{"id":868,"date":"2012-12-25T18:40:40","date_gmt":"2012-12-25T16:40:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=868"},"modified":"2019-06-23T16:48:48","modified_gmt":"2019-06-23T14:48:48","slug":"polen-2005","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/polen-2005\/","title":{"rendered":"Polen 2005"},"content":{"rendered":"<p>Die Fr\u00fchjahrstour f\u00fchrte uns nach Polen. 5 Biker und ich als 4&#215;4 Fahrer waren in der Kaschubischen Seenplatte unterwegs. Der Start der Tour war am 20. Mai 2005 und endete am 29. Mai 2005. Insgesamt war ich etwa 3000 km mit dem Nissan unterwegs.<\/p>\n<p>Teilnehmer: Gerhard E., Gerhard P., G\u00fcnter, Helmut, Herbert und Martin<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Freitag, 20.5.2005 528 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Treffpunkt am Kloster<\/em><\/p>\n<p>D\u00f6bling \u2013 Schwechat \u2013 Breclav \u2013 Brno \u2013 Olomuc \u2013 Fr\u00fddek-M\u00edstek &#8211; Katowice \u2013 Czestochowa<\/p>\n<figure id=\"attachment_874\" aria-describedby=\"caption-attachment-874\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-874\" alt=\"teilnehmer\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05teil.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-874\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>G\u00fcnter und Gerhard P. wollen die erste Etappe mit im Auto fahren und so werden die KTM und BMW am Anh\u00e4nger verstaut und mittags geht es Richtung Norden. An der Grenze wird noch genau kontrolliert ob der Anh\u00e4nger ja nicht zu schwer beladen ist. Weiter nach Brno, danach Richtung Olomuc und hier ist die Umfahrung nun fertig. Es folgt eine Pause, G\u00fcnter will seine tschechischen Kronen anbringen und wir genie\u00dfen ein gutes Essen und eine nette Bedienung. Nach Polen ist es nicht mehr weit, an der Grenze nichts los, wir tauschen Euros gegen Zloty und erfahren, dass die Mopedgruppe in Czestochowa eingetroffen ist. Den Campingplatz kennen wir ja schon, der Bungalow ist schnell bezogen und wir sitzen bald bei ersten Zywiec. Im Kloster wieder Menschenmassen, diesmal ist ein Vordringen zur schwarzen Madonna nicht m\u00f6glich und wir gehen Abendessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Samstag, 21.5.2005 439 km<\/strong><\/p>\n<p><em>KTM beinahe verloren<\/em><\/p>\n<p>Czestochowa \u2013 Lodz \u2013 Torun \u2013 Chojnice \u2013 Swornegacie<\/p>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck ist noch gemeinsam, G\u00fcnter f\u00e4hrt nun mit der Motorradgruppe mit, und so trennen sich unsere Wege. Die Strecke f\u00fchrt uns durch Lodz, hier sind die Strassen sehr rumpelig, wir sind froh als wir endlich die Stadt verlassen. Die Strecke ist nun ziemlich gerade, nur ein paar Wanderinnen sind das Highlight. Unser Finanzminister hat schweren Herzens ein paar Zloty herausger\u00fcckt, und wir machen an einer Tankstelle Pause. Hier ein Raten mit den Speisen, geschmeckt hat es aber gut. In Torun neigt sich in einer Kurve die KTM am Anh\u00e4nger bis auf dem Fu\u00dfraster, schnell wird ein Platz gefunden und wir sehen, dass ein Gurt verschwunden ist. Noch einmal Gl\u00fcck gehabt, neuer Gurt wird verzurrt und weiter Richtung Chojnice. In Swornegacie finden wir unser vorbestelltes Quartier, und die Zimmer werden bezogen. Die Bike Gruppe trifft wenig sp\u00e4ter ein, nun ist es Zeit f\u00fcrs Abendessen, danach ein Spaziergang und beim Kirchenwirt lassen wir den Abend ausklingen.<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Sonntag, 22.5.2005 231 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die ersten sandigen Erfahrungen<\/em><\/p>\n<p>Swornegacie \u2013 Przechlewo \u2013 Koczala \u2013 Barnowo \u2013 Debnica Kaszubuska \u2013 Tuchomie \u2013 Upilka \u2013 Swornegacie<\/p>\n<figure id=\"attachment_873\" aria-describedby=\"caption-attachment-873\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-873\" alt=\"Sandstra\u00dfe\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05sand.