{"id":290,"date":"2012-08-19T17:31:41","date_gmt":"2012-08-19T15:31:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=290"},"modified":"2019-06-23T16:46:32","modified_gmt":"2019-06-23T14:46:32","slug":"frankreich-1999","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/frankreich-1999\/","title":{"rendered":"Frankreich 1999"},"content":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfe Tour 1999 der Motorradfreunde C\/5 f\u00fchrte uns in die Schweiz, Frankreich und Italien. Wir haben dabei die h\u00f6chsten Alpenp\u00e4sse \u00fcberquert, aber auch an der Cote d`Azur gebadet. Die Fahrt begann am Samstag, den 28.8.99, und endete f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der Gruppe am Sonntag, den 12.9.99. Insgesamt waren wir etwa 4800km unterwegs.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-292\" title=\"Mont blanc\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/montblanc.jpg\" alt=\"Mont blanc\" width=\"200\" height=\"159\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teilnehmer: Herbert, Gerhard E., Gerhard P., Werner, Hermann, Michael, G\u00fcnther M., Thomas T., G\u00fcnter aus M\u00fcnchen und Martin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 1 Samstag, 28.8.99 492km??<\/strong><\/p>\n<p><em>Das erste Zusammentreffen in Tirol??<\/em><\/p>\n<p>Wien &#8211; Amstetten &#8211; Steyr &#8211; Gmunden &#8211; Salzburg &#8211; Bad Reichenhall &#8211; Reit im Winkl &#8211; Kufstein &#8211; Achensee<\/p>\n<p>Treffpunkt bei der Tankstelle Auhof. Vorerst zu sechst Richtung Tirol. Auf der Autobahn bis Amstetten, durch das Mostviertel nach Steyr. Wir fuhren entlang des Traunsee, Attersee, Mondsee, Wolfgangsee und schlussendlich den Fuschlsee. Jetzt war auch Zeit f\u00fcr die Mittagspause. Gest\u00e4rkt fuhren wir nach Salzburg, tankten noch einmal in \u00d6sterreich und weiter \u00fcber das kleine deutsche Eck. Auf der deutschen Alpenstra\u00dfe die ersten Regentropfen &#8211; halb so schlimm &#8211; wir fuhren weiter. Bei Reit im Winkl erwischte uns dann ein Regenschauer und es wollte bis zum Etappenziel Achsensee nicht mehr aufh\u00f6ren zu regnen. Wir beschlossen nicht zu campen, und Werners Lieblingswirt organisierte uns eine Fr\u00fchst\u00fcckspension. Gerhard E. und G\u00fcnter aus M\u00fcnchen waren auch eingetroffen, und wir verbrachten einen lustigen Abend beim Lieblingswirt.<\/p>\n<p><strong>??Tag 2 Sonntag, 29.8.99 361km??<\/strong><\/p>\n<p><em>Durch Modelleisenbahnland??<\/em><\/p>\n<p>Achensee &#8211; Landeck &#8211; Stuben &#8211; Susch &#8211; Fl\u00fcellapass &#8211; Davos &#8211; Tiefencastel &#8211; Lenzerheide &#8211; Chur &#8211; Laax &#8211; Disentis<\/p>\n<p>Nachdem wir das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet gepl\u00fcndert hatten und der Nebel sich aufl\u00f6ste, fuhren wir auf der Autobahn durchs Inntal. Bei Landeck ins Oberinntal. Bei der Grenze zur Schweiz wurde ich h\u00f6flich gefragt, wo denn unsere Gruppe hinf\u00e4hrt. Nach Disentis war meine Antwort, und der Grenzbeamte w\u00fcnschte uns noch eine sch\u00f6ne Reise. Nach Susch der erste hohe Pass &#8211; der Fl\u00fcelapass (2383m) &#8211; endlich Kehren und Kurven. In Davos versuchten wir zu tanken, die Automaten hatten aber etwas gegen unsere Kreditkarten und wollten nur Franken. F\u00fcr 20 Franken wurde getankt, und weiter ging\u00b4s nach kurzer Rast Richtung Lenzerheide. Die Landschaft, die H\u00e4user und die Eisenbahn m\u00fcssen hier Modell f\u00fcr die Modelleisenbahnbauer gestanden haben. In Chur die erste mit Menschen besetzte Tankstelle. Wo das WC ist, werden wir wohl nie erfahren, die Auskunft im Schweizerdeutsch war f\u00fcr uns nicht verst\u00e4ndlich. Entlang des Vorderrheins fuhren wir zu unserem Etappenziel nach Disentis.