{"id":1091,"date":"2012-12-27T19:18:27","date_gmt":"2012-12-27T17:18:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/?page_id=1091"},"modified":"2019-06-23T16:50:55","modified_gmt":"2019-06-23T14:50:55","slug":"albanien-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martinbike.info\/blog\/touren\/albanien-2009\/","title":{"rendered":"Albanien 2009"},"content":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrt uns wieder in den s\u00fcdlichen Balkan. Wir wollen die Teile Albaniens kennen lernen die wir 2008 nicht besuchten. Wichtig ist auch die Durchquerung des Nationalparks, wo wir 2008 scheiterten. Danach geht es nach Montenegro und wir werden die Tara Schlucht mittels Rafting durchfahren. Die Reise endet f\u00fcr die meisten diesmal in Split und es geht mit dem Autozug wieder nach Wien. Start der Tour war der 10. Juni 2009 und sie endete am 27. Juni 2009. Ich war etwa 3100 km unterwegs.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1109\" aria-describedby=\"caption-attachment-1109\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1109\" alt=\"Teilnehmer\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/teil_ba_2k9.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1109\" class=\"wp-caption-text\">Teilnehmer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Teilnehmer: Gerhard E., Gerhard H.,Gerhard P.,Herbert, Helmut und Martin<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 1, Dienstag, 9. Juni 2009 249 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Zug und erste Panne<\/em><\/p>\n<p>Wien \u2013 Villach \u2013 Nassfeld \u2013 Pontebba &#8211; Moggio Udinese &#8211; Latisana \u2013 Lignano<\/p>\n<figure id=\"attachment_1098\" aria-describedby=\"caption-attachment-1098\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1098\" alt=\"Nassfeld\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/nassfeld.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1098\" class=\"wp-caption-text\">Nassfeld<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir treffen uns am S\u00fcdbahnhof, unsere Bikes werden verladen und ab nach Villach. In Villach geht es durch den verkehr Richtung Arnoldstein und dann endlich Kurven und hinauf auf das Nassfeld. Hinunter nach Pontebba und gleich wieder hinauf nach Moggio. Nach einiger Zeit fehlt Helmut, ich drehe um und die beiden Gerhard fahren zu unseren Liebingswirt in Moggio Udinese. Helmut hat sein Werkzeug schon ausgepackt und wir m\u00fcssen den Schlauch im Hinterreifen wechseln, da ein Nagel im Reifen steckt. Bei der BMW ist der Ausbau des Hinterrades einfach, einzig st\u00f6rend ist der beginnende Regen. Doch bald sitzen wir auch im Leon Bianco und genie\u00dfen die feurigen Spaghetti. Es geht weiter doch mit der geplanten Strecke wird es nichts, der Regen spielt nicht mit und wir fahren auf der k\u00fcrzesten Strecke nach Lignano. Abends treffen dann Herbert und Gerhard E. Ein und somit ist unsere Gruppe komplett.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Mittwoch, 10. Juni 2009 103 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Wie vor einem Jahr<\/em><\/p>\n<p>Lignano \u2013 Eraclea \u2013 Venezia<\/p>\n<figure id=\"attachment_1110\" aria-describedby=\"caption-attachment-1110\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1110\" alt=\"Venedig\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/venezia.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1110\" class=\"wp-caption-text\">Venedig<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Strecke ist genau wie letztes Jahr, selbst bei der gleichen Abzweigung verfahre ich mich wieder. Tickets kaufen, auf die F\u00e4hre, trinken, essen, schlafen und warten auf Igoumenitsa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Donnerstag, 11. Juni 2009 167 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Seglertreffen und Geburtstagsfeier<\/em><\/p>\n<p>Igoumenitsa \u2013 Sivota \u2013 Vagalat \u2013 Mesopotam \u2013 Gjirokaster<\/p>\n<figure id=\"attachment_1103\" aria-describedby=\"caption-attachment-1103\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1103\" alt=\"Sivota\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/sivota.