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-873\" class=\"wp-caption-text\">Sandstra\u00dfe<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nun startet die Tour richtig, vorerst fahren wir auf asphaltierten Strassen Richtung Przechlewo bald werden die Stra\u00dfen aber unbefestigt. Teilweise sind die Stra\u00dfen recht sandig, f\u00fcr die Mopedfahrer eine Herausforderung, f\u00fcr den Terrano kein Thema. Unterwegs kaufen wir ein, und um die Mittagszeit finden wir einen netten Rastplatz. Leider f\u00e4ngt es an zu regnen und G\u00fcnters beliebter \u201eBatz\u201c ist wieder da. Bei einem Hotel trinken wir einen Kaffee und bewundern den Chefkoch als gro\u00dfen Grillmeister. Durch die W\u00e4lder geht es heimw\u00e4rts, das Regengewand wird aufgeh\u00e4ngt und die abendliche Routine startet.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Montag, 23.5.2005 67 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Schnurstracks nach Chojnice<\/em><\/p>\n<p>Swornegacie \u2013 Chojnice &#8211; Swornegacie<\/p>\n<figure id=\"attachment_869\" aria-describedby=\"caption-attachment-869\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-869\" alt=\"Chojnice\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05cojn.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-869\" class=\"wp-caption-text\">Chojnice<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute wollen wir einmal schnurstracks nach Chojnice fahren. Das GPS leitet uns durch den Wald, die Strecke wieder sehr sandig aber trocken. Welcher Abzweig ist der richtige? Nach einer Stunde sind wir schon 2 km n\u00e4her zum Ziel, sind aber 20 km gefahren. Der Weg ist das Ziel, wir finden sch\u00f6ne Pl\u00e4tze und schlie\u00dflich auch Chojnice. Hier werden die Paparazzi aktiv, und finden sch\u00f6ne Ansichten. Nach einer St\u00e4rkung und Haarschnitt beim G\u00fcnter fahren wir wieder zum Quartier zur\u00fcck. Es folgt noch ein kleiner Abstecher durch den Wald, die Riesend\u00fcne wird zur Herausforderung, danach werden die umgefallen B\u00e4ume zum Hindernis f\u00fcr den Terrano. In Swornegacie tauschen wir die Kraftfahrzeuge gegen Kajaks, paddeln am See eine kleine Runde, die Koordination im Zweierkajak ist nicht einfach und anstrengend ist es auch. Abends tagt scheinbar der Gemeinderat, und der Kirchenwirt sperrt erst sp\u00e4ter auf.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Dienstag, 24.5.2005 221 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf zur Ostsee<\/em><\/p>\n<p>Swornegacie \u2013 Bytow \u2013 Grabkowo \u2013 Leba \u2013 Lebrok \u2013 Sierakowice &#8211; Chiemlo<\/p>\n<figure id=\"attachment_872\" aria-describedby=\"caption-attachment-872\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-872\" alt=\"Ostsee\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05leba.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-872\" class=\"wp-caption-text\">Ostsee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute gibt es ein Strau\u00dfenei zum Fr\u00fchst\u00fcck, wir Sechs sind satt geworden. Die Abzweigung auf die Hauptstra\u00dfe nach Bytow ist schnell erreicht, die Stra\u00dfe ist nicht aufregend und bei Grabkowo auf die Hauptstra\u00dfe nach Gdansk. Wir zweigen wieder ab, ein kurzes unbefestigtes St\u00fcck mit teilweisem grobem Pflaster. In Leba sind wir an der Ostsee, hier wird noch das Problem mit dem Seitenst\u00e4nder der KTM gel\u00f6st, und jetzt ist es Zeit f\u00fcrs Mittagessen. Wir finden ein nettes Lokal mit guten Essen und h\u00fcbscher Bedienung. Der Verdauungsspaziergang f\u00fchrt uns Meer, der Sandstrand ist wundersch\u00f6n und wir genie\u00dfen die Sonne. Die Zeit dr\u00e4ngt und nun ab Richtung Lebrok, in der Stadt f\u00fchrt uns eine Baustelle herum, dann endlich eine sch\u00f6nerer Streckenabschnitt. Die Gegend ist nun h\u00fcgelig, die Kurven werden enger, und wir erreichen nun unser Tagesziel Chiemlo. Wir wohnen au\u00dferhalb in einer sch\u00f6nen Ferienwohnung, zum Abendessen fahren wir mit dem Auto in den Ort. Hier gibt es ein herrliches Abendessen, diesmal gibt es auch zur Freude G\u00fcnters Nalesniki und zum Abschluss beginnt die Suche nach dem Autoschl\u00fcssel, der dann schlussendlich doch in meiner Hose versteckt war.