<\/p>\n<p><strong>??Tag 3 Montag, 30.8.99 315km??<\/strong><\/p>\n<p><em>Am Beginn der Rhone??<\/em><\/p>\n<p>Disentis &#8211; Andermatt &#8211; Rhonegletscher &#8211; Brienz &#8211; Interlaken &#8211; Thun &#8211; Jaunpass &#8211; Montreux &#8211; Martigny<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-295\" title=\"rhone\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/rhone.jpg\" alt=\"rhone\" width=\"200\" height=\"159\" \/>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gleich der Oberalppass (2040m), Furkapass (2431m) und Grimselpass (2165m). Hier konnten wir bei Kaiserwetter den Rhonegletscher bewundern. Hier entspringt die Rhone, wir haben bei unserer Reise auch noch das Ende dieses Flusses gesehen. Am Weg zum Brienzer See versorgten wir uns noch mit Speisen und Getr\u00e4nken aus dem Supermarkt, die Rast im Park und weiter zum See. Nach Interlaken entlang des Thuner See und in Thun sahen wir die Eisenbahn zwischen den H\u00e4usern fahren. Nach dem Niedersimmental \u00fcber den Jaunpass in den franz\u00f6sischen Teil der Schweiz. Einen Kaffee haben wir trotz der mangelnden Sprachkenntnisse doch noch bekommen, und Kuchen gab\u00b4s vom Grei\u00dfler. Durch die Weinberge hinunter nach Montreux und bis zu unserem Etappenziel nach Martingy. Nachdem wir uns am Campingplatz eingerichtet hatten, fuhren wir noch in die Innenstadt und a\u00dfen gem\u00fctlich zu Abend. Werner bestellte sich doch nicht das Gericht Lundi (= Montag), und mit viel Gel\u00e4chter ist dieser Tag ausgeklungen.<\/p>\n<p><strong>Tag 4 Dienstag, 31.8.99 295km<\/strong><\/p>\n<p><strong>??<\/strong><em>Mont Blanc &#8211; ein unvergessliches Erlebnis??<\/em><\/p>\n<p>Martingy &#8211; Chamonix &#8211; Megeve &#8211; Albertville &#8211; La Chambre &#8211; St. Jean &#8211; Le Bourg d\u00b4Oisans<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-298\" title=\"Mont Blanc\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/mt_blanc.jpg\" alt=\"Mont Blanc\" width=\"300\" height=\"240\" \/>\u00dcber den Col de la Forclaz fuhren wir nach Chamonix. In Chamonix die Idee von Gerhard P. &#8211; Bei diesem Wetter sollten wir eigentlich auf den Mont Blanc fahren. Die Tickets waren schnell gekauft, uns schon waren wir in der Gondel zur Mittelstation. Die n\u00e4chste Sektion ohne einzige St\u00fctze, mit 12,5m\/s rast du den Berg hinauf. Oben auf dem Aiguelle du Midi auf 3842m hast du den sch\u00f6nsten Ausblick auf den h\u00f6chsten Berg Europas &#8211; Mont Blanc 4807m. Atemlos staunten wir \u00fcber dieses herrliche Panorama der Alpen. Hinunter ging es genau so schnell wie hinauf, bei der Talstation noch ein kleiner Imbiss, und weiter mit dem Bike. Nach Megeve und Albertville \u00fcber den Col de la Madeleine nach La Chambre. Durch viele Tunnel auf den Col de la Croix de Fer (2068m) und zu unserem Etappenziel nach Le Bourg d\u00b4Oisans. Hier fuhren wir noch nach Alpe d\u00b4Huez. Am Campingplatz gab es f\u00fcr Werner zum Abendessen noch ein Steak welcome (=well done).