{"id":1479,"date":"2015-03-23T17:48:30","date_gmt":"2015-03-23T15:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=1479"},"modified":"2019-06-23T18:11:09","modified_gmt":"2019-06-23T16:11:09","slug":"spanien-2014","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/spanien-2014\/","title":{"rendered":"Spanien 2014"},"content":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrt uns in die Pyren\u00e4en und zur\u00fcck \u00fcber die Alpen. Mit dem Autozug geht es nach Livorno, dann mit der F\u00e4hre nach Barcelona. Hier von der Mittelmeerk\u00fcste zur Atlantikk\u00fcste wieder retour und dann Richtung Alpen. Start der Tour war am 22.8.2014 und endete f\u00fcr mich am 4.9.2014. Insgesamt war ich 3801 km unterwegs.<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1481\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/01_teilnehmer-e1427121058278.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Teilnehmer: Gerhard E., Gerhard P., Gerhard H., Herbert, Manfred und Martin<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Freitag, 22. August 2014 17 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Anfahrt zum Zug<\/em><\/p>\n<p>Wir treffen uns am neuen Hauptbahnhof, unsere Mopeds werden verladen und wir plaudern mit anderen Motorradfahrern wo wer hinf\u00e4hrt. Wir beziehen unser Abteil, es ist eng, kein Speisewagen aber es gibt W\u00fcrstel und Bier. Die Nacht ist wieder unruhig, aber daf\u00fcr beginnt unser Abenteuer.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Samstag, 23. August 2014 207 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Kardan, Regen und teure Pasta<\/em><\/p>\n<p>Livorno \u2013 Pisa \u2013 Massa \u2013 Genua<\/p>\n<dl id=\"attachment_1482\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/02_genua-e1427121208335.jpg\" alt=\"Genua\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<dd>\n<p>Am Bahnhof in Florenz nutzen wir die Wartezeit f\u00fcr einen Espresso und ein Croissant. Jetzt ist es bald soweit, endlich auf die Motorr\u00e4der. Wir fahren Richtung Pisa, dort angelangt schiebt Manfred seine BMW durch den ersten Kreisverkehr. Wir stoppen vor einem Cafe und finden den Fehler schnell. Der Motor l\u00e4uft, der Kardan dreht sich vorne aber nicht das Hinterrad somit ist der Kardan abgerissen. Der \u00d6amtc wird verst\u00e4ndigt, Manfred muss in Pisa bleiben und auf Montag warten. Wir wollen weiterfahren, aber jetzt springt meine KTM nicht an, die Batterie ist leer aber dank Herbert und Kickstarter l\u00e4uft sie wieder. Nun beginnt es auch noch zu regnen und der Verkehr ist f\u00fcrchterlich. In Massa wollen wir Richtung der Steinbr\u00fcche abbiegen, aber die Wolken werden immer dichter und der Lardo Speck muss warten. Wir fahren Richtung Meer und gehen in ein Restaurant. Die Pasta schmeckt hervorragend, aber der Preis ist auch recht hoch. Wir beschlie\u00dfen auf der Autostrada nach Genua zu fahren. Die letzten Kurven der Autobahn machen Spa\u00df, nun zum Hafen und im zweiten Versuch finden wir auch die F\u00e4hre. Das Verladen geht schnell und so beginnt unsere Kreuzfahrt.<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p><strong>Tag 3, Sonntag, 24. August 2014 255 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Navi-Probleme<\/em><\/p>\n<p>Barcelona \u2013 Montserrat \u2013 Cardona \u2013 Berga \u2013 Solsuna \u2013 Organya<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1523\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/03_montserr2.jpg\" alt=\"Montserrat\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>P\u00fcnktlich erreichen wir Barcelona, schnell von der F\u00e4hre und ab Richtung