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1103\" class=\"wp-caption-text\">Sivota<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach der F\u00e4hre geht es nach Sivota dort treffen wir Gerhard P. Seglerfreund Rudi und wir essen gut in der Taverne. Nun geht es aber Richtung Norden, die albanische Grenze wird erreicht hier wird einiges gebaut aber die Formalit\u00e4ten sind gleich geblieben. Die Stra\u00dfe Richtung Sarande wird bald asphaltiert sein, wir zweigen diesmal in ein anderes Tal ab. Wir erreichen ab Mesopotam die kurvenreiche Stra\u00dfe Richtung Gjirokaster. Z\u00fcgig geht es \u00fcber den Pass dann nur noch die gerade Strecke zu unserem Ziel. Im ersten Hotel sind keine Zimmer frei aber schnell wir der n\u00e4chste Hotelbesitzer geholt und wir haben ein sehr sch\u00f6nes Quartier in einen typischen albanischen Haus. Helmut flickt den l\u00f6chrigen Schlauch und tauscht ihn aus, und dann starten wir zum Restaurant. Heute feiern wir Herberts Geburtstag und irgendwie ger\u00e4t alles au\u00dfer Kontrolle und manche Details gehen verloren.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Freitag, 12. Juni 2009 110 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Der verschwundene See<\/em><\/p>\n<p>Gjirokaster \u2013 Suhe \u2013 Catiste \u2013 Polican &#8211; Gjirokaster<\/p>\n<figure id=\"attachment_1102\" aria-describedby=\"caption-attachment-1102\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1102\" alt=\"See\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/see.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1102\" class=\"wp-caption-text\">See<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute sind wir etwas angeschlagen von der Feier, aber nach dem Fr\u00fchst\u00fcck steigen wir auf und es geht Richtung S\u00fcden. Die Hauptstra\u00dfe verlassen wir schnell, der Asphalt verschwindet und wir sind in den Bergen. Es geht kurvenreich bergauf, wir sehen wieder zahlreiche Bunker am Strassenrand und es ist hei\u00df. Es geht hinunter in eine Schlucht, bei einer Weggabelung suchen wir f\u00fcr eine kurze Rast den Schatten. Wir sind nun in einer Hochebene, passieren einige D\u00f6rfer erreichen des Ende der Hochebene und auf der anderen Seite geht es wieder zur\u00fcck. Die Stra\u00dfen ist sehr ausgewaschen und zeitweise fast nicht mehr zu erkennen, viel befahren scheint sie nicht mehr. Wir erreichen ein Dorf, der Brunnen bringt uns Abk\u00fchlung. Im n\u00e4chsten Dorf muss Helmut seinen Reifen wieder demontieren, der geflickte Schlauch ist wieder undicht. Der Rest fl\u00fcchtet in den Schatten und nach einiger Zeit geht es weiter. In Polican gibt es etwas zu Essen und wir f\u00fchlen uns wieder besser. Es geht die gleiche Strecke wieder retour, Gerhard P. entdeckt einen See, der war aber schon bei der Hinfahrt da, am Vormittag hat er ihn nicht gesehen, dass liegt wohl am Vorabend. Wir bemerken, dass bei Gerhard E. Suzuki der Heckrahmen gebrochen ist und auf der Hauptstra\u00dfe finden wir eine Werkstatt, der Besitzer unterbricht seine Arbeit und schei\u00dft den Rahmen. Er will gar kein Geld annehmen, wir geben ihm trotzdem etwas f\u00fcr seine Arbeit.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Samstag, 13. Juni 2009 206 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Verbindungsetappe und \u00d6lverlust<\/em><\/p>\n<p>Gjirokaster \u2013 Dragot \u2013 Permet \u2013 Leskovic \u2013 Erseke \u2013 Korce<\/p>\n<figure id=\"attachment_1108\" aria-describedby=\"caption-attachment-1108\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1108\" alt=\"Albanien\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/strasse.