{"id":420,"date":"2012-09-07T16:51:45","date_gmt":"2012-09-07T14:51:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=420"},"modified":"2020-04-11T13:10:43","modified_gmt":"2020-04-11T11:10:43","slug":"italien-2001","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/italien-2001\/","title":{"rendered":"Italien 2001"},"content":{"rendered":"<p>Unser Giro D&#8217;Italia f\u00fchrte uns nach Sizilien, und nach einer Woche auf der Isola del Sole im Zickzack Kurs \u00fcber den Stiefel wieder heimw\u00e4rts. Der Start der Tour war am Mittwoch, den 6.Juni 2001 und endete am Sonntag, den 24.Juni 2001. Insgesamt waren wir etwa 5600km unterwegs.<br \/>\nTeilnehmerInnen: Andrea, Gerhard E., Gerhard P., Herbert, Franz, G\u00fcnther M., G\u00fcnter F. und Martin<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Mittwoch, 6.6.2001 626km<\/strong><br \/>\n<em>In Richtung S\u00fcden<\/em><br \/>\nWien &#8211; St. P\u00f6lten &#8211; Wildalpen &#8211; Liezen &#8211; Schladming &#8211; Mittersill &#8211; Kitzb\u00fchel &#8211; W\u00f6rgl &#8211; Innsbruck &#8211; Sterzing<\/p>\n<figure id=\"attachment_437\" aria-describedby=\"caption-attachment-437\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-437\" title=\"penser\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/penser.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-437\" class=\"wp-caption-text\">Penser Joch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Treffpunkt ist die Tankstelle Auhof. Auf der Autobahn fahren wir nach St. P\u00f6lten, durch das Pielach Tal Richtung Mariazell. Weiter durch das Ges\u00e4use Richtung Liezen und kurz vor Schladming f\u00e4ngt es leider zu regnen an. Ab in die Regenkluft, nach Mittersill fahren wir \u00fcber den Pass Thurn Richtung Kitzb\u00fchel. Der Guzzi von G\u00fcnter gef\u00e4llt der Regen nicht und sie stottert dahin. Ein Teil der Gruppe f\u00e4hrt nach Innsbruck voraus, wir tauschen die Z\u00fcndkerzen und wir treffen uns dann wieder in Innsbruck. Das Regenzeug brauchen wir jetzt nicht mehr, und deshalb machen uns die Kehren \u00fcber alten Brennerstra\u00dfe m\u00e4chtig Spa\u00df.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Donnerstag, 7.6.2001 528km<\/strong><br \/>\n<em>Einschiffung in Genua<\/em><br \/>\nSterzing &#8211; Penser Joch &#8211; Bozen &#8211; Madonna di Campiglio &#8211; Brescia &#8211; Piacenza &#8211; Genova<\/p>\n<p>Die Guzzi wird in die Werkstatt gebracht, G\u00fcnter und Gerhard P. warten, der Rest f\u00e4hrt \u00fcber das Penser Joch. Am Mendelpass treffen wir uns wieder, weiter Richtung Madonna di Campiglio. Westlich des Gardasees fahren wir in Richtung Brescia. Aus Zeitgr\u00fcnden m\u00fcssen wir nun auf der Autobahn Richtung Genua fahren. Das letzte St\u00fcck der Autobahn ist aber nicht uninteressant. So viele Kurven auf einer Autobahn sind recht selten. Mit dem gro\u00dfen Banditen k\u00f6nnen wir teilweise nicht mithalten, in Genua finden wir den Hafen und checken uns auf der F\u00e4hre ein.<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Freitag, 8.6.2001 75km<\/strong><br \/>\n<em>Die \u00dcberfahrt<\/em><br \/>\nGenova &#8211; Palermo &#8211; Cefalu<\/p>\n<p>Die F\u00e4hre vermittelt uns das Gef\u00fchl auf einer Kreuzfahrt zu sein und so genie\u00dfen wir die Sonne an Deck und die dunkle Kabine f\u00fcr die Augenpflege am Nachmittag. Zwei Stunden vor der Ankunft wird es hektisch an Bord. Jeder will von der F\u00e4hre, die Crew hat aber alles gut im Griff und so verl\u00e4uft die Abfahrt von der F\u00e4hre sehr diszipliniert. Palermo wir sind da, der Verkehr ist so er beschrieben ist. Jeder f\u00e4hrt irgendwie, aber es funktioniert tadellos. Hier gilt wer bremst verliert, wir gew\u00f6hnen uns daran und so kommen wir halbwegs flott voran. Wir fahren bis Cefalu auf der Autostrada, wir finden im Dunkeln einen sch\u00f6nen Campingplatz, wo wir dann die n\u00e4chsten Tage verbringen.