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 5 Mittwoch, 1.9.99 377km<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><em>??Die Petit Cols<\/em><\/p>\n<p>Le Bourg d\u00b4Oisans &#8211; La Mure &#8211; Mens &#8211; Chatillon &#8211; Luc en Diois &#8211; Veynes &#8211; Barcelonnette &#8211; Colmars &#8211; Castellane<\/p>\n<p>Nachdem wir uns mit hei\u00dfen Apfeltaschen gest\u00e4rkt und mit Lebensmittel eingedeckt hatten, fuhren wir \u00fcber mehrere kleine Cols. Col d\u00b4Ornon, Col Accarias und den Col de la Croix Haute. Nach dem Col de Grimone fuhren wir durch die wundersch\u00f6ne Schlucht Gorges des Gas. \u00dcber den Col de Cabre nach Veynes, Gap und Barcelonnette. Der Col d\u00b4Allos (2240m) war heute unser h\u00f6chster Pass. Nach Colmars fuhren wir einen wundersch\u00f6nen Stausee entlang, und der Col de la Blache war der letzte Anstieg vor unserem Etappenziel Castellane. Am Abend genossen wir die hauchd\u00fcnne Pizza am Campingplatz, und die sternenklare Nacht gew\u00e4hrte uns einen wundersch\u00f6nen Einblick in die Milchstra\u00dfe.??Tag 6 Donnerstag, 2.9.99 293km??Die Trennung??Castellanne &#8211; Moustiers &#8211; Valensole &#8211; Manosque &#8211; Forcalquier &#8211; Sault &#8211; Carpentas &#8211; Avignon??F\u00fcr Michael, Werner und Hermann war der s\u00fcdlichste Punkt der Tour erreicht. Die drei brachen zum Heimweg auf. Sie fuhren in etwa die gleiche Strecke, die der Rest der Gruppe ab Nizza fuhr. Zu f\u00fcnft fuhren wir entlang der Verdon-Schlucht. Bei einem Kaffee am Rand der Schlucht, konnten wir die herrliche Aussicht in den Canyon wunderbar genie\u00dfen. An der Temperatur merkten wir, das wir uns von den Alpen nun verabschiedeten. Wir \u00fcberquerten die Durance bei Manosque, weiter nach Forcalquier, Banon und Sault. Den bizarren Mont Ventoux konnten wir schon sehen, aber einen Schnee bedeckten Gipfel bei einer H\u00f6he von 1906m ? Nachdem wir den Pinienwald verlassen hatten, das Geheimnis des Berges. Der Wind setzt diesen Kalksteinberg ganz sch\u00f6n zu, und hat ihn zu einem riesigen Ger\u00f6llhaufen geformt. Verwundert und beeindruckt verlie\u00dfen wir den Mont Ventoux Richtung Avignon. Nach kurzer Suche haben wir den Campingplatz entdeckt. In der Abendd\u00e4mmerung noch ein kleiner Stadtrundgang, und unser Capo aus M\u00fcnchen suchte f\u00fcr uns ein Restaurant aus.<\/p>\n<p><strong>Tag 7 Freitag, 3.9.99 127km<\/strong><\/p>\n<p><em>??Im Regen Richtung Camargue<\/em><\/p>\n<p>Avignon &#8211; Nimes &#8211; Arles &#8211; Saintes Maries de la Mer<\/p>\n<p>Am Morgen zu unserer aller \u00dcberraschung Regen. Es wollte einfach nicht aufh\u00f6ren. Gegen 14 Uhr eine kurze Regenpause, wir packten die Zelte ein, hinein ins Regengewand und ab nach Nimes. In Nimes besuchten wir die Arena, nach einem Kaffee fuhren wir Richtung Arles. Die Stadtrundfahrt erledigten wir mit dem Bike, ein St\u00fcck sind wir aber auch gegangen. Das Regengewand konnten wir nun einpacken, wir haben es ab diesem Tag dann nicht mehr gebraucht. Auf der Fahrt Richtung Saintes Maries de la Mer konnten wir schon die ersten wei\u00dfen Pferde der Camargue sehen. Der Campingplatz war am Meer, in die Stadt fuhren wir mit unseren Bikes und genossen zum ersten Mal die Soupe d\u00b4Poission.<\/p>\n<p><strong>Tag 8 Samstag, 4.9.99 95km<\/strong><\/p>\n<p><em>??Camargue?<\/em><\/p>\n<p>Saintes Maries de la Mer &#8211; Aigues Mortes &#8211; Saintes Maries de la Mer<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-302\" title=\"camargue\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/camargue.jpg\" alt=\"camargue\" width=\"159\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute ein Tag in der Camargue. Wir besuchten Aigues Mortes, und fuhren mit dem Schiff die Petit Rhone hinauf, wo wilde Stiere und wei\u00dfe Pferde zu bewundern waren. Abends noch ein Rundgang durch Saintes Maries de la Mer mit anschlie\u00dfenden Abendessen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 9 Sonntag, 5.9.99 214km??