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1108\" class=\"wp-caption-text\">Albanien<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vorerst geht es auf der Hauptstra\u00dfe Richtung Norden, wir zweigen ab und erreichen eine gute Asphaltstrasse Richtung Permet. Sie f\u00fchrt entlang des Flusses Vjoses und bringt uns bis Permet. Hier machen wir Pause und es geht weiter, manchmal bergauf, wieder bergab mehr Kurven aber auch Geraden. Der \u00d6lverlust bei Gerhard P. KTM wird gr\u00f6\u00dfer, bei der Suche entdecken wir ein kleines Loch im \u00d6lfilter. Es wird provisorisch geflickt und es geht weiter. Wir erreichen die Abzweigung nach Korce, es geht wieder mehr bergauf, die Strasse ist gut und in Leskovik unser Mittagessen. Es wird ein Dolmetscher organisiert, die junge Dame lebt in London ist zum Begr\u00e4bnis der Gro\u00dfmutter in Albanien und hilft der Wirtin und uns bei der Bestellung. Das Essen ist hervorragend und dann geht es f\u00fcr gest\u00e4rkt weiter. Wir fahren durch W\u00e4lder und erreichen den Qe Oarrit Pass, mit fast 1200 m den h\u00f6chste Punkt des Tages. Es geht wieder hinunter, die Stra\u00dfe wir gerade und wir erreichen Korce. Wir finden ein Hotel und versuchen noch eine Werkstatt zu finden, die hat aber schon geschlossen.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Sonntag, 14. Juni 2009 163 km<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00d6lfilter abgedichtet und sandige Stra\u00dfen<\/em><\/p>\n<p>Korce \u2013 Sovjan \u2013 Trebinje \u2013 Vulcan \u2013 Librazhd \u2013 Elbasan<\/p>\n<figure id=\"attachment_1095\" aria-describedby=\"caption-attachment-1095\" style=\"width: 199px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1095\" alt=\"Elbasan\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/elbasan.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1095\" class=\"wp-caption-text\">Elbasan<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir suchen nach einem \u00d6lfilter, das eine Gesch\u00e4ft schaut verhei\u00dfungsvoll aus, aber hat heute nicht offen. Doch es wird uns geholfen, ein junger Mann f\u00fchrt uns zu einem anderen Gesch\u00e4ft, doch auch hier kein \u00d6lfilter f\u00fcr die KTM. Wir fahren wieder zur Werkstatt von gestern, hier wird der \u00d6lfilter mittels Komponentenkleber abgedichtet. Nach einer Stunde ist der Kleber hart, wir verabschieden uns von den Helfer und wir fahren Richtung Ohrid See. Die Stra\u00dfe ist gut ausgebaut, schon weiter als letztes Jahr, es geht einige Kehren hinunter und wir sehen den See. Wir zweigen aber ab, die Stra\u00dfe wird zur Sandstra\u00dfe, und es geht hinauf in die Berge. Die sch\u00f6ne Strecke wird leider von der riesigen M\u00fcllhalde verschandelt, die Stra\u00dfe schl\u00e4ngelt sich in Serpentinen hinauf. Die Landschaft ist sehr sch\u00f6n, die Strecke ebenfalls nur die weiter hinten fahrenden Biker sind recht eingestaubt. In Trebinje halten wir um unseren Durscht zu l\u00f6schen, dann geht es weiter, wir k\u00fcrzen die Strecke ab, der \u00d6lfliter hat uns einige Zeit gekostet. Wir erreichen die Hauptstra\u00dfe und es geht Richtung Elbasan. Wir finden bei einer Tankstelle ein sch\u00f6nes Hotel, und dann geht es zum Abendessen. Das Restaurant ist in der Altstadt und wir k\u00f6nnen noch die alten Stadtmauern bewundern. Zum Kaffee geht es auf einen Turm, hier haben wir noch einen sch\u00f6nen \u00dcberblick auf das n\u00e4chtliche Elbasan.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Montag, 15. Juni 2009 130 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Tag auf Schotter<\/em><\/p>\n<p>Elbasan \u2013 Klos &#8211; Burrel<\/p>\n<figure id=\"attachment_1101\" aria-describedby=\"caption-attachment-1101\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1101\" alt=\"Schotterstrasse\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/schotter.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1101\" class=\"wp-caption-text\">Schotterstrasse<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zuerst geht es auf der Hauptstra\u00dfe wieder retour, wir zweigen aber nach wenigen Kilometer ab. Die Stra\u00dfe schl\u00e4ngelt sich den Berg hinauf und wir fahren auf Schotter. Es ist nicht viel Verkehr in Albanien, doch gerade hier m\u00fcssen wir einige LKW \u00fcberholen, die stauben auch einmal mich ein, es ist angenehm wenn du am LKW herbei bist. Die Stra\u00dfe ist am Bergkamm entlang, wir kommen bei einigen kleinen Seen vorbei, teilweise ist die Stra\u00dfe im Wald und wir m\u00fcssen einige Lacken durchfahren. Wir erreichen eine Ortschaft, hier endet die Stra\u00dfe, wieder retour und dann die richtige Abzweigung. Es \u00fcber auf den Oafa e Shtylles, die Schotterpiste ist gut, das Fahren macht uns Spa\u00df und die Landschaft ist sehr gr\u00fcn. Wir erreichen die Hauptstra\u00dfe und es geht nach Burrel. Hier in das Hotel und dann zu unseren Lieblingswirt. Heute ist der Oberst nicht hier, f\u00fcr die Verst\u00e4ndigung sorgt der Lebensmittelh\u00e4ndler, er spricht Englisch und wir essen wieder vorz\u00fcglich. Des Restaurant wurde erweitert, nun gibt es auch Zimmer und als wir die Zimmer sehen, werden wir morgen umziehen.