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Samstag, 9.6.2001 362km<\/strong><br \/>\n<em>In der Hochebene von Madonie<\/em><br \/>\nCefalu &#8211; Collesano &#8211; Gangi &#8211; Nicosia &#8211; Cesaro &#8211; Sant&#8217;Agata di Militello &#8211; Castelbuono &#8211; Cefalu<\/p>\n<p>Heute fahren wir in die Berge der Nordk\u00fcste Siziliens. Vorerst an der K\u00fcste entlang, und danach durch Collesano und teilweise durch den Parco Madonie. \u00dcber sch\u00f6ne Stra\u00dfen erreichen wir Gangi. Die Orte in der Madonie sind meist auf einem H\u00fcgel angesiedelt, und sie sehen somit wie Ameisenhaufen aus. In Gangi selbst ist unsere erste, aber nicht letzte, Stadtrundfahrt. G\u00fcnter bef\u00fcrchtet zwar, dass die engen Gassen einmal in einem Wohnzimmer enden werden, aber so bekommen wir den besten Eindruck einer Ortschaft. Wir decken uns mit Lebensmittel ein, und in Nicosia entdecken wir einen sch\u00f6nen Rastplatz. Weiter fahren wir Richtung Cesaro, und dann in den Parco dei Nebrodi. Der Wald ist angenehm k\u00fchl, die Kurven sch\u00f6n, die K\u00fche und K\u00e4lber fl\u00fcchten von der Stra\u00dfe, wenn unsere Gruppe um die Kurve kommt. Wir haben den h\u00f6chsten Punkt unserer Etappe ereicht, von nun geht es bergab zum Meer. Die K\u00fcstenstra\u00dfe ist sehr stark befahren, ein Teil der Gruppe f\u00e4hrt noch nach Castelbuono, w\u00e4hrend der Rest gleich nach Cefalu f\u00e4hrt und sich in die Fluten st\u00fcrzt. Andrea erkl\u00e4rt uns beim Abendessen, dass sie ab morgen allein weiterf\u00e4hrt.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Sonntag, 10.6.2001 7km<\/strong><br \/>\n<em>Palermo<\/em><br \/>\nCefalu &#8211; Palermo &#8211; Cefalu<\/p>\n<figure id=\"attachment_441\" aria-describedby=\"caption-attachment-441\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-441\" title=\"palermo\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palermo-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palermo-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/palermo.jpg 267w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-441\" class=\"wp-caption-text\">Palermo<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir fahren nach einem Tipp eines Campers nur zum Bahnhof in Cefalu. Mit der Eisenbahn fahren wir dann nach Palermo. Sonntags ist ein guter Tag f\u00fcr eine Stadtbesichtung, die Stra\u00dfen sind leer und teilweise gesperrt. Palermo selbst ist am Strand, nur ein paar Touristen sind unterwegs. Wir besichtigen viele Kirchen, darunter die Kathedrale von Palermo und wir gehen auch in die Katakomben. Ein etwas schauriger Ort, denn hier wurden die Leichen in Nischen aufgestellt und sie sind in Laufe der Zeit mumifiziert. Auf den R\u00fcckweg gehen wir durch das Gassengewirr von Palermo, die teilweise desolaten H\u00e4user geben dieser Stadt ihren besonderen Flair. Zur\u00fcck in Cefalu besichtigen wir noch die Ortschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Montag, 11.6.2001 288km<\/strong><br \/>\n<em>Quer durch die Isola del Sole<\/em><br \/>\nCefalu &#8211; Termini Imerese &#8211; Lercara &#8211; Prizzi &#8211; Corleone &#8211; Burgio &#8211; Agrigento<\/p>\n<figure id=\"attachment_467\" aria-describedby=\"caption-attachment-467\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/agrigento.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-467\" title=\"agrigento\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/agrigento-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/agrigento-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/agrigento.