{"id":600,"date":"2012-10-14T18:06:28","date_gmt":"2012-10-14T16:06:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=600"},"modified":"2019-06-23T16:48:30","modified_gmt":"2019-06-23T14:48:30","slug":"piemont-2002","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/piemont-2002\/","title":{"rendered":"Piemont 2002"},"content":{"rendered":"<p>Die Herbsttour f\u00fchrte uns ins Piemont. Geplant waren Touren auf unbefestigten Stra\u00dfen im Piemont und die Befahrung der ligurischen Grenzkammstra\u00dfe. Die Reise ist dann aber ganz anders verlaufen. Der Start der Tour war am 30. August 2002 und endete am 8. September 2002. Insgesamt war ich etwa 2700 km unterwegs.<br \/>\nTeilnehmer: Werner, Hermann, Werner 2, Herbert, Gerhard E. und Martin<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Freitag, 30.8. 2002 493 km<\/strong><br \/>\n<em> Mit Begleitung nach Silian<\/em><br \/>\nWien &#8211; St. P\u00f6lten \u2013 Frankenfels \u2013 Sankt Anton \u2013 Lunz\/See \u2013 Hieflau \u2013 Admont \u2013 Liezen \u2013 S\u00f6lkpass \u2013 Tamsweg \u2013 Katschberg \u2013 Lienz \u2013 Silian<\/p>\n<figure id=\"attachment_606\" aria-describedby=\"caption-attachment-606\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-606\" title=\"teilpiem\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/teilpiem.jpg\" alt=\"Teilnehmer\" width=\"300\" height=\"224\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-606\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Treffpunkt ist die Tankstelle Auhof. Thomas f\u00e4hrt heute mit uns mit, morgen wird er wieder Richtung Heimat fahren. Bis St. P\u00f6lten fahren wir auf der Autobahn, durchs Pielachtal Richtung Lunz am See. \u00dcber Palfau und Hieflau ereichen wir das Ges\u00e4use. Beim Raftingwirten essen wir gute Backhendl, nach der St\u00e4rkung geht es weiter. Nun folgt die fade Strecke von Liezen Richtung Schladming. Wir zweigen Richtung S\u00f6lkpa\u00df ab. Am Pass erreichen wir den h\u00f6chsten Punkt des Tages. Nach einer kurzen Pause fahren wir weiter, vor den ersten Kehren habe ich nur mehr Herbert im R\u00fcckspiegel. Hermann ist kurz nach der Passh\u00f6he in eine Rinne gefahren und die FJR hat ihn abgeworfen, das Bike ist auf der einen Seite weitergerutscht, verh\u00e4ngt sich am Mittelst\u00e4nder, dreht sich um und rutscht auf der anderen Seite weiter. Hermann ist zum Gl\u00fcck nichts passiert, die Verkleidung hat aber doch einiges abbekommen. Er kann aber weiterfahren, und wir passieren Murau. Am Katschberg geht es steil bergauf und bergab, danach weiter Richtung Spital\/Drau. In Lienz f\u00fchrt uns Werner zum Konditor, und wir g\u00f6nnen uns eine Jause. Nach Silian kehren wir wieder in der gleichen Privatpension wie schon bei der Tour nach Korsika ein.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Samstag, 31.8. 2002 350 km<\/strong><br \/>\n<em>Der Stillstand auf der Autobahn<\/em><br \/>\nSillian \u2013 Bruneck \u2013 Brixen \u2013 Bozen \u2013 Eppan \u2013 Fondo \u2013 Brez \u2013 Male \u2013 Edolo \u2013 Bergamo &#8211; Dalmine<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verabschiedet sich Thomas, wir starten Richtung Italien. Heute ist viel Verkehr auf der Stra\u00dfe nach Bruneck, weiter nach Brixen und auf der Strecke nach Bozen kommen uns viele Ferraris entgegen. Der Mendelpa\u00df ist immer f\u00fcr eine \u00dcberquerung gut, oben der erste italienische Kaffee. An Fondo vorbei erreichen wir den Passo Tonale, hier eine Jause mit Knabernossi, danach am Lago Iseo entlang Richtung Bergamo. Kurz vor Bergamo auf die Autostrada, nach der Pause auf einer Rastst\u00e4tte fahren wir