Berge. Wir fahren zum Kloster Montserrat, hier gibt es eine kurvenreiche Auffahrt, oben d\u00fcrfen wir auf der Aussichtsterrasse parken und wir besuchen die Klosteranlage. Wieder hinunter weiter auf der Hauptstra\u00dfe, bei Cardona biegen wir ab, die Landschaft ist sch\u00f6n, die Sonne scheint und so macht Motorrad fahren Spa\u00df. Gerhard P. neues Navi macht aber nicht ganz das Richtige, wir fahren nicht dort wo wir wollten und in einer Bar k\u00f6nnen wir den Fehler etwas eingrenzen und es geht weiter. Wir kommen auf eine Hauptstra\u00dfe und fahren noch bis Organya auf den Campingplatz. Nach vielen Jahren werden wieder die Zelte aufgebaut und die Routine des campieren beginnt. Abendessen ist gleich am Campingplatz, der Besitzer spricht ein wenig Deutsch und wir genie\u00dfen den Abend.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Montag, 25. August 2014 394 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Pyren\u00e4en = Kurven<\/em><\/p>\n<p>Organya \u2013 Sort \u2013 Vielha \u2013 Castejon de Sos &#8211; Ainsa \u2013 Fiscal \u2013 Canfranc \u2013 Jaca<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1524\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/04_canfrancDSCN03742.jpg\" alt=\"Canfranc\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Zuerst fahren wir Richtung Andorra, zweigen ab, es folgt ein Col, die Kurven machen Spa\u00df und kein Verkehr. Heute funktioniert das Navi, die Strecke ist herrlich und alle Berichte \u00fcber die Pyren\u00e4en haben Recht, es gibt viele Kurven und wundersch\u00f6ne Strecken. Wir besuchen Ainsa, die Altstadt ist sehr sch\u00f6n und wir haben einen sch\u00f6nen Ausblick auf die Berge. Kurz auf einer Hauptstra\u00dfe und wieder ab in die Berge und Kurven. Wir fahren nach Canfranc, dort hier gibt es einen verlassenen Bahnhof, ein riesiges Geb\u00e4ude errichtet als Grenzbahnhof mit Frankreich, in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet, in den Kriegswirren geschlossen und nicht wieder ge\u00f6ffnet. Jetzt zerf\u00e4llt der Bahnhof und wird nun als Touristenattraktion vermarktet. Wir fahren zur\u00fcck nach Jaca, dort wird campiert, wir testen alle Tapas und die Kellnerin hat ihre Freude mit uns.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Dienstag, 26. August 2014 334 km<\/strong><\/p>\n<p><em>In den H\u00fcgeln des Baskenlandes<\/em><\/p>\n<p>Jaca \u2013 Berdun \u2013 Javier \u2013 Pamplona \u2013 Zubiri \u2013 Goizueta \u2013 Donstia (San Sebastian) \u2013 Hondarribia<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1525\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/05_javier2.jpg\" alt=\"Javier\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Auf Nebenstra\u00dfen erreichen wir das Kloster San Juan de la Pena, spazieren kurz um das neue Kloster fahren aber den zum alten Kloster, welches unter ein Felsvorsprung errichtet wurde. Nach der Besichtigung geht es zur\u00fcck auf der Hauptstra\u00dfe nach Pamplona. Wir fahren entlang eines Stausees und eine Umleitung f\u00fchrt uns zum einen gestrandeten Wohnmobilfahrer. Die Umleitung ist seltsam, ein Tor versperrt den Weg, der Mann aus dem Elsass wollte ihn umdrehen landete aber im Stra\u00dfengraben. Mit vereinten Kr\u00e4ften befreien wir das Wohnmobil, der Mann bedankt sich hundert Mal und jetzt kann er auch umdrehen. Mit den Mopeds ist es leichter das Tor zu umfahren, auch der Schranken auf der anderen Seite ist kein Problem wenn du die Seitenkoffer herunternimmst. Wir fahren zur Burg in Javier, besichtigen die Anlage und in Pamplona fahren wir eine Extrarunde, finden aber dann die Altstadt. Jetzt aber wieder in die Berge, es beginnt eine 150 km lange Kurvenorgie durch Navarra und im Baskenland. Leider beginnt es zum Schluss der herrlichen Strecke leicht zu regnen und wir erreichen Donostia. Wir sind nun am Atlantik, fahren durch die Stadt, vorbei an h\u00e4sslichen Industrieanlagen und in Hondarribia stellen wir unsere Zelte auf.