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-467\" class=\"wp-caption-text\">Agrigento<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vorerst an der K\u00fcste bis Termini Imerese. Das Castello an der Stra\u00dfe nach Lercara lassen wir als Kunstbanausen links liegen. Nach Lercara fahren wir nach Prizzi. Hier eine kleine Stadtrundfahrt und weiter nach Corleone. \u00dcber diese beiden Orte brauche ich wohl nicht viel erz\u00e4hlen. \u00dcber Burgio erreichen wir die Hauptstra\u00dfe in Richtung Agrigento. Auf der Fahrt zum Campingplatz haben wir einen sch\u00f6nen Ausblick auf das Tal der Tempel. Der Campingplatz liegt direkt am Meer, wir st\u00fcrzen uns in die Fluten und am sch\u00f6nen Sandstrand machen wir einen Spaziergang. In der Abendd\u00e4mmerung fahren wir zu den Tempeln. Imposant wie diese Bauwerke noch erhalten sind.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Dienstag, 12.6.2001 289km<\/strong><br \/>\n<em>Historische St\u00e4tten<\/em><br \/>\nAgrigento &#8211; Caltanissetta &#8211; Enna &#8211; Aidone &#8211; Catania &#8211; San Marco<\/p>\n<p>\u00dcber eine gut ausgebaute Stra\u00dfe fahren wir nach Caltanissetta. Weiter nach Enna, wo wir eine Pause einlegen. Beim Espresso beobachten wir das Geschehen in Enna. Motorradfahrer drehen ihre Runden um den Hauptplatz, ab 12.00Uhr ist dann Siesta. Wir fahren weiter nach Aidone, wo wir feststellen m\u00fcssen, dass auch in der Kirche Siesta herrscht. Wir besuchen die Villa Romana, wo wir die sehr gut erhaltenen Mosaike bestaunen k\u00f6nnen. Hier hat sich ein r\u00f6mischer Adliger eine Traumvilla mit allem was dazu geh\u00f6rt errichten lassen. Nach der Besichtigung fahren wir dann Richtung Catania, \u00fcber die Autobahn fahren wir bis Giarre. In San Marco finden wir in der Anlage eines Castellos einen sch\u00f6nen Campingplatz. Hier schlagen wir am Fu\u00dfe des Etna unser Lager f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage auf.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Mittwoch, 13.6.2001 171km<\/strong><br \/>\n<em>Der Tanz auf dem Vulkan<\/em><br \/>\nSan Marco &#8211; Linguaglossa &#8211; Cantoniera d&#8217;Etna &#8211; Nicolosi &#8211; Adrano &#8211; Randazzo &#8211; San Marco<\/p>\n<figure id=\"attachment_451\" aria-describedby=\"caption-attachment-451\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-451\" title=\"etna\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/etna-300x197.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/etna-300x197.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/etna.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-451\" class=\"wp-caption-text\">Etna<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir wollen den Etna heute umrunden. Die donnernde Ger\u00e4usche in der Nacht waren kleine Ausbr\u00fcche, der Etna ist ein aktiver Vulkan. Wir fahren nach Linguaglossa und beginnen damit unsere Runde. Bei Zafferana Etnea fahren wir auf einer kurvigen und gut ausgebauten Stra\u00dfe durch die erstarrten Lavamassen. Am Cantoria d&#8217;Etna lassen wir unsere Bikes stehen, und fahren mit gel\u00e4ndeg\u00e4ngigen Busses weiter bis auf ca. 2900m. Weiter d\u00fcrfen wir nicht mehr, der Bergf\u00fchrer erkl\u00e4rt uns, dass es ab hier zu gef\u00e4hrlich ist um weiterzugehen. Es ist trotzdem beeindruckend so nahe am Vulkan zu stehen. Die Landschaft gleicht einer Mondlandschaft, kein gr\u00fcn nur dunkelgrau. Aber es gibt wei\u00dfe Flecken &#8211; Schnee, durch die Bedeckung mit den Lavasteinen schmilzt er hier nur langsam. Wir fahren wieder hinunter, im Gasthaus gibt es Mittagessen und wir steigen wieder auf unsere Mopeds um. Hinunter nach Niocolosi, immer wieder sehen wir die erstarrten Lavastr\u00f6me, die fast bis nach Nicolosi gehen. Weiter nach Adrano und Randazzo und bei Linguaglossa schlie\u00dft sich unsere Runde.