" aria-describedby=\"caption-attachment-890\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-890\" alt=\"Capo Carbonara\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/246_carbonara.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-890\" class=\"wp-caption-text\">Capo Carbonara<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute ist die SS 125 trocken und nun machen die Kurven wirklich Spa\u00df, wir zweigen Richtung Burcei ab und in der Ortschaft bleiben G\u00fcnter und Gerhard P. zur\u00fcck und die Endurofahrer finden eine sch\u00f6ne Schotterstrecke. Wir erreichen laut Karte das Ende der Stra\u00dfe, die Schotterpiste f\u00fchrt aber noch weiter, wir drehen aber um und in Brucei ist die Gruppe wieder komplett. Wir fahren nun zur K\u00fcste, die Stra\u00dfe geht der K\u00fcste entlang, ist sch\u00f6n zu fahren und das Meer ist herrlich blau. Wir finden einen sch\u00f6nen Rastplatz, danach fahren wir zum Capo Carbonara. Bei der Kaffeepause treffen wir einen italienischen Motorradfahrer und scherzen mit ihm, dass der Italiener mit der BMW f\u00e4hrt und der Deutsche mit der Moto Guzzi. Wir fahren zum Campingplatz, ich borge mir die Guzzi aus, die beiden Br\u00fcder tauschen ihre Suzukis aus und zu Dritt fahren wir noch in die Berge. Das Fahren mit der Guzzi macht Spa\u00df, und so wird aus der kleinen Runde doch eine gr\u00f6\u00dfere. Abends wird gegrillt, dann wir haben in der Fr\u00fch einen Grill geschenkt bekommen, der Fisch zerf\u00e4llt zwar, aber geschmeckt hat es.<\/p>\n<p><strong>Tag 19, Montag, 19.9. 2005 262 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf der SS 125 Richtung Norden<\/em><\/p>\n<p>Capo Ferrato \u2013 Muravera \u2013 Tortoli \u2013 Dorgali \u2013 Siniscola \u2013 San Teodoro<\/p>\n<figure id=\"attachment_891\" aria-describedby=\"caption-attachment-891\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-891\" alt=\"Sardegna\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/254_sardegna.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-891\" class=\"wp-caption-text\">Sardegna<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Gesch\u00e4ft am Campingplatz hat geschlossen, und so verlegen wir das Fr\u00fchst\u00fcck nach Muravera. Die SS 125 ist gut ausgebaut, es geht z\u00fcgig Richtung Norden, nach Tortoli geht es bergauf und wir machen Rast an fast dergleichen Stelle wie bei der Tour im Jahr 2002. Das Essen wird ausgepackt, aber aufs Brot haben die Eink\u00e4ufer vergessen, zur\u00fcck in die n\u00e4chste Ortschaft und mit etwas Versp\u00e4tung startet das Mittagessen. Es ist zwar etwas windig, aber die Strecke ist einfach genial, die SS 125 ist eine der sch\u00f6nsten Stra\u00dfen in Sardinien. Am Pass f\u00e4llt Herbert beim Umdrehen um, eine Gruppe deutscher Motorradfahrer hilft, bei einem f\u00e4hrt der Hund im Beiwagen mit. Noch ein Kaffee, dann geht es hinunter und wir erreichen wieder das Meer. Der Campingplatz in San Teodoro ist nicht einfach zu finden, die Beschilderung ist etwas verwirrend. Am Abend funktioniert die Bestellung der Speisen nicht so recht, nach eineinhalb Stunden gibt es dann doch noch ein Essen.<\/p>\n<p><strong>Tag 20, Dienstag, 20.9.2005 240 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Abschlusstour in die Berge<\/em><\/p>\n<p>San Teodoro \u2013 Padru \u2013 Ala de Sardi \u2013 Budduso \u2013 Bitti \u2013 Orune \u2013 Lula \u2013 Siniscola &#8211; San Teodoro<\/p>\n<figure id=\"attachment_892\" aria-describedby=\"caption-attachment-892\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-892\" alt=\"Sardegna\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/275_sardegna.