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Mittwoch, 27. August 2014 208 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Grenzg\u00e4nger<\/em><\/p>\n<p>Hondarribia \u2013 Biaritz \u2013 Ascain \u2013 Urdax &#8211; Saint-Jean-Pied-de-Port \u2013 Larrau \u2013 Ochagavia<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1526\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/06_biaritz2.jpg\" alt=\"Biaritz\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Wir starten Richtung Atlantik, der Verkehr ist ungewohnt und langsam m\u00fchen wir uns nach Biaritz. Hier k\u00f6nnen wir die Surfer im Atlantik bewundern, sieht nicht sehr warm aus. Nach kurzer Einkehr geht es wieder Richtung Berge. Wir wollen mit der Zahnradbahn auf den La Rhune fahren, aber die Schlange vor dem Bahnhof h\u00e4lt uns davor ab. Wieder in den baskischen H\u00fcgeln, diesmal in Frankreich, doch bald wieder sind wir in Spanien und wir fahren hinauf auf den Izpegi Pass. Noch sind wir in Spanien, oben ist das Gasthaus auch ein riesiger Supermarkt und hier sind die Waren billiger. Nach wenigen Metern sind wir in Frankreich, zum Gl\u00fcck gibt es keine Grenzen mehr. Nach Saint-Jean-Pied-de-Port fahren wir auf den Col d\u2019Hatzla und wir sehen eine gro\u00dfe Gruppe Geier \u00fcber einen Kadaver kreisen. Die V\u00f6gel gleiten lautlos und wundersch\u00f6n durch die L\u00fcfte, am Boden sind aber eher unbeholfen. Beeindruckt fahren wir weiter, wir kommen nach Larrau und es geht auf den Port de Larrau. Nun sind wir wieder in Spanien und in Ochagavia machen wir eine Rast, es ist heute hei\u00df, ein Campingplatz ist in der N\u00e4he und wir beschlie\u00dfen heute unseren Tag zu beenden.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Donnerstag, 28. August 2014 300 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Im Nationalpark Pyren\u00e4en<\/em><\/p>\n<p>Ochagavia \u2013 Burgui \u2013 Bedous \u2013 Laruns \u2013 Formigal &#8211; Argel\u00e8s-Gazost &#8211; Luz-Saint-Sauveur<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1527\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/07_nat_pyr2.jpg\" alt=\"Nationalpark Pyren\u00e4en\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Wir fahren Richtung S\u00fcden, ab Burgui geht es aber wieder Richtung Norden und wir erreichen \u00fcber den Col de la Pierre-Saint-Martin Frankreich. Wir sind nun im Nationalpark, die Stra\u00dfen sind gut, in Bedous erreichen wir eine Hauptstra\u00dfe aber bald zweigen wir wieder aber und eine Nebenstra\u00dfe f\u00fchrt uns ins n\u00e4chste Tal. Nach der Pause in Laruns fahren wir auf den Col du Pourtalet, laut einem Buch der sch\u00f6nste Pass in den Pyren\u00e4en, f\u00fcr mich eine sch\u00f6ne Landschaft, ist aber fast eine Autobahn hinauf und es gibt hier zum Motorrad fahren sch\u00f6nere P\u00e4sse. Die Grenze ist wieder einmal erreicht, in Spanien gibt es wieder viele Superm\u00e4rkte auf der Passh\u00f6he. Wir fahren noch ein St\u00fcck hinunter, umrunden einen Stausee und dann fahren wir die alte Passstra\u00dfe hinauf, die macht viel mehr Spa\u00df. Wieder hinunter nach Laruns, wir zweigen rechts ab, es nun folgt der Col d&#8217;Aubisque und auch wieder mehr Fahrspa\u00df. In Argel\u00e8s-Gazost zweigen wir auf die Hauptstra\u00dfe ab und sie bringt uns zu unserem Etappenziel