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Dienstag, 16. Juni 2009 160 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Durchquerung<\/em><\/p>\n<p>Burrel \u2013 Selite \u2013 Fushe Lure \u2013 Lis &#8211; Burrel<\/p>\n<figure id=\"attachment_1099\" aria-describedby=\"caption-attachment-1099\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1099\" alt=\"Nationalpark\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/park1.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1099\" class=\"wp-caption-text\">Nationalpark<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir verlassen unser Hotel und ziehen um. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck geht es los, Gerhard E. bleibt zur\u00fcck, der Heckrahmen muss wieder geschwei\u00dft werden. Vorerst nach auf Asphalt dann wird die Stra\u00dfe zur Piste. Es geht \u00fcber einen kleinen H\u00fcgel, unten im Tal m\u00fcssen wir einen kleinen Fluss furten und es geht wieder hinauf in die n\u00e4chste Ebene. Die Piste ist gut, es staubt sehr und es ist hei\u00df. Wir stoppen f\u00fcr Getr\u00e4nke und nach kurzer Pause geht es wieder hinauf. Die Stra\u00dfe ist entlang des Berges, erinnert ein wenig an die Grenzkammstra\u00dfen in den Alpen. Nach zwei falschen Abzweigungen kommen wir nach Fushe Lure den letztem Ort vor dem Nationalpark. Hier noch einmal den Durscht l\u00f6schen und dann geht es wieder bergauf, die Stra\u00dfe ist ziemlich holprig, es geht steil bergauf und es wird schwei\u00dftreibend. Nach viele Kehren erreichen wir den ersten See und den nutzen wir zur Abk\u00fchlung. Gerhard P. springt hinein, andere k\u00fchlen nur die F\u00fc\u00dfe. Es geht weiter, nun folgen Abschnitte durch den Wald und wieder mit freier Sicht auf die sch\u00f6ne unber\u00fchrte Landschaft. Die Lacken werden l\u00e4nger und so legt auch Herbert einmal seine Suzuki ins Wasser. Wir erreichen eine uns bekannte Stelle im Park, nun haben wir es geschafft, jetzt wissen wir den Weg durch den Park. Es folgt der Hohlweg, diesmal viel leichter als im Vorjahr mit den Seitenkoffern. Es geht wieder bergab, wir kommen zu unserer Raststelle und wir trinken ein Bier auf die gegl\u00fcckte Durchquerung. Die Stra\u00dfe nach Burrel ist wohl die schlechteste in Albanien und ich habe noch einen Reifendefekt. Bis zum Hotel komme ich, hier wird die KTM aufgebockt und ich tausche den Schlauch im Vorderreifen. Das Abendessen haben wir uns verdient, und wir lassen es uns wieder schmecken.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Mittwoch, 17. Juni 2009 139 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf ins Unbekannte<\/em><\/p>\n<p>Burrel \u2013 Selisthe \u2013 Lugaj &#8211; Kukes<\/p>\n<figure id=\"attachment_1104\" aria-describedby=\"caption-attachment-1104\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1104\" alt=\"Kukes\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/st_kukes.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1104\" class=\"wp-caption-text\">Kukes<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir starten Richtung Kukes, wo wir einen Teil Albaniens erkunden den wir noch nicht kennen. Die Stra\u00dfe ist ein Desaster, der Asphalt l\u00f6st sich auf und der Rest wird dann zur Rumpelpiste, aber endlich wird die Piste besser. Wir fahren an der Abzweigung zum Nationalpark vorbei, die Stra\u00dfe f\u00fchrt wieder am Berg entlang und wir kommen zur Br\u00fccke, wo wir letztes Jahr aus Pehskopi kamen. Nun geht es aber in den Norden, entlang des Flusses Drini te Zi, es geht wieder bergauf und wir haben immer wieder einen sch\u00f6nen Ausblick auf den Fluss im Tal. Es geht wieder hinunter, wir reichen die Ebene und die Stra\u00dfe wird sandiger und somit wieder Staubiger. Irgendwann sind wir dann wieder auf einer Asphaltstra\u00dfe und schon sind wir in Kukes. Wir finden ein Hotel, die Mopeds werden auf einem Parkplatz gestellt und wir suchen ein Lokal zum Abendessen. Das ist nicht einfach, doch im Hotel Amerika gibt es etwas zu Essen. Danach fahren wir noch auf das Dach des Hotels, haben einen sch\u00f6nen Ausblick auf Kukes und ein Betthupferl gibt es noch in der Hotelbar.