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Donnerstag, 14.6.2001 0km bzw. 220km<\/strong><br \/>\n<em>Ruhetag oder der Barbier von Siracusa<\/em><br \/>\nSan Marco &#8211; Siracusa &#8211; San Marco<\/p>\n<p>G\u00fcnther M., Franz und Martin beschlie\u00dfen heute einen Ruhetag am Strand einzulegen. Der Rest der Truppe f\u00e4hrt nach Siracusa.<br \/>\nBericht von Gerhard P.: Auf schnellsten Weg fahren wir uns in eine der sch\u00f6nsten St\u00e4dte Siziliens. Einen Parkplatz f\u00fcr unsere Bikes finden wir am Hafen, und Gerhard E. ist der einzige, der sich nicht seiner langen Motorradhose entledigt. Syrakus besteht aus zwei v\u00f6llig gegens\u00e4tzlichen Stadtteilen, der Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und alten H\u00e4usern und dem moderneren Stadtteil. Trotz enormer Hitze stapfen wir durch viele enge Gassen, und Gerhard P. und G\u00fcnter F. freuen sich schon auf den Besuch bei einem alten Barbier. In einer dunklen Gasse wird ein kleines Gesch\u00e4ft mit einem \u00e4lteren, sehr netten Barbier gefunden. Nach dem Haarschnitt auf traditioneller Weise, nur mit dem Messer, wird Gerhard noch rasiert. Die ganze Angelegenheit bereitet uns sehr viel Spa\u00df. Nach der Mittagspause besichtigen wir den Dom, der aus antiken und christlichen Bauteilen besteht, und danach Fronte Aretusa, einer in Stein gefassten S\u00fc\u00dfwasserquelle mit Papyrusstauden. Wir gehen zur\u00fcck zu den Motorr\u00e4dern, und fahren hinaus in den arch\u00e4ologischen Bezirk, um das Sagenumworbene Ohr des Dionysios und das griechische Theater zu sehen.<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Freitag, 15.6.2001 66km<\/strong><br \/>\n<em>Griechisches Theater und Abk\u00fchlung bei 14 Grad<\/em><br \/>\nSan Marco &#8211; Taormina &#8211; Gola d. Alcantara &#8211; San Marco<\/p>\n<figure id=\"attachment_453\" aria-describedby=\"caption-attachment-453\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-453\" title=\"taormina\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/taormina-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/taormina-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/taormina.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-453\" class=\"wp-caption-text\">Taormina<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Kurven nach Taormina meistern wir problemlos. Mit dem Parkplatz ist es schon schwieriger, doch wir finden schlussendlich einen Platz. Taormina ist wundersch\u00f6n, enge Gassen, mit Blumen geschm\u00fcckte Balkone und einen herrlichen Ausblick auf das Meer und den Etna. Vom griechischen Theater k\u00f6nnen wir eine kleine Eruption des Etna sehen und h\u00f6ren. Wir marschieren durch die Gassen, kaufen S\u00fc\u00dfigkeiten und essen zu Mittag. Zur Alcantara Schlucht ist es nicht weit, das 14 Grad kalte Wasser schreckt die meisten von uns ab, nur ein paar Waghalsige wagen den Sprung ins kalte Wasser. Es ist leider zu viel Wasser in der Schlucht um sie weiter zu erkunden.<\/p>\n<p><strong>Tag 11, Samstag, 16.6.2001 380km<\/strong><br \/>\n<em>Abschied von Sizilien<\/em><br \/>\nSan Marco &#8211; Messina &#8211; Villa San Giovanni &#8211; Gambarie &#8211; Locri &#8211; Serra San Bruno &#8211; Squillace &#8211; Lido di Squillace<\/p>\n<p>Auf der Autobahn fahren wir nach Messina. Die Br\u00fccke zwischen Sizilien und Kalabrien gibt es noch nicht, nur auf dem Foto im Internet. Von der F\u00e4hre sehen wir noch einmal auf das wundersch\u00f6ne Sizilien zur\u00fcck. In Kalabrien habe ich dann leichte Orientierungsprobleme, teilweise