Luz-Saint-Sauveur. Hier sind viele Radfahrer, der Col du Tourmalet ist in der N\u00e4he und am Samstag ist ein Rennen. Nach ein wenig suchen bekommen wir dann doch noch eine Pizza zum Abendessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Freitag, 29. August 2014 200 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Wolken wollen nicht weg<\/em><\/p>\n<p>Luz-Saint-Sauveur \u2013 Gavarnie \u2013 Ancizan \u2013 Loudenvielle &#8211; Bagn\u00e8res-de-Luchon<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1528\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/08_tourmalet2.jpg\" alt=\"Col du Tourmalet\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Heute ist es leider stark bew\u00f6lkt, wenigstens regnet es nicht. Wir fahren Richtung Gavarnie, besuchen noch zwei T\u00e4ler, doch viel sehen wir nicht, denn die Wolken h\u00e4ngen tief heute und es ist auch kalt. In einer H\u00fctte essen wir eine warme Suppe es geht wieder nach Luz-Saint-Sauveur und dann auf den Col du Tourmalet und der Fahrspa\u00df ist wieder da. Irgendwann ist auch der sch\u00f6nste Col zu Ende auf der Strecke nach Ancizan zweigen wir Richtung Lac de Payolle ab, die Nebenstra\u00dfe f\u00fchrt durch einen Wald und ist sch\u00f6n zu fahren. Es folgt der Col D\u2019Azet und wir erreichen Bagn\u00e8res-de-Luchon und schlagen unsere Zelte auf.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Samstag, 30. August 2014 316 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Im Regen durch Andorra<\/em><\/p>\n<p>Bagn\u00e8res-de-Luchon \u2013 Vielha \u2013 Sort &#8211; La Seu d&#8217;Urgell \u2013 Andorra &#8211; Ax-les-Thermes \u2013 Foix<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1529\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/09_andorra2.jpg\" alt=\"Andorra\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Am Morgen fahren wir zu einem Wasserfall, dann geht es wieder Richtung Spanien. In Frankreich sehen wir durch den Nebel nichts, in Spanien scheint wieder die Sonne und wir erinnern uns an unsere Tour 2003 da war es genauso. Die Kurven machen nun viel mehr Spa\u00df, zwar kennen wir die Strecke schon nach Viehla und Sort aber der Fahrspa\u00df z\u00e4hlt. Nach La Seu d&#8217;Urgell verlassen wir Spanien und es geht nach Andorra. Hier werden die Wolken wieder dichter und ein Regenguss zwingt uns unter eine Br\u00fccke. In Andorra kurzes Sightseeing, hier ist es wie im einem riesigen Einkaufszentrum. Noch Mittagessen, leider ins Regengewand und \u00fcber den Port d\u2018Envalira nach Frankreich. Der Verkehr ist sehr dicht, eine Baustelle, die Stra\u00dfe ist nur gerade und wir m\u00fcssen die Pyren\u00e4en leider verlassen. In Foix finden wir einen Campingplatz, das Abendessen ist bescheiden aber zum Gl\u00fcck gibt es eine gro\u00dfe Auswahl an Bieren.<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Sonntag, 31. August 2014 0 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ruhetag und Planung der Heimfahrt<\/em><\/p>\n<p>Foix<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1530\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/10_foix2.jpg\" alt=\"Foix\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Heute setze ich einen Tag aus. Ich nutze die Waschmaschine, den Pool und die Zeit zum Lesen. Ich denke auch \u00fcber die weitere Tour nach und beschlie\u00dfe morgen Richtung Wien zu fahren. Meine Freunde sind eine runde gefahren, am Abend holen wir uns Pizza und leeren den Biervorrat des Campingplatzes.