<\/strong><\/p>\n<p><em>Marseille und ein unerwartetes Zusammentreffen??<\/em><\/p>\n<p>Saintes Maries de la Mer &#8211; Salin de Giraud &#8211; Martigues &#8211; Marseille &#8211; Le Ciotat<\/p>\n<p>Durch den Nationalpark der Camargue entlang der Grande Rhone, die wir dann mittels F\u00e4hre \u00fcberquerten. Weiter fuhren wir durch ein h\u00e4ssliches Industriegebiet bis Martigues. Wir durchquerten Marseilles und fuhren bis Le Ciotat, wo uns ein paar Regentropfen zu einem Zimmer am Campingplatz \u00fcberredeten. Gest\u00e4rkt von einer Jause fuhren wir dann mit dem Zug nach Marseille. Die Stadt ist zwar nicht besonders sauber, hat aber ein gewisses Flair. Von Notre Dame hatten wir den besten Ausblick auf die Stadt. Nach kurzem Anruf mit dem Handy stellte sich heraus, dass G\u00fcnther M. und Thomas sich am gleichen Campingplatz einquartiert hatten. Das Abendessen am Hafen nat\u00fcrlich mit Bouillabaisse, und mit dem letzten Zug wieder nach Le Ciotat.<\/p>\n<p><strong>??Tag 10 Montag, 6.9.99 277km<\/strong><\/p>\n<p><em>??Entlang der Cote d\u00b4Azur??<\/em><\/p>\n<p>Le Ciotat &#8211; Toulon &#8211; St. Tropez &#8211; Cannes &#8211; Nice &#8211; Gagnes<\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung der beiden Nachgereisten, fuhren wir der K\u00fcste entlang. In St. Tropez speisten wir zu Mittag und bewunderten die Yachten. In Cannes die Kaffeepause und weiter nach Nice. Den eingezeichneten Campingplatz bei Cap Ferrat haben wir nicht gefunden, ob in dieser Gegend mit diesen sch\u00f6nen Villen \u00fcberhaupt ein Campingplatz ist? In Gagnes gab es wirklich einen, wir mussten nur noch wieder durch Nice. Bei der Ankunft war es schon leicht dunkel, aber mit dem Aufbau der Zelte hatten wir ja schon einige \u00dcbung.<\/p>\n<p><strong>Tag 11 Dienstag, 7.9.99 71km<\/strong><\/p>\n<p><em>??Monte Carlo &#8211; unser Grand Prix mit Hindernissen??<\/em><\/p>\n<p>Gagnes &#8211; Nice &#8211; Monte Carlo &#8211; Nice &#8211; Gagnes<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-304\" title=\"monte carlo\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/montecarlo.jpg\" alt=\"monte carlo\" width=\"200\" height=\"159\" \/>Auf der Strecke nach Monte Carlo war dann doch viel Verkehr. Hier nutzten wir unsere Mopeds aus und fuhren an der Kolonne vorbei. Am Hafen stellten wir die Bikes ab, schauten uns die Yachten an, und gingen dann zum Grimaldipalast. Oben angelangt &#8211; das beste Panorama \u00fcber die Stadt. Wieder unten angelangt der Start zu unserer Grand Prix Runde, doch am Start die ersten Probleme. Die Suzuki von Gerhard P. sprang nicht an, der Starter h\u00e4ngte. Mittels Anlaufen brachten wir den Banditen zu laufen und schon fuhren wir durch Sainte Devote hinauf zum Casino. Um das Casino zu fotografieren w\u00e4hlte ich einen anderen Weg. Oben angelangt hielten uns zwei Polizisten auf und wir mussten unsere Bikes abstellen und wieder die Stra\u00dfe hinunterschieben. Dort erwartete uns schon l\u00e4chelnd der n\u00e4chste Polizist. Wir sind durchs einzige Fahrverbot f\u00fcr Motorr\u00e4der in Monaco gefahren so die Erkl\u00e4rung. Nach eher ungl\u00e4ubigen Ansehen meiner Papiere durften wir dann unbestraft weiterfahren. Jetzt durch Mirabeau, nach der Loewes Kurve hinein in den Tunnel. Am Hafen die Schikane am Schwimmbecken und nach Rasse Casse wieder auf die Zielgerade. In Nice vor dem Negresco auf den Strand und ein paar Tempi im wundersch\u00f6n blauen Meer. Den Abend lie\u00dfen wir mit Pizza und Bier am Campingplatz ausklingen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0Tag 12 Mittwoch, 8.9.99 488km??