weiter. Pl\u00f6tzlich komische Ger\u00e4usche auf meiner KTM, dann ein Knall, wei\u00dfer Rauch, ich ziehe die Kupplung und rolle am Pannenstreifen aus. Das Motor\u00f6l rinnt aus, im Geh\u00e4use ist ein Loch, wir sehen die Ausgleichswelle und somit ist f\u00fcr mich die Tour vorerst vorbei. \u00dcber \u00d6AMTC informieren wir den italienischen Pannendienst ACI, es kommt ein Abschleppwagen und wir fahren auf den ACI St\u00fctzpunkt in Dalmine. Die Gespr\u00e4che ergeben, dass ich bis Montag warten mu\u00df, um eine Best\u00e4tigung zu erhalten, dass die KTM nicht in drei Tagen zu reparieren ist, und dann wird sie nach Hause geschleppt. Die Gruppe beschlie\u00dft hier zu bleiben, wir finden ein Motel und nach Irrfahrten rund um Dalmine gibt es noch eine gute Pizza.<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Sonntag, 1.9. 2002 250 km<\/strong><br \/>\n<em>Rund um den Comosee<\/em><br \/>\nDalmine \u2013 Lecco \u2013 Ballabio \u2013 Margno \u2013 Premana \u2013 Colico \u2013 Sorico \u2013 Menaggio \u2013 Lugano \u2013 Mendrisio \u2013 Como \u2013 Inverigo &#8211; Dalmine<\/p>\n<figure id=\"attachment_604\" aria-describedby=\"caption-attachment-604\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-604\" title=\"premana\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/premana.jpg\" alt=\"premana\" width=\"300\" height=\"224\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-604\" class=\"wp-caption-text\">Premana<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute bin ich Beifahrer bei Gerhard. Wir fahren Richtung Lecce, zweigen dann ins Valsassina ab. Das Tal ist sehr sch\u00f6n, wir zweigen bei Margno ab, nach Premana fahren wir auf einer schmalen und wundersch\u00f6nen Stra\u00dfe wieder Richtung Comosee. In Colico gibt es einen kleinen Imbiss und nach Sorico fahren wir entlang des Sees. Nach einem Tunnel ist die Ampel der Baustelle \u00fcberraschend, Werner legt aber ein gekonntes Bremsman\u00f6ver hin. Bei Menaggio zweigen wir Richtung Lugano ab, wir erreichen die Schweiz, machen Pause in Lugano und vor Como ist wieder die Grenze zu Italien. Nun geht es wieder Richtung Dalmine, in einer Bar noch eine Jause, und ich komme zur Einsicht, dass ich nicht als Beifahrer geschaffen bin. Den Weg zur Pizzeria finden wir heute problemlos, bei der R\u00fcckfahrt st\u00f6rt uns aber der Regen.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Montag, 2.9. 2002<\/strong><br \/>\n<em>Heimfahrt nach Wien bzw. endlich im Piemont<\/em><\/p>\n<p>Beim ACI St\u00fctzpunkt wird gekl\u00e4rt, dass die KTM nicht in drei Tagen zu reparieren ist. Ich kann auch die Nummerntafel mitnehmen und somit mit meiner BMW weiterfahren. Nach Bergamo mit dem Taxi, nach kurzer Diskussion am Bahnhof wird schlussendlich doch ein Zug nach Innsbruck gefunden. Bergamo \u2013 Brescia \u2013 Verona \u2013 Innsbruck \u2013 Wien, um 01.00 Uhr bin ich am Westbahnhof. Mit dem Taxi nach Hause, umpacken und noch ein paar Stunden zum schlafen.?Die Gruppe f\u00e4hrt \u00fcber Asti und Alba zu unserem Ausgangspunkt f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage Avigliana. Der Campingplatz ist nach Unwettern noch etwas in Mitleidenschaft gezogen, so wird ein Hotel gefunden und f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage unser Quartier sein.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Dienstag, 3.9. 