<\/p>\n<p><strong>Tag 11, Montag, 1. September 2014 440 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Fast vom Winde verweht<\/em><\/p>\n<p>Foix \u2013 Carcassonne \u2013 Narbonne \u2013 Nimes \u2013 Avignon \u2013 Carpentras \u2013 Sault<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1531\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/11_carcason2.jpg\" alt=\"Carcassonne\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Ich baue mein Zelt und fahre Richtung Carcassonne. Hier besuche ich die sehr sch\u00f6ne Cit\u00e9 de Carcassonne und bin sehr von der mittelalterlichen Stadt beeindruckt. Vor Narbonne fahre ich auf die Autobahn, der Mistral bl\u00e4st ordentlich und ich komme aber trotzdem schnell voran. Nach Montpellier geht es wieder auf der Landstra\u00dfe weiter, ich fahre durch Nimes und auf der Br\u00fccke \u00fcber die Rhone habe ich einen wunderbaren Ausblick auf die Altstadt von Avignon. Durch die Provence geht es an Carpentras vorbei, der Mont Ventoux r\u00fcckt immer n\u00e4her. Endlich ist die ebene hinter mir, es gibt keinen Verkehr und die Stra\u00dfe ist herrlich, nur je weiter es nach oben geht desto st\u00e4rker ist der Wind. Vor den letzten Kehren greife ich aber bei Kupplungshebel ins Leere, kein Widerstand mehr. Ich rette mich auf den Pass, will absteigen aber der Mistral l\u00e4sst es nicht zu, er w\u00fcrde das Moped umwerfen. Der Berg wird seinem Namen gerecht, ich muss mich aber um mein Kupplungsproblem k\u00fcmmern. Ein paar Kehren hinunter und ich finde ein windgesch\u00fctzten Platz. Keine Fl\u00fcssigkeit in der hydraulischen Kupplung ist die Diagnose, vorerst muss Motor\u00f6l ausreichen. Ich erreiche Sault, hier ist ein Supermarkt und ich kaufe ein Hydraulik\u00f6l und dann hoffe ich, da\u00df die Kupplung wieder h\u00e4lt. Ein Campingplatz ist nicht weit und zu Abendessen geht es wieder nach Sault.<\/p>\n<p><strong>Tag 12 Dienstag, 2. September 2014 368 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Route des Grandes Alpes<\/em><\/p>\n<p>Sault &#8211; Laragne-Mont\u00e9glin \u2013 Barcelonnette \u2013 Brian\u00e7on &#8211; Saint-Michel-de-Maurienne &#8211; Lanslebourg-Mont-Cenis<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1520\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/12_izoard1.jpg\" alt=\"Col d\u2019Izoard\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Der Wind hat sich gelegt, ich muss aber noch einmal das Hydraulik\u00f6l auff\u00fcllen und dann fahre ich auf h\u00fcgeligen und kurvigen Stra\u00dfe Richtung der Alpen. Noch ein Foto vom Mont Ventoux, der Durance entlang nach Barcelonnette und hier steige ich die Route des Grandes Alpes ein. Vor Col de Vars stoppe ich bei einer kleinen Bierbrauerei, spreche mit dem Besitzer und muss nat\u00fcrlich sein Produkt kosten. \u00dcber den Col de Vars, nach Guillestre folgt f\u00fcr mich der sch\u00f6nste Pass der franz\u00f6sischen Alpen der Col d\u2019Izoard. Zum Gl\u00fcck kein Verkehr vor mir, am Col\u00a0das \u00fcbliche Foto und dann hinunter nach Brian\u00e7on. In der Stadt ein kleines Baustellen Chaos, Mittagessen beim Supermarkt und weiter zum Galiber. Vorerst geht auf der Hauptstra\u00dfe, dann aber die Auffahrt zum Col du Galiber, jetzt macht es wieder Spa\u00df auch wenn holl\u00e4ndische und belgische Hindernisfahrzeuge fahren, die sollte lieber zu Hause bleiben. Den Col de Telegraphe gibt es noch zum Abschluss dann geht es noch bis nach Lanslebourg-Mont-Cenis. Am Campingplatz treffe ich noch zwei holl\u00e4ndische Harley Fahrer und im Restaurant tauschen wir uns Motorradabenteuer aus.