<\/p>\n<p><strong>Tag 10, Donnerstag, 18. Juni 2009 285 km<\/strong><\/p>\n<p><em>1000 Kurven<\/em><\/p>\n<p>Kukes \u2013 Kolsh \u2013 Fushe Ares \u2013 Fierze \u2013 Kukes<\/p>\n<figure id=\"attachment_1106\" aria-describedby=\"caption-attachment-1106\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1106\" alt=\"Stausee\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/stausee.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1106\" class=\"wp-caption-text\">Stausee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck f\u00e4llt heute bescheiden aus, ein paar verpackte Kipferl, f\u00fcr Helmut Haferbrei, Herbert und ich riskieren eine Suppe. Wir starten unsere Bikes, fahren ein St\u00fcck auf der neuen Stra\u00dfe nach Durres. Hier wir eine Autobahn durch die Berge gebaut, sie soll die Fahrzeit von 8 Stunden auf 2 Stunden verk\u00fcrzen. Doch sie ist erst im Anfang und so landen wir auf der normalen Stra\u00dfe, die ist f\u00fcr Albanien ein sehr sch\u00f6ne Asphaltstra\u00dfe und wir k\u00f6nnen Kurven um Kurven fahren. So macht das Motorradfahren auch Spa\u00df, und in Fushe Ares machen wir Halt. Wir trinken einen Kaffee und verabschieden uns von Helmut, der f\u00e4hrt heute Richtung Split. F\u00fcr uns geht es wieder zur\u00fcck, die Stra\u00dfe ist gut ausgebaut und wir sehen immer wieder auf den riesigen Stausee. Es geht dann bis zur Staumauer und in der n\u00e4chsten Ortschaft essen wir sehr gute Forellen. Wir fahren weiter, bei einer Abzweigung erkl\u00e4rt uns ein Mann das die Strecke nach Kukes von hier ab nicht mehr asphaltiert ist, und wir beschlie\u00dfen auf Grund der Uhrzeit wieder auf Asphalt nach Kukes zu fahren.<\/p>\n<p><strong>Tag 11, Freitag, 19. Juni 2009 239 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Ab an den Strand<\/em><\/p>\n<p>Kukes \u2013 Fushe Ares \u2013 Skhoder \u2013 Bar \u2013 Petrovac \u2013 Rafailovici<\/p>\n<figure id=\"attachment_1105\" aria-describedby=\"caption-attachment-1105\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1105\" alt=\"Skohder\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/st_skhoder.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1105\" class=\"wp-caption-text\">Skohder<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wieder geht es auf der sch\u00f6nen Strecke Richtung Skhoder. Wir kommen gut voran, erreichen Skhoder und bei einer Pause beschlie\u00dfen wir nach Montenegro zu fahren um dort unseren Ruhetag am Meer zu verbringen. Die Br\u00fccke bei Skhoder Richtung Montenegro finden wir heuer leicht, auch an der Grenze gibt es keine Komplikationen. Nun gibt es Cevapcici und wir k\u00f6nnen wieder mit dem Euro zahlen. Es geht entlang der K\u00fcste und wir suchen einen netten Ort f\u00fcr unseren Ruhetag. Bar ist es nicht, es geht weiter und wir fahren nach Empfehlung von Gerhard E. nach Rafailovici. Dort war er schon, im Hotel ist nichts mehr frei, doch es gibt noch Zimmer in einem Apartmenthaus. Die Strandpromenade l\u00e4dt zum Spaziergang nach dem Abendessen ein und wir essen noch sehr gute Palatschinken.<\/p>\n<p><strong>Tag 12 und Tag 13, Samstag, 20. Juni 2009 und\u00a0<strong>Sonntag, 21. Juni 2009<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><em>Ruhetag und\u00a0<em>Ungewollter Ruhetag<\/em><\/em><\/p>\n<p>Rafailovici<\/p>\n<figure id=\"attachment_1107\" aria-describedby=\"caption-attachment-1107\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1107\" alt=\"Am Strand\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/strand.