ist die Beschriftung mangelhaft. Das Gebiet des Aspromonte ist wundersch\u00f6n und in Gambarie kaufen mir uns etwas f\u00fcrs Mittagessen ein und unter hohen und schattigen B\u00e4umen finden wir eine herrliche Raststelle. Gest\u00e4rkt fahren wir weiter, die Orientierungsprobleme tauchen wieder auf, wir finden dennoch einen Weg. Die Stra\u00dfe ist zwar schlecht und die Tunnels werden sicher auch einmal fertig, jetzt dienen sie als Schattenspender f\u00fcr die Ziegen, und schlussendlich erreichen wir das Meer. Wir fahren an der K\u00fcste auf einer faden Stra\u00dfe entlang, biegen aber bei Marina di Gioiosa Ionica wieder in die Berge ab. Viele Kurven bringen uns schlie\u00dflich nach Serra San Bruno und nach Squillace. Der Campingplatz ist in Lido di Squillace und hat den ersten Tag offen, und ist daher auf so viel Besuch gar nicht vorbereitet. F\u00fcrs Abendessen sind wir in die Ortschaft gefahren und nach l\u00e4ngerer Suche haben wir dann auch Pl\u00e4tze in einem Ristorante gefunden.<\/p>\n<p><strong>Tag 12, Sonntag, 17.6.2001 388km<\/strong><br \/>\n<em>Durchs kurvige Kalabrien<\/em><br \/>\nLido di Squillace &#8211; Girifalco &#8211; Nicastro &#8211; Cosenzo &#8211; Castrovillari &#8211; Lagonegro &#8211; Sapri &#8211; Marina di Camerota<\/p>\n<figure id=\"attachment_457\" aria-describedby=\"caption-attachment-457\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-457\" title=\"calabria\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/calabria-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/calabria-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/calabria.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-457\" class=\"wp-caption-text\">Calabria<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wieder in die sch\u00f6nen Berge Kalabriens, das hei\u00dft viele, viele Kurven. Oft sch\u00f6n, manchmal gemein, da sie zumachen, und irgendwann einmal bei Nicastro wieder eine l\u00e4ngere Gerade und danach wieder Kurve um Kurve. Geradeaus kann jeder fahren und Kurven machen einfach Spa\u00df. Wir erreichen Cosenza, wieder einmal Orientierungsprobleme, aber schlussendlich waren wir die ganze Zeit auf der richtigen Stra\u00dfe. Wir fahren weiter bis Castrovillari, essen dort ein sehr gutes Eis und fahren weiter Richtung Sapri. In Marina di Camerota finden wir einen sch\u00f6nen Campingplatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 13, Montag, 18.6.2001 210km<\/strong><br \/>\n<em>Costa Amalfi<\/em><br \/>\nMarina di Camerota &#8211; Agropoli &#8211; Salerno &#8211; Amalfi &#8211; Sorrento &#8211; Pompeji<\/p>\n<figure id=\"attachment_463\" aria-describedby=\"caption-attachment-463\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-463\" title=\"almalfi\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/almalfi-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/almalfi-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/almalfi.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-463\" class=\"wp-caption-text\">Almalfi<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir beschlie\u00dfen unsere Tour etwas abzu\u00e4ndern. Wir fahren \u00fcber die Costa Amalfi Richtung Pompeji. Franz und G\u00fcnther M. fahren die Route wie geplant weiter, sie wollen noch nach Vorarlberg, um die Schwester von Franz zu besuchen. Nach Salerno beginnt die Costa Amalfi, sie wird als die sch\u00f6nste K\u00fcste Europas bezeichnet. Die 40km lange Stra\u00dfe entlang der K\u00fcste wurde 1857 gebaut und passt sich perfekt an die Landschaft an. Die Kurven, H\u00e4user, Orte und Buchten sind einfach wundersch\u00f6n. Am Wochenende sollte man die Stra\u00dfe aber meiden, sie verwandelt sich in einem 40km langen Parkplatz. In Amalfi besucht G\u00fcnter den Dom, der Rest bewundert den Dom vom Espresso gegen\u00fcber. Nach Sorrento fahren wir Richtung Pompeji. Schnell finden wir einen Campingplatz, Pompeji selbst k\u00f6nnen wir heute aber nicht mehr besuchen. Ist schon komisch f\u00fcr Italien, dass wir um 18.00Uhr nicht mehr eingelassen werden. Wir genie\u00dfen unsere Pizza trotzdem, das Gewitter hat uns im Ristorante erwischt, und wir bleiben trocken, nur einige Stiefel und Handt\u00fccher sind die Opfer des Regengusses.