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Mittwoch, 25.5.2005 267 km<\/strong><\/p>\n<p>Die Halbinsel und der Fischtest<\/p>\n<p>Chiemlo \u2013 Kartuzy \u2013 Lebno \u2013 Wejherowo \u2013 Karwia \u2013 Hel \u2013 Rzucewo \u2013 Reda \u2013 Mieszewo \u2013 Zukowo \u2013 Chiemlo<\/p>\n<figure id=\"attachment_870\" aria-describedby=\"caption-attachment-870\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-870\" alt=\"Fischbuffet\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05fish.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-870\" class=\"wp-caption-text\">Fischbuffet<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Tour f\u00fchrt uns durch Kaschubische H\u00fcgelland, durch Kartuzy und nach Wejherowo. In Krukowa besuchen wir das Schloss, es hat einen sch\u00f6nen Garten und wurde als ein Hotel umfunktioniert. In einer kleinen Ausstellung erfahren von der Geschichte der Familie. Im zweiten Weltkrieg waren die Br\u00fcder Feinde und k\u00e4mpften auf der jeweils anderen Seite und sind am Ende des Krieges fast zeitgleich auf unterschiedlichen Kriegsschaupl\u00e4tzen gefallen. Der Fahrt geht weiter Richtung Ostsee, die Halbinsel Hel wird erreicht. In Hel fahren wir an den Hafen, der aber nicht sehr besonders ist. Bei der R\u00fcckfahrt noch ein Stopp bei einem Fischlokal, es ist eine Selbstbedienung und die Liste der Fische ist lang und so nehmen wir einmal sechs verschiedene und die gehen danach durch die Runde. Zwei nehmen wir noch zum dr\u00fcberstreuen und gest\u00e4rkt fahren noch Rzucewo, wo wir noch ein Schloss besichtigen. Die t\u00e4gliche unbefestigte Stra\u00dfe folgt und die Fahrt endet wieder in Chiemlo. Im Wirtshaus sehen wir ein spannendes Champions League Finale, zum Gl\u00fcck trifft nur Maldini und nicht Hamann.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Donnerstag, 26.5.2005 217 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die sch\u00f6ne Stadt und ein kleiner Defekt<\/em><\/p>\n<p>Chiemlo \u2013 Gdansk \u2013 Koscierzyna \u2013 Kalisz &#8211; Swornegacie<\/p>\n<figure id=\"attachment_871\" aria-describedby=\"caption-attachment-871\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-871\" alt=\"Gdansk\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05gdan.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-871\" class=\"wp-caption-text\">Gdansk<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Tag startet mit einem guten Fr\u00fchst\u00fcck, und nun fahren wir am schnellsten Weg nach Gdansk. Der Stadtbummel f\u00fchrt uns an sch\u00f6nen H\u00e4usern, Pl\u00e4tze, dem Dom und dem Krantor vorbei. Auch gibt es hier den besten Kaffee in Polen und vom Turm des Domes haben wir eine sch\u00f6ne Aussicht auf die Stadt. Nach Rybaki wandern wir noch auch auf den h\u00f6chsten Punkt der Kaschuben. Vom Ausschichtsturm haben wir einen sch\u00f6nen \u00dcberblick \u00fcber das Gebiet. In Koscierzyna halten wir, das Radlager bei Herberts Suzuki ist nun doch ganz am Ende und wir beschlie\u00dfen, dass ich den Anh\u00e4nger hole und das Moped nach Swornegacie schleppen. Das dauert dann eine Weile, die Suzuki wird aufgeladen und im Quartier wird zerlegt, die Radlager sind wirklich kaputt, die Vermieter kennen ein Gesch\u00e4ft wo wir Lager bekommen, morgen werden wir hinfahren. Heute ist der letzte Abend mit G\u00fcnter, bei Kirchenwirt sind wieder gerne gesehen nur in die Diskothek hat nichts mehr f\u00fcr uns.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Freitag, 27.5.2005 201 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein neues Lager und ein defekter D\u00e4mpfer<\/em><\/p>\n<p>Swornegacie \u2013 Chojnice \u2013 Rytel \u2013 Tien \u2013 Karczewo \u2013 Chojnice \u2013 Swornegacie<\/p>\n<p>Wir verabschieden uns von G\u00fcnter, besorgen in Chojnice die Radlager und nun kann es weiter gehen. Wir fahren wieder auf sch\u00f6nen Strecken durch den Wald, m\u00fcssen nur auf die Stopptafeln aufpassen. Oft queren wir nur die Hauptstra\u00dfe, die Alleen durch den Wald scheinen nicht zu enden. Ein Autofahrer steckt dann vor uns im Sand, f\u00fcr den Corolla war es doch zu tief. Diesmal haben wir ja ein Auto dabei und ruck zuck wird der Toyota herausgezogen. Wir finden ein nettes Lokal, und bekommen wunderbare Fische und ausgezeichnete Nalesniki serviert. Der D\u00e4mpfer aus Helmuts BMW verliert immer mehr \u00d6l, und in Swornegacie beschlie\u00dft er, dass das Heimfahren mit dem Anh\u00e4nger erfolgen wird. Abends noch ein letzter Besuch beim Kirchenwirt und dann in die Federn.