<\/p>\n<p><strong>Tag 13 Mittwoch, 3. September 2014 425km<\/strong><\/p>\n<p><em>Dach der Tour und langsam in der Schweiz<\/em><\/p>\n<p>Lanslebourg-Mont-Cenis &#8211; Val-d&#8217;Is\u00e8re \u2013 Aosta \u2013 Martigny \u2013 Brig \u2013 Andermatt \u2013 Disentis\/Munster<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1521\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/13_iseran1.jpg\" alt=\"Col de L\u2019Iseran\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>In der Nacht war es sehr frisch, noch ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck vor den Iseran. Ich habe freie Fahrt auf den Col de L\u2019Iseran mit 2770m das Dach der Tour. Heute ist Kaiserwetter und es wird auch w\u00e4rmer, durch Val-d&#8217;Is\u00e8re und \u00fcber den Petit Saint Bernard nach Italien. Das Aosta Tal ist landschaftlich sch\u00f6n, die Hauptstra\u00dfe zum Motorrad fahren nicht interessant. Zum Gl\u00fcck kommt der Colle di gran San Bernardo, aber leider mit Tempobeschr\u00e4nkung 50kmh ist aber in Italien halb so wild. Der Pass auf der Schweizer Seite ist nicht so sch\u00f6n und nach Martigny folgt das Rhonetal. Hier wird es richtig fad, 80 auf der Bundestra\u00dfe, \u00dcberholverbot, viele St\u00e4dte und du sehnst das Ende herbei. Nach Brig ist das Leiden vorbei, es folgen wieder Kurven und der Furkapass bringt wieder Fahrfreude. Nach Andermatt auf den Oberalp, der ist nicht spektakul\u00e4r aber auch kein Verkehr und in Disentis nehme ich mir ein Zimmer in einem Hotel.<\/p>\n<p><strong>Tag 14 Donnerstag, 4. September 2014 323 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Durchs Land der Baustellen<\/em><\/p>\n<p>Disentis\/Munster \u2013 Chur \u2013 Davos \u2013 Scoul \u2013 Landeck \u2013 K\u00fchtai \u2013 Innsbruck \u2013 Wien<\/p>\n<div>\n<dl id=\"attachment_1522\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/14_kuehtai1.jpg\" alt=\"K\u00fchtai\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Ich starte Richtung Chur, den geht es hinauf nach Lenzerheide, die Strecke ist sch\u00f6n, aber es folgt Baustelle um Baustelle. Es komme ich nach Davos, \u00fcber den Fl\u00fcela Pass nach Susch und dann geht es den Inn entlang Richtung \u00d6sterreich. In Landeck kaufe ich mir eine Fahrkarte f\u00fcr den Autozug Innsbruck Wien. Ich habe noch genug Zeit und fahre so \u00fcber K\u00fchtai noch den letzten Pass \u00fcber 2000m dieser Tour. In Innsbruck wird meine KTM verladen, f\u00fcr mich geht es in den Zug und p\u00fcnktlich erreiche ich Wien.<\/p>\n<p>Insgesamt bin ich mit dem Motorrad 3801 km gefahren. Die Anreise mit Bahn und F\u00e4hre in die Pyren\u00e4en war sehr optimal und zeitsparend. Leider werden die Autoz\u00fcge immer weniger und es ist zu hoffen, da\u00df sie nicht wie in Deutschland ganz eingestellt werden. Die Pyren\u00e4en waren sehr sch\u00f6n, die Stra\u00dfen in sehr guten Zustand und die Preise waren in Spanien niedrig und auch das Campen ist in Frankreich sehr billig. Nach den letzten Touren mit Offroad Anteil hat mir das reine \u201eAsphaltfahren\u201c nicht mehr so viel Spa\u00df gemacht und deshalb bin ich auch fr\u00fcher als geplant heimgefahren. Die franz\u00f6sischen Alpen sind sicher ein Highlight zum Motorrad fahren, die Schweiz aber f\u00fcr mich durch die Baustellen ein eigenes Kapitel. Die Planung der Tour hat Gerhard P. \u00fcbernommen, hier noch einmal vielen Dank f\u00fcr die sehr gute Planung. F\u00fcr die Strecke nach Hause habe ich mein Navi bzw. Karten von Frankreich und der Schweiz mitgehabt.<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">\u00a9 Martin \u2013 Erstellt von Martin im M\u00e4rz\u00a02015 \u2013 Aktualisiert am 23.3.2015<\/span><\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrt uns in die Pyren\u00e4en und zur\u00fcck \u00fcber die Alpen. 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