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-892\" class=\"wp-caption-text\">Sardegna<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es geht wieder in Berge, auf sch\u00f6nen, kurvigen Stra\u00dfen fahren wir durch einen Korkeichenwald. Teilweise wurde hier geerntet, wir bleiben kurz stehen um die Eichen n\u00e4her zu betrachten. Eine Gruppe Schweine kommt auch n\u00e4her, manche S\u00e4ue sind ganz sch\u00f6n gro\u00df, wir beschlie\u00dfen uns zur\u00fcckzuziehen. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt bergauf und ab, in einer Kurve der alten Stra\u00dfe unsere Mittagspause, dann geht es weiter. Nach Lula fahren wir entlang der Monti Alpi, und sehen auf die Berge Sardiniens. Es folgt eine tolle Stra\u00dfe hinunter nach Siniscola, danach wieder auf der SS 125 nach San Teodoro. Den Nachmittagskaffee trinken wir am Strand, der Sand ist fein und \u00e4hnlich wie an der Adria m\u00fcssen wir eine Weile ins Wasser gehen bis es endlich tiefer wird. Abends wir noch eingekauft, und heute gehen wir Steak essen.<\/p>\n<p><strong>Tag 21, Mittwoch, 21.9.2005 267 km<\/strong><\/p>\n<p><em>R\u00fcckkehr aufs Festland<\/em><\/p>\n<p>San Teodoro \u2013 Olbia \u2013 Civitavecchia \u2013 Grosseto \u2013 Massa Marittima \u2013 Pomarance \u2013 Volterra<\/p>\n<p>Die Zelte m\u00fcssen wir im Dunkeln abbauen, wir starten nur heute ist etwas komisch bei meiner BMW. Ich habe einen Patschen im Vorderreifen, zum Gl\u00fcck habe ich eine Schraubpatrone mit, und am Campingplatz gibt es einen Kompressor. Es d\u00fcrfte nur ein kleines Loch sein, die Luft h\u00e4lt, wir k\u00f6nnen uns nicht lange mit dem Reifen besch\u00e4ftigen, die F\u00e4hre wartet nicht auf uns. Die \u00dcberfahrt ist heute etwas schneller, in Civitavecchia kennen wir schon den Reifenh\u00e4ndler, der hat aber Mittagspause. Wir teilen die Gruppe auf, Herbert bleibt bei mir, die Anderen starten Richtung Toskana. Wir vertreiben uns die Zeit in einer Bar, die Kellnerinnen sind nett und wir scherzen ein wenig mit ihnen und der Reifenh\u00e4ndler sperrt endlich auf. Das kleine Loch wird gefunden, es kommt ein Stoppel hinein, und weiter geht die Fahrt. Die SS 1 ist recht fad zu fahren, ab Massa Marittima endlich wieder Berge und Kurven. Noch eine kleine Kaffeepause und noch vor Sonnenuntergang erreichen wir den Campingplatz in Volterra. Hier sind die Zelte schon aufgebaut, am Campingplatz hat sich seit 1998 wenig ge\u00e4ndert, nur die Duschen wurden saniert. Der Aufstieg nach Volterra ist l\u00e4nger als die Erinnerung daran, das Abendessen entsch\u00e4digt uns aber.<\/p>\n<p><strong>Tag 22, Donnerstag, 22.9.2005 247 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Abschied von G\u00fcnter<\/em><\/p>\n<p>Volterra \u2013 San Cipriano \u2013 Casciana Terme \u2013 San Luce \u2013 Pontegiorni \u2013 Pomarance \u2013 Casole \u2013 San Gimignano \u2013 Castelfiorentino \u2013 Volterra<\/p>\n<figure id=\"attachment_893\" aria-describedby=\"caption-attachment-893\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-893\" alt=\"Casole\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/288_casole.jpg\" width=\"225\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-893\" class=\"wp-caption-text\">Casole<\/figcaption><\/figure>\n<p>G\u00fcnter f\u00fchlt sich nicht wohl, und er beschlie\u00dft nach Hause zu fahren. Wir fahren noch ein St\u00fcck gemeinsam, es folgt die Verabschiedung und wir fahren Richtung Meer durch die H\u00fcgel der Toskana. In San Luce eine kurze Stadtrundfahrt, wir finden danach einen sch\u00f6nen Rastplatz. In Casole ein Stadtrundgang durch die sch\u00f6ne Altstadt, wir trinken einen Kaffee