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Samstag, 28.5.2005 370 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Paparazzi Stadt<\/em><\/p>\n<p>Swornegacie \u2013 Bydgoszcz \u2013 Gniezno \u2013 Wroclaw<\/p>\n<figure id=\"attachment_875\" aria-describedby=\"caption-attachment-875\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-875\" alt=\"Wroclav\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pl05wroc.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-875\" class=\"wp-caption-text\">Wroclav<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die BMW und KTM werden auf den Anh\u00e4nger verladen, das Suzuki Team f\u00e4hrt voraus. Zu Dritt im Terrano fahren wir Richtung S\u00fcden, die Stra\u00dfe ist fad und es ist ganz sch\u00f6n hei\u00df. An einer Tankstelle machen wir Pause, es gibt pikante und s\u00fc\u00dfe Birogi. In Wroclaw treffen wir in Strassengewirr unsere beiden Mopedfahrer, die uns zum Campingplatz f\u00fchren. Die H\u00fctte ist ziemlich rustikal, die Dusche kalt und nach fehlen Leint\u00fccher. An der Rezeption teilen wir das mit und fahren mit dem Auto in die Innenstadt. In Wroclaw ist einiges los, zur Abk\u00fchlung einmal ein Zywiec, der Fotoapparat br\u00e4uchte eine neue Speicherkarte, so viele R\u00fcckansichten gibt es hier. Noch ein gutes Abendessen und noch eine guten Kaffee, ein paar Zloty bleiben dem Finanzminister \u00fcber. Auf dem Hauptplatz sehen wir noch eine tolle Vorstellung mit Feuerschluckern. Am Campingplatz zur\u00fcck sind zu meiner Freude die Leint\u00fccher da, Gerhard P., Helmut und ich noch Durst, bei einer Feier im nahe Hotel gibt es noch Freibier.<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Sonntag, 29.5.2005 425 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Zu schnell durch Tschechien<\/em><\/p>\n<p>Wroclaw &#8211; Olomuc &#8211; Brno \u2013 Pillichsdorf \u2013 D\u00f6bling<\/p>\n<p>Gerhard P. gesellt sich zu den Biker dazu, so ist nur noch die BMW am Anh\u00e4nger. Durch das Freibier haben wir noch ein paar Zloty \u00fcber, es reicht noch f\u00fcr ein Fr\u00fchst\u00fcck an einer Tankstelle. Wir verabschieden uns, und nun geht die Fahrt Richtung Heimat. Die Fahrt wird in den Sudeten interessanter, hier gibt es einem sch\u00f6nen Gebirgszug. Auf der Schnellstra\u00dfe geht es Richtung Olomuc, auf einer Raststelle Mittagspause. Knapp vor der Ausfahrt nach Breclav werde ich noch von der Polizei gestoppt, hier in Tschechien darfst du nur 80 kmh mit dem Anh\u00e4nger fahren. An der Grenze wird gezahlt, in Pillichsdorf die BMW entladen und der Anh\u00e4nger untergestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt war ich mit dem Auto 2966 km unterwegs. Nach unserer Tour 2003 in die masurische Seenplatte hat es uns weiter westlich nach Polen verschlagen. G\u00fcnter und Gerhard P. waren zum ersten Mal hier, und konnten unsere Erfahrungen mit Polen nur noch untersteichen. Die Menschen waren freundlich, das Essen war sehr gut, die Unterk\u00fcnfte in Ordnung, Gdansk und Wroclaw waren sehr sch\u00f6ne St\u00e4dte. Die Route habe ich mit Quovadis an Hand von eingescannten Karten aus dem Autoatlas geplant. Das GPS war als Orientierungshilfe sehr n\u00fctzlich, dadurch konnte Helmut ohne Kartenmaterial die Touren fahren. Als Karten habe ich f\u00fcr Polen Autoatlas 1:200.000, f\u00fcr die An- und R\u00fcckfahrt \u00d6AMTC Karten verwendet. Mein besonderer Dank gilt Barbara und Karl, die uns die Quartiere bestellt haben, uns mit dem beliebten Polnisch \u2013 Deutsch Buch unterst\u00fctzt haben und uns das polnische Wort f\u00fcr Palatschinken = Nalesniki mittels SMS geschickt haben. Mein Dank auch an Helmut und Herbert f\u00fcr die Fotos.<\/p>\n<p>\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im August 2005 &#8211; Aktualisiert am 25.12.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fr\u00fchjahrstour f\u00fchrte uns nach Polen. 5 Biker und ich als 4&#215;4 Fahrer waren in der Kaschubischen Seenplatte unterwegs. 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