<\/strong><\/p>\n<p><em>Die K\u00f6nigsetappe??<\/em><\/p>\n<p>Gagnes &#8211; Isola &#8211; Jausiers &#8211; Guillestre &#8211; Briancon &#8211; Valloire<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-307\" title=\"izoard\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/izoard.jpg\" alt=\"izoard\" width=\"160\" height=\"200\" \/>Die zweispurige Autostra\u00dfe aus Nice war ziemlich eint\u00f6nig. Nach 30km die Stra\u00dfe schm\u00e4ler, endlich die ersten Kurven, und die H\u00f6henmeter stiegen an. An verfallenen Milit\u00e4rgeb\u00e4uden vorbei, \u00fcber den Col des Granges (2505m) zum Cime de la Bonnete, mit 2802m der h\u00f6chste Punkt, den wir mit unseren Motorr\u00e4dern erreicht haben. Beim Hinunterfahren noch der Col de Restefond (2678m), nach Jausiers Richtung Col de Vars. Bei der Anfahrt zum Col de Vars (2111m) war die Stra\u00dfe gesperrt. Hier wartete aber schon ein anderer Biker auf seinen Freund, und dieser erkl\u00e4rte, dass wir mit unseren Mopeds durch die Baustelle fahren k\u00f6nnten. War uns sehr angenehm, da wir sonst einen ziemlichen Umweg h\u00e4tten fahren m\u00fcssen. Nicht alle auf der Baustelle d\u00fcrften, dem Geschrei nach, informiert gewesen sein. Nach Guillestre der Anstieg zum Col d\u00b4Izoard (2361m). Hier wurden wir ein bisschen an den Mont Ventoux erinnert, auch viele Ger\u00f6llhalden. Es folgte der Col du Lauratet (2058m) und danach unser Schlussanstieg zum Col du Galibier (2645m). In Valloire schlugen wir unsere Zelte auf.<\/p>\n<p><strong>Tag 13 Donnerstag, 9.9.99 388km<\/strong><\/p>\n<p><em>Durch drei L\u00e4nder<\/em><\/p>\n<p>Valloire &#8211; Val d\u00b4Isere &#8211; Bourg St. Maurice &#8211; Aosta &#8211; Martingy &#8211; Sion &#8211; Brig<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-310\" title=\"iseran\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/iseran.jpg\" alt=\"iseran\" width=\"200\" height=\"160\" \/>Heute zum Aufwachen der Col du Telegraphe, weiter nach Lanslebourg. Es folgt der Col d`Iseran (2762m), der mir am besten gefallen hat. Nach Abfahrt erreichten wir Val d\u00b4Isere und nach Bourg St. Maurice fahren wir \u00fcber den Col du Petit St. Bernard (2188m) nach Italien. Hier ist auch unser Abschied aus Frankreich. Nach Aosta auf den Colle de Gran San Bernardo (2469m). Hier bekamen wir von zwei Ducatifahrern eine Demostration, wie ein Pass auch mit Hangout zu bew\u00e4ltigen ist. Auf der anderen Seite des Colle wieder in der Schweiz. In Martingny kurze Orientierungsprobleme und danach die fade Strecke nach Brig. Die wundersch\u00f6ne Landschaft entsch\u00e4digte uns aber daf\u00fcr. Abends genossen wir am Stadtplatz von Brig die Walliser Spezialit\u00e4ten.<\/p>\n<p><strong>Tag 14 Freitag, 10.9.99 415km<\/strong><\/p>\n<p><em>An der Grenze entlang<\/em><\/p>\n<p>Brig &#8211; Domodossola &#8211; Locarno &#8211; Thusis &#8211; Tiefencastel &#8211; Zernez &#8211; Schluderns &#8211; Meran<\/p>\n<p>Der Simplonpass (2005m) ist ziemlich ausgebaut, und nach der Gondoschlucht wieder ein kurzer Abstecher nach Italien. Hier fahren wir durchs sch\u00f6ne Val Vigezzo. Vor Locarno wieder in den italienischen Teil der Schweiz. Der Passo San Bernardino (2065m) z\u00e4hlt nun auch zu meinen Favoriten. Nach Thusis wieder nach Tiefencastel, danach \u00fcber den Albulapass (2321m). Dieser war sehr stark befahren, und die vielen Autos und vor allem Wohnmobile sind auf der engen Stra\u00dfe sehr schwer bis \u00fcberhaupt nicht zu \u00fcberholen. In Zernez verabschiedete sich Thomas von uns, wir fuhren \u00fcber den Ofenpass (2149m) Richtung S\u00fcdtirol. Nach dem Vinschgau erreichten wir in der Abendd\u00e4mmerung Meran.