<\/p>\n<p><strong>Tag 14, Dienstag, 19.6.2001 305km<\/strong><br \/>\n<em>Die antike Stadt und eine st\u00fcrmische Nacht<\/em><br \/>\nPompeji &#8211; Avelino &#8211; Grottaminarda &#8211; Manfredonia &#8211; Vieste &#8211; Baia di Sfinale<\/p>\n<figure id=\"attachment_465\" aria-describedby=\"caption-attachment-465\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/pompeji.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-465\" title=\"pompeji\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/pompeji-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/pompeji-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/pompeji.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-465\" class=\"wp-caption-text\">Pompeji<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Vormittag besuchen wir die Ausgrabung von Pompeji. Im Jahr 79 ist diese Stadt nach einem Ausbruch des Vesuvs unter dem Aschenregen begraben worden. Wir werden in die Vergangenheit zur\u00fcckgesetzt, und staunen die R\u00f6mer ihre St\u00e4dte gebaut haben. Es gibt viele Villen, mit sehr gut erhaltenen Mosaiken, die H\u00e4user der armen Leute, ein Amphitheater, Tempel, Einkaufstrassen, usw. Es ist einfach imposant. Nachmittags fahren wir auf der Autobahn Richtung Avellino, den kurzen Regenschauer nutzen wir zum Tankstopp und kleinem Imbiss. Bei Grottaminard fahren wir von der Autobahn ab, und fahren \u00fcber einen h\u00fcgeligen, mit etlichen Windkraftwerken best\u00fcckten Landschaft. Bei Foggia wir der Wind immer st\u00e4rker und wir m\u00fcssen uns gegen den starken Seitenwind stemmen. Nach Manfredonia beginnt der Stiefelsporn &#8211; Gargano. Auf einer sch\u00f6nen K\u00fcstenstra\u00dfe fahren wir bis Vieste, nach danach treffen wir am Campingplatz Andi und Grete. Wir m\u00fcssen heute unsere Zelte festbinden, der Wind bl\u00e4st ziemlich stark. Nach guten Abendessen sind wir froh, dass unsere Zelte noch stehen.<\/p>\n<p><strong>Tag 15, Mittwoch, 20.6.2001 445km<\/strong><br \/>\n<em>Auf in die Abruzzen<\/em><br \/>\nBaia di Sfinale &#8211; Termoli &#8211; Guglionesi &#8211; Montefalcone &#8211; Pescolanciano &#8211; Barrea &#8211; Pescasseroli &#8211; Celano &#8211; L&#8217;Aquilla &#8211; Fonte Correta<\/p>\n<p>Andi f\u00e4hrt noch bis Rodi mit uns mit, wir verabschieden uns und fahren an der K\u00fcste entlang bis Termoli. Wir sind froh, dass wir nach der eint\u00f6nigen und geraden Strecke wieder Kurven fahren d\u00fcrfen. Die Abruzzen beginnen, wir tauchen in die sch\u00f6ne Landschaft ein. Die H\u00fcgel werden h\u00f6her, wir fahren auf sch\u00f6nen und kurvenreichen Stra\u00dfen \u00fcber Montefalcone und Pescolanciano nach Barrea. Hier beginnt der Parco Nazionale d&#8217;Abruzzo. Wir durchqueren den Park Richtung Celano. Auf der Strasse nach L&#8217;Aquilla sehen wir auf die Gran Sasso Gruppe. Die kurvige Strasse bringt uns ins Tal nach L&#8217;Aquilla und wir fahren noch bis Fonte Correta, wo wir unsere Zelte auf 1120m H\u00f6he aufbauen.