und starten Richtung San Gimignano. Dort ist mir zu viel los, nur der Rest der Gruppe geht in die Altstadt. Die Stra\u00dfe f\u00fchrt uns nun durch die Chianti H\u00fcgel, danach im Tal auf einer recht befahren Stra\u00dfe Richtung Castelfiorentino. Wir zweigen nach Volterra ab und fahren auf einer kurvigen Strecke zum Campingplatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 23, Freitag, 23.9.2005<\/strong><\/p>\n<p><em>Ruhetag bzw. Siena<\/em><\/p>\n<p>Heute halte ich meinen Ruhetag, die Anderen fahren nach Siena und drehen noch eine Runde in der Toskana. Abends der letzte Aufstieg nach Volterra, hier wird in der Vinothek noch Wein eingekauft und zum Abschluss g\u00f6nnen wir uns noch ein Bisteca Fiorentina.<\/p>\n<p><strong>Tag 24, Samstag, 24.9.2005 bzw. Tag 25, Sonntag, 25.9.2005 238 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Abschied von der Toskana<\/em><\/p>\n<p>Volterra \u2013 Poggibonsi \u2013 Radda \u2013 Castelnouvo \u2013 Greve \u2013 Firenze &#8211; Wien<\/p>\n<figure id=\"attachment_895\" aria-describedby=\"caption-attachment-895\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-895\" alt=\"Toscana\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/317_toscana.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-895\" class=\"wp-caption-text\">Toscana<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Zelte werden abgebaut, f\u00fcr den Wein haben wir auch noch Platz und wir starten Richtung Poggibonsi. Jetzt beginnt die Fahrt ins Chiantigebiet, an Castellina vorbei, in Radda stoppen wir, kaufen f\u00fcr die Bahnfahrt ein, besuchen noch Vinotheken und als Mittagessen gibt es eine Familienpizza. Wir umrunden die Monti del Chianti, in Greve der letzte Stopp f\u00fcr einen Kaffee. Wir erreichen Firenze, von der Stra\u00dfe haben wir noch einen sch\u00f6nen Ausblick auf die Stadt. Das GPS leitet uns zum Bahnhof, hier werden unsere Mopeds verladen, die Verzurrung ist recht professionell, die \u00d6BBler k\u00f6nnten hier etwas lernen. Gegen\u00fcber dem Bahnhof trinken wir noch ein Bier, und p\u00fcnktlich startet unser Zug nach Wien. Das Abteil teilen wir mit einem tschechischen Ehepaar, die m\u00fcssen mit uns Wein trinken und Chilischokolade essen. Am Sonntag in der Fr\u00fch sind wir am S\u00fcdbahnhof, die BMW will nicht gleich anspringen, bringt mich dann aber doch sicher nach Hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt war ich 5735 km unterwegs. Italien ist f\u00fcr mich eines der sch\u00f6nsten L\u00e4nder in Europa. Die Abruzzen waren sehr kurvenreich, leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, aber es waren in den drei Wochen eigentlich nur zwei Tage wo es l\u00e4nger geregnet hat. Sardinien bietet f\u00fcr Motorradfahrer viel, die Landschaft ist sch\u00f6n, Sehensw\u00fcrdigkeiten gibt es aber weniger. Die Toskana ist immer eine Reise wert, leider hat der Massentourismus doch voll eingesetzt, es gibt aber immer noch ruhige und sch\u00f6ne Orte. Die R\u00fcckreise mit dem Autozug war sehr angenehm, vor allem h\u00e4tte ich einen neuen Vorderreifen kaufen m\u00fcssen, der war ziemlich am Ende. Das GPS wie immer sehr hilfreich, durch die Detailkarten ist eine Stra\u00dfenkarte fast nicht mehr notwendig. Zur Planung habe ich Mapsource und Touratech verwendet, als Karte habe einen Karte 1:500.000 K\u00fcmmerly&amp;Frey und einen Autoatlas 1:200.000 verwendet.<\/p>\n<p>\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im November 2005 &#8211; Aktualisiert am 25.12.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrte uns wieder einmal nach Italien. 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