2002 616 km<\/strong><br \/>\n<em>Autozug und Autostrada bzw. der Kampf mit dem Colle de Finestre<\/em><br \/>\nInnsbruck \u2013 Brenner \u2013 Bozen \u2013 Trento \u2013 Brescia \u2013 Piacenza \u2013 Asti \u2013 Avigliana<\/p>\n<p>Beim Autozug treffe ich einen BMW Fahrer, er f\u00e4hrt auch bis Innsbruck, will aber dann in die Schweiz. Im Abteil k\u00f6nnen wir uns noch ein wenig ausschlafen, vor Innsbruck plaudern wir \u00fcber unsere Motorradtouren. Den Brenner bew\u00e4ltige ich auf der Bundesstra\u00dfe danach geht es auf die Autostrada. Monoton spule ich Kilometer um Kilometer ab. Auftanken, Espresso, kurze Pause und es geht wieder weiter. Einmal muss ich ins Regensgewand, beim n\u00e4chsten Stopp wieder heraus. Kurz vor Turin gerate ich ein Gewitter, beim anziehen des Regengewandes schl\u00e4gt in 200 m Entfernung der Blitz ein, schnell weg hier. Ich finde das Hotel in Avigliana, der Wirt spricht nur italienisch, irgendwie versteht er dann aber doch, dass ich auf meine Freunde warte. Doch wo sind sie??Die Gruppe f\u00e4hrt Richtung Susa, dann \u00fcber den Col du Mont Cenis. Der Col du Galibier ist f\u00fcr sie der h\u00f6chste Punkt, weiter nach Guillestre und \u00fcber den Col d\u2019 Izoard. Nach Briancon wieder Richtung Italien, bei Fenestrelle auf den Colle delle Fenestre. Dieser Pass ist nicht durchgehend asphaltiert, Herbert, Gerhard und Hermann fahren voraus, die beiden Werner hinterher. Kurz vor dem Pass hupt Werner 2, er ist umgest\u00fcrzt. Werner hilft ihm, es geht weiter. Doch Werner 2 f\u00e4llt wieder um, gemeinsam aufstellen und danach wieder umfallen. Das weiterfahren macht keinen Sinn, und so holt Werner Herbert und Gerhard. Die beiden fahren mit einem Bike hinauf, Werner 2 wird auf Herberts Maschine gesetzt und Gerhard f\u00fchrt die BMW ins Tal hinunter.?In Avigliana ist dann die Gruppe wieder beisammen, beim Abendessen in einer Pizzeria werden die Erlebnisse des Tages noch einmal besprochen.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Mittwoch, 4.9. 2002 241 km<\/strong><br \/>\n<em>Aufgabe im Nebel<\/em><\/p>\n<p>Avigliana \u2013 Almese \u2013 Viu \u2013 Avigliana \u2013 Pinerolo \u2013 Cavour \u2013 Borgo \u2013 Bibiana \u2013 Giaveno &#8211; Avigliana<\/p>\n<figure id=\"attachment_602\" aria-describedby=\"caption-attachment-602\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-602 \" title=\"Col de Lis\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/collis.jpg\" alt=\"Col de Lis\" width=\"224\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-602\" class=\"wp-caption-text\">Col de Lis<\/figcaption><\/figure>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck gibt es in einer netten Bar in Avigliana, Werner 2 hat Schmerzen im Bereich der Rippen und beschlie\u00dft heimzufahren. Wir fahren Richtung Almese, es f\u00e4ngt leicht zu regnen an, am Col de Lis sehen wir kaum mehr als 20m und wir beschlie\u00dfen wieder ins Hotel zu fahren. Im Hotel ist eine Mittagspause mit Augenpflege angesagt, ich montiere die Halterung f\u00fcrs GPS auf die BMW. Die Regenwolken verziehen sich, wir fahren eine Tour Richtung Pinerolo. Nach Paesana fahren Richtung Borgo in ein sch\u00f6nes Tal, hier entspringt auch der Po. Noch eine Jause und wieder zur\u00fcck nach Avigliana. Der Lieblingswirt vom Werner hat heute geschlossen, doch ein St\u00fcck weiter das n\u00e4chste Restaurant. Wir bestellen uns das Men\u00fc und gehen voll gestopft nach Hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Donnerstag, 5.9. 2002 249 km<\/strong><br \/>\n<em> Der h\u00f6chste Punkt in den Alpen<\/em><br \/>\nAvigliana \u2013 Susa \u2013 Bardonecchia \u2013 Rochemolles \u2013 Cesana Torinese \u2013 Fenestrelle \u2013 Susa &#8211; Avigliana<\/p>\n<figure id=\"attachment_611\" aria-describedby=\"caption-attachment-611\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-611\" title=\"somm2\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/somm2-300x224.jpg\" alt=\"Sommelier\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/somm2-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/somm2.