<\/p>\n<p><strong>Tag 16, Donnerstag, 21.6.2001 286km<\/strong><br \/>\n<em>Durch die stillen Berge der Abruzzen<\/em><br \/>\nFonte Correta &#8211; Campotosto &#8211; Pescara &#8211; Castelluccio &#8211; Visso &#8211; Foligno &#8211; Assisi &#8211; Perugia &#8211; Passignano sul Trasimeno<\/p>\n<figure id=\"attachment_460\" aria-describedby=\"caption-attachment-460\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-460\" title=\"abruzzi\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/abruzzi.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"197\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-460\" class=\"wp-caption-text\">Abruzzi<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir fahren \u00fcber den Passo di Capannelle Richtung Campotosto. Wir sehen nach einmal auf die Grann Sasso Gruppe zur\u00fcck. Nach Pescara geh es steil hinauf in den Parco Nazional dei Monti Sibillini. Das Hochmoor vor Castelluccio sieht aus wie ein gr\u00fcner See, und am Passo di Gualdo halten wir Siesta. Wir liegen im Gras und genie\u00dfen die Ruhe der Abruzzen. Die Wolken zeichnen Schatten auf die gr\u00fcnen Berge, es ist einfach herrlich. Bei Foglino verlassen wir die Abruzzen, wir werden aber wieder kommen. Wir besuchen Assisi, die Stadt ist nach dem Erdbeben wieder sch\u00f6n restauriert. In der gro\u00dfen Kirche, es sind eigentlich 3 Kirchen in verschiedenen Ebene verschachtelt, ist das Grab von Franz von Assisi. Wir fahren weiter nach Perugia und am Lago Trasimeno schlagen wir unsere Zelte auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 17, Freitag, 22.6.2001 501km<\/strong><br \/>\n<em>Endlich in der Galleria Ferrari<\/em><br \/>\nPassignano sul Trasimeno &#8211; Sinalunga &#8211; Castelnouvo Berardenga &#8211; Gaiole &#8211; Greve in Chianti &#8211; Firenze &#8211; Roncobilaccio &#8211; Marano &#8211; Montese &#8211; Maranello &#8211; Modena &#8211; Verona &#8211; Riva di Garda<\/p>\n<p>Wir fahren an Sinalunga vorbei, durch das Chianti-Gebiet fahren wir Richtung Firenze. Der Tourismus hat die Toskana voll ergriffen, wir konnten vor 3 Jahren die Toskana noch genie\u00dfen. Bei Firenze fahren wir auf die Autobahn. Ich verfahre mich, und wir landen auf der Autobahn \u00fcber den Apennin. Hier ist viel Verkehr, und die Autofahrer sind ziemlich r\u00fccksichtslos. Bei Roncobilaccio verlassen wir die Autobahn, und fahren auf schmalen und kurvigen Strassen bergauf und bergab \u00fcber Marano und Montesse bis nach Maranello. Hier kann ich nach dem vierten Versuch, endlich die Galleria Ferrari besuchen. Die Ausstellung ist interessant, aber wirklich sehenswert ist sie sicher nur f\u00fcr einen Ferraristi. Ab Modena fahren wir wieder auf der Autobahn, an Verona vorbei, und in Riva di Garda endet unsere Etappe. Wir sind die Menschmassen nicht mehr gewohnt, wie sch\u00f6n waren doch die Tage zuvor.<\/p>\n<p><strong>Tag 18, Samstag, 23.6.2001 382km<\/strong><br \/>\n<em>Viel Verkehr in den Dolomiten<\/em><br \/>\nRiva di Garda &#8211; Trento &#8211; Predazzo &#8211; Canazei &#8211; Corvara &#8211; Zwischenwasser &#8211; Antholz &#8211; Lienz &#8211; K\u00f6tschach-Mautern &#8211; Hermagor &#8211; Presseger See<\/p>\n<figure id=\"attachment_462\" aria-describedby=\"caption-attachment-462\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-462\" title=\"groedner\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/groedner.