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1107\" class=\"wp-caption-text\">Am Strand<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute ist ein Tag zum relaxen, am Strand liegen, die Strandpromenade auf und ab gehen und isotonische Getr\u00e4nke zu sich nehmen. Am Sonntag\u00a0regnet es und regnet, und wir beschlie\u00dfen noch einen Tag zu rasten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tag 14, Montag, 22. Juni 2009 200 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Auf in die Berge<\/em><\/p>\n<p>Rafailovici \u2013 Kotor \u2013 Cetinje \u2013 Podgorica &#8211; Kolasin<\/p>\n<figure id=\"attachment_1096\" aria-describedby=\"caption-attachment-1096\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1096\" alt=\"Kolasin\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/kolasin.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1096\" class=\"wp-caption-text\">Kolasin<\/figcaption><\/figure>\n<p>Immer noch Regen, aber wir beschlie\u00dfen heute wieder zu fahren, zu langweilig wird ein Badeort im Regen. Nach Kotor ist es nicht weit, wir besichtigen die kleine Innenstadt und danch geht es \u00fcber den Lovcen Pass nach Cetinje. Die Auffahrt im Regen macht wenig Spa\u00df und dann auch noch die Autobusse die viel zu gro\u00df sind f\u00fcr die enge Stra\u00dfe. In Cetinje eine ungewollte Stadtrundfahrt, dann Richtung Podgorica werden wir geduscht vom Regen und einer Wassermauer, die ein LKW aus der Gegenrichtung aufbaut. Die Stadt wird durchquert, danach stoppen wir bei einem Restaurant. Bis zu unserem Etappenziel Kolasin f\u00fchrt eine gute Stra\u00dfe, wir finden ein Hotel und freuen uns \u00fcber ein warmes Zimmer und Dusche. Bei der Stadtbesichtigung sehen wir einen sch\u00f6nen Regenbogen und wir finden ein nettes Lokal, wir sehr gute Forellen verspeisen.<\/p>\n<p><strong>Tag 15, Dienstag, 23. Juni 2009 106 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Zur gr\u00f6\u00dften Schlucht Europas<\/em><\/p>\n<p>Kolasin \u2013 Mojkovac &#8211; Zabljak<\/p>\n<figure id=\"attachment_1093\" aria-describedby=\"caption-attachment-1093\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1093\" alt=\"Biogradska\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/biogradska.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1093\" class=\"wp-caption-text\">Biogradska<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wieder ins Regengewand, wir fahren aber nicht weit und besuchen den Biogradska gora Nationalpark. Der sehr sch\u00f6ne Park bestaunen wir einen Urwald und wandern um einen See. Danach geht es weiter Richtung Mojkovac und wir fahren bis zur Br\u00fccke \u00fcber die Tara Schlucht. Dort wollen wir einen Veranstalter f\u00fcr Rafting Touren treffen, doch der ist nicht da und wir fahren nach Zabljak wo wir ihn treffen. Es wird eine Unterkunft f\u00fcr uns gesucht, wir residieren in einem kleinen Haus, hier k\u00f6nnen wir unsere Sachen sehr gut trocknen und in der K\u00fcche wird der Herd angeheizt. Wir spazieren noch Richtung eines kleinen See und die Wolken geben ein paar Blicke auf den Durmitor Nationalpark frei.<\/p>\n<p><strong>Tag 16, Mittwoch, 24. Juni 2009 48 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Rafting in der Tara Schlucht<\/em><\/p>\n<p>Zabljak \u2013 Durdevica Tara &#8211; Zabljak<\/p>\n<figure id=\"attachment_1100\" aria-describedby=\"caption-attachment-1100\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1100\" alt=\"Rafting\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/rafting.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1100\" class=\"wp-caption-text\">Rafting<\/figcaption><\/figure>\n<p>Heute bereiten wir uns das Fr\u00fchst\u00fcck selbst und wir speisen vorz\u00fcglich. Dann geht es zur Br\u00fccke und wir tauschen unsere Mopeds gegen ein Gummiboot. Selbst Herbert steigt mutig in das Raftingboot. Wir befahren nun die Tara Schlucht und k\u00f6nnen diese beeindruckende Landschaft genie\u00dfen. Hin und wieder werden wir nass gespritzt, doch nach drei Tagen Motorradfahren im Regen kein Thema f\u00fcr uns. Die Raftingfahrt geht zu Ende, wir steigen aus, das Boot auf den Defender und es geht wieder zur Br\u00fccke. Hier Essen wir wieder sehr gute Forellen und danach fahren wir im Regen nach Zabljak. Kurz vor der Ortschaft fahren wir noch in eine Radarfalle, wir werden \u00fcber unsere Missachtung der Geschwindigkeitsgrenze belehrt, aber zahlen m\u00fcssen wir nichts. Abends geht es ins Restaurant, der