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-611\" class=\"wp-caption-text\">Sommelier<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der morgendliche Blick aus dem Fenster ist herrlich \u2013 Kaiserwetter. Fr\u00fchst\u00fcck in unserer Bar, auf der Landstra\u00dfe und Autobahn nach Bardonecchia. Gerhard, Werner und Hermann zweigen Richtung Frankreich ab, Herbert und ich fahren Richtung Rochemolles. Es tr\u00fcbt sich ein und nach einiger Zeit leichter Regen. Die Stra\u00dfe ist nun unbefestigt, Kehren wie am Stilfserjoch, dann wieder ein Hochebene. Der Regen wird st\u00e4rker, es geht immer weiter hinauf, der Regen wandelt sich in Schnee um, doch wir haben es geschafft, der h\u00f6chste anfahrbare Punkt in den Alpen \u2013 Punta Sommelier. 3002m zeigt das GPS an, f\u00fcrs Foto springt es dann unter die 3000m. Hinunter ist es nicht so schlimm wie bef\u00fcrchtet, nur der Regen st\u00f6rt. In Bardonecchia Mittagessen, weiter nach Cesana Torinese und Sestriere. Wir beschlie\u00dfen trotz des Regen auch noch die Assietta zu fahren, doch wir treffen drei deutsche Biker, die uns davon abraten. Bei Fenstrelle fahren wir noch \u00fcber den Colle delle Finestrelle nach Susa. Die Assietta h\u00e4tten wir auch gepackt, so unser Res\u00fcmee, wir werden uns die Ratgeber das n\u00e4chste Mal besser anschauen.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Freitag, 6.9. 2002 410 km<\/strong><br \/>\n<em>Abschied in der Schweiz<\/em><br \/>\nAvigliana \u2013 Como \u2013 Menagio \u2013 Chiavenna \u2013 St. Moritz \u2013 Pontresina \u2013 Livigno \u2013 Bormio<\/p>\n<figure id=\"attachment_608\" aria-describedby=\"caption-attachment-608\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-608\" title=\"comosee\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/comosee-300x224.jpg\" alt=\"Comosee\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/comosee-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/comosee.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-608\" class=\"wp-caption-text\">Comosee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Noch einmal ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck in unserer Bar, danach auf die Autostrada bis Como. Der Comosee hat uns wieder, diesmal fahren wir Richtung Norden. In Tremezzo eine Kaffeepause, die Sonne scheint, ein herrliches Panorama \u2013 was willst du mehr. In Chiavenna zur St\u00e4rkung einen Toast, dann kommt der Malojapass. Teilweise ausgebaut, dann Kehre um Kehre, im Ganzen sch\u00f6n zu fahren. Nach St. Moritz ist nun nicht mehr weit, dort verabschieden wir uns von Hermann und Werner. Wir zweigen Richtung Berniapass ab, am Pass ein Erinnerungsfoto. Nun wieder nach Italien, Livigno und Bormio. Heute schlafen wir im Zelt, der Campingplatz ist sch\u00f6n gelegen und ein hat gutes Restaurant.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Samstag, 7.9. 