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\"\/><figcaption id=\"caption-attachment-462\" class=\"wp-caption-text\">Gr\u00f6dner Joch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir fahren nach Trento, hier habe ich wieder Orientierungsprobleme, den Weg nach Predazzo finden wir aber dennoch. Durchs Val di Fassa fahren wir nach Canazei. Hier beginnt der Anstieg aufs Sella Joch, der Ausblick in die Landschaft der Dolomiten ist bei Sonnenschein wundersch\u00f6n, doch die Kombination aus Radfahrer, Autos, Bussen und Motorradfahrer verderben den Fahrspa\u00df. Viele Motorradfahrer sollten einmal Kurvenfahren lernen, bevor sie in die Dolomiten fahren. Wenn es so weiter geht, werden die P\u00e4sse einmal gesperrt werden. Vom Sella Joch aufs Gr\u00f6dner Joch nach Corvara, und in Zwischenwasser Mittagsrast. Wir verabschieden uns von G\u00fcnter, der von hier aus nach Bayreuth heimf\u00e4hrt. Im Antholztal warten wir vorm Stallersattel auf die gr\u00fcne Ampel, und wundern uns danach \u00fcber die Fahrweise eines Guzzifahrers, der die Kurven dreimal anf\u00e4hrt. Wir erreichen Lienz, und \u00fcber den Gailbergsattel h\u00e4ngen mich die Suzukis ab, und am Presseger See m\u00fcssen wir heute nur mehr ein Zelt aufstellen. Abends essen wir unserer erstes Wiener Schnitzel, und sprechen \u00fcber die Erlebnisse unserer Tour.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 19, Sonntag, 24.6.2001 417km<\/strong><br \/>\n<em>Heimw\u00e4rts<\/em><br \/>\nPresseger See &#8211; D\u00f6briach &#8211; Ebene Reichenau &#8211; Deutsch Griffen &#8211; Fladnitz &#8211; Murau &#8211; Judenburg &#8211; Semmering &#8211; Wien<\/p>\n<p>Gerhard P. f\u00e4hrt \u00fcber die Autobahn Richtung Wien, so bleiben wir zu Dritt \u00fcber. Die Windisch H\u00f6he wird erklommen, und wir haben dann einen guten Ausblick auf den Millst\u00e4ter See. Bei Ebene Reichenau biegen wir dann von der Hauptstrasse ab, und fahren teilweise auf Sandstrassen Richtung Deutsch Griffen. \u00dcber Fladnitz fahren wir in die Steiermark, immer der Mur entlang. Am Semmering die letzte Rast, und dann fahren wir die Autobahn bis nach Wien.<\/p>\n<p>Ingesamt war ich 5651km unterwegs. Italien ist f\u00fcr mich eines der sch\u00f6nsten L\u00e4nder der Welt. Wir haben auf unserer Tour die verschiedensten Regionen Italiens erleben d\u00fcrfen. Sizilien und der S\u00fcden Italiens hat uns sehr beeindruckt. Der Tourismus ist nur an wenigen Pl\u00e4tzen massenhaft, es gibt aber viele Pl\u00e4tze und Orte, wo es kaum Touristen gibt. Ab der Toskana beginnt der wirkliche Tourismus, er war uns etwas unangenehm, aber die Landschaft, und die Kultur des Landes macht es eigentlich wieder ertr\u00e4glich. Die Stra\u00dfen waren in einem sehr guten Zustand, in Kalabrien und aber auch in den Dolomiten sind die Stra\u00dfen teilweise desolat. Defekte haben wir eigentlich keine gehabt, nur G\u00fcnter hatte Probleme mit der Einspritzung seiner Guzzi, die uns aber nicht behindert haben. Die Routen haben Gerhard P. und ich zusammengestellt, f\u00fcr die Tourenplanung haben wir Autoroute 2001 verwendet. Das Kulturangebot haben wir aus Reisenf\u00fchrern entnommen, vieles habe ich auch im Internet gefunden. Als Karten habe ich f\u00fcr \u00d6sterreich einen Stra\u00dfenatlas 1:250.000 von Freytag&amp;Berndt, f\u00fcr Sizilien eine Karte 1:200.000 von K\u00fcmmerly+Frey und f\u00fcr Italien eine Karte 1:500.000 K\u00fcmmerly&amp;Frey verwendet.<\/p>\n<p>\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im August 2001 &#8211; Aktualisiert am 07.09.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Giro D&#8217;Italia f\u00fchrte uns nach Sizilien, und nach einer Woche auf der Isola del Sole im Zickzack Kurs \u00fcber den Stiefel wieder heimw\u00e4rts. \u2026<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-420","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 4.9.10 - aioseo.com -->\n\t<meta name=\"robots\" content=\"max-image-preview:large\" \/>\n\t<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/italien-2001\/\" \/>\n\t<meta name=\"generator\" content=\"All in One SEO (AIOSEO) 4.9.10\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n\t\t<meta property=\"og:site_name\" content=\"Martin - 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