<\/p>\n<p><strong>??Tag 15 Samstag, 11.9.99 325km<\/strong><\/p>\n<p><em>??Der Tag der Pannen<\/em><\/p>\n<p>Meran &#8211; St. Leonhard &#8211; S\u00f6lden &#8211; K\u00fchtei &#8211; Inntal &#8211; Zell am Ziller &#8211; Mittersill &#8211; Zell am See??Nach ausgiebigem Fr\u00fchst\u00fcck in Meran, fuhren wir durch Passeiertal nach St. Leonhard. Hier nun der letzte gro\u00dfe Pass, das Timmelsjoch (2509m). Hier noch der sch\u00f6ne Ausblick auf die Gletscher der Oetztaler Alpen. Das sch\u00f6ne Wetter lockte auch noch viele Biker Richtung Italien, und wir dachten bei dem Verkehr ist es dann kein Vergn\u00fcgen mehr hier zu fahren. Bei Oetz fuhren wir ins K\u00fchtei, und hier kam in einer nassen und \u00f6ligen Kurve Herbert zu Sturz. Passiert ist zum Gl\u00fcck nichts, den schiefen Lenker haben wir wieder gerade gerichtet. Nach den K\u00fchtei Sattel (2017m) hatten wir unseren letzten Pass \u00fcber 2000m \u00fcberquert. Im Inntal fuhren wir bis zum Zillertal auf der Autobahn. Nach Zell am Ziller wurde meine BMW immer unfahrbarer, in meinem Hinterreifen war nur mehr wenig Luft. Als Grund stellte sich wenig sp\u00e4ter ein eingefahrener Nagel heraus. Bei einer Tankstelle wurde der Reifen geflickt, und Gerhard E. und ich konnten auch noch die Sicht auf die Grimmler Wasserf\u00e4lle genie\u00dfen. Da meistens drei Pannen hintereinander passieren, fiel beim Wegfahren in Krimml auch noch Gerhard E. mit seiner Suzuki um, passiert ist aber nichts. In Zell am See stellten wir zum letzten Mal unsere Zelte auf, und tranken noch die guten Tropfen aus Frankreich aus.<\/p>\n<p><strong>??Tag 16 Sonntag, 12.9.99 418km??<\/strong><\/p>\n<p><em>Die letzte Etappe??<\/em><\/p>\n<p>Zell am See &#8211; Saalfelden &#8211; Bischofshofen &#8211; Filzmoos &#8211; Schladming &#8211; Liezen &#8211; Wildalpen &#8211; Mariazell &#8211; Wien<\/p>\n<p>Nach Saalfelden verabschiedete sich G\u00fcnter und fuhr mit seiner Guzzi Heim nach M\u00fcnchen. Nach Schladming besuchten wir nach G\u00fcnthers Lieblingswirt, und mussten dann die fade Strecke nach Liezen \u00fcberwinden. In den Wildalpen ein versp\u00e4tetes Mittagessen, und nach Mariazell wurde der Verkehr schon dichter. In St. P\u00f6lten auf die Autobahn und in Auhof verabschiedeten wir uns von einander.<\/p>\n<p>Insgesamt war ich bei dieser Tour 4772km unterwegs. Wir sind dabei \u00fcber 21 P\u00e4sse \u00fcber 2000m H\u00f6he gefahren, und haben insgesamt ca. 60000 H\u00f6henmeter \u00fcberwunden. Die Schweizer Alpenp\u00e4sse sind mit wenigen Ausnahmen sehr sch\u00f6n ausgebaut, die franz\u00f6sischen Col\u00b4s sind etwas schm\u00e4ler, holpriger, und der Asphalt ist rauer. Das sch\u00f6ne Wetter, fast keine Pannen und die tollen Stra\u00dfen haben diese Motorradtour zu einem tollen Erlebnis f\u00fcr uns alle gemacht.<\/p>\n<p>\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im September 1999 &#8211; Aktualisiert am 19.08.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfe Tour 1999 der Motorradfreunde C\/5 f\u00fchrte uns in die Schweiz, Frankreich und Italien. 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