2002 252 km<\/strong><br \/>\n<em> Immer wieder Passo Stelvio<\/em><br \/>\nBormio \u2013 Passo Stelvio \u2013 Fuldera \u2013 Zernez \u2013 Davos \u2013 Landquart \u2013 Vaduz \u2013 Feldkirch \u2013 Bregenz \u2013 Lindau \u2013 Enzisweiler<\/p>\n<figure id=\"attachment_605\" aria-describedby=\"caption-attachment-605\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-605\" title=\"stelvio\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/stelvio.jpg\" alt=\"Stilfersjoch\" width=\"300\" height=\"224\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-605\" class=\"wp-caption-text\">Stilfersjoch<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Nacht hat es geregnet, wir packen das nasse Zelt ein und auf nach Bormio. Wieder einmal aufs Stilfersjoch. Die Stra\u00dfe ist zwar nass, aber es macht immer wieder Spa\u00df auf diesen Pass zu fahren. Oben das obligatorische Gipfelfoto vorm Th\u00f6ni Sport, wir verabschieden uns, Herbert und Gerhard fahren Richtung Dolomiten, ich fahre zum Bodensee, um meine Tante und meinen Onkel zu besuchen. Kurz geht es hinunter, dann in die Schweiz \u00fcber den Umbrailpass. Der Ofenpass ist gut ausgebaut, nach Zernez weiter zum Fl\u00fcelapass, es regnet leicht und der Verkehr wird immer mehr. In Davos mache ich Pause, die Strecke nach Landquart ist stark befahren und nach Maienfeld fahre ich durch eine Kaserne und gleich danach bin ich in Lichtenstein. Hier reiht sich eine Stadt nach der anderen, dann die Grenze nach \u00d6sterreich. In Feldkirch schaue ich mir die Route zum Bahnhof an, auf der Autobahn geht es Richtung Bregenz. Im Pf\u00e4ndertunnel wird es immer hei\u00dfer, ich bin froh als ich ihn verlasse. Als f\u00fcnftes Land am heutigen Tag erreiche ich nun Deutschland, in Enzisweiler gibt es nach vier Jahren wieder ein Treffen mit meinen Verwandten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Sonntag, 8.9. 2002 60 km<\/strong><br \/>\n<em> Im Huckepack nach Hause<\/em><br \/>\nEnzisweiler \u2013 Feldkirch &#8211; Wien<\/p>\n<p>Am Vormittag noch ein Spaziergang am Bodensee, danach ein gutes Mittagessen. Ich verabschiede mich, und auf der Autobahn nach Feldkirch. Am Autozug wird die BMW verzurrt, der Zug ist diesmal ziemlich voll, gut das die Autozugreisenden einen Platz reserviert haben. Nach sieben Stunden bin ich am Westbahnhof, abladen und nach Hause.<\/p>\n<p>Insgesamt war ich etwa 2700km unterwegs. Diese Tour war sehr ereignisreich, trotz allem war es eine sch\u00f6ne Tour. Das Piemont ist sicher ein Highlight f\u00fcr Endurofahrer, es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Sportenduristen etwas zur\u00fcckhalten und nicht abseits der Strassen und nicht zu schnell an Wanderern und Mountainbikern vorbei fahren. Negative Beispiele haben wir gesehen, es waren nur wenige, die zerst\u00f6ren aber das Image der Biker und dann werden die Strecken gesperrt. Wir sind auch teilweise mit GPS gefahren. Als Ger\u00e4t haben wir den Streetpilot 3 verwendet. Als Unterst\u00fctzung gut zu gebrauchen, wenn du die am PC geplante Tour nachf\u00e4hrst. Im Offroadbereich ist der Streetpilot auf Grund des Preises nicht notwendig, da reicht ein GPS ohne Karte vollkommen aus. Die Tourenplanung erfolgte mit MapSource. Als Karten habe ich f\u00fcr \u00d6sterreich einen Stra\u00dfenatlas 1:200.000 vom \u00d6AMTC, f\u00fcr den Piemont Karten 1:200.000 von Michelin bzw. 1:250.000 Reise Know-How und f\u00fcr Italien, Schweiz eine Karte 1:500.000 K\u00fcmmerly&amp;Frey verwendet.<\/p>\n<p>Am Schluss m\u00f6chte ich mich noch bei den Mitarbeitern des ACI, ADAC und \u00d6AMTC f\u00fcr den Heimtransport meiner KTM bedanken. Es hat alles sehr gut geklappt. Die KTM wird von einem H\u00e4ndler in Frohnleiten zur\u00fcckgenommen. Der Schaden entstand vermutlich an einem schlechten Lager bei der Ausgleichswelle. Die Kosten f\u00fcr die Reparatur waren mir zu hoch, und so habe ich mir nun eine KTM Supermoto bestellt.<br \/>\n\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im Oktober 2002 &#8211; Aktualisiert am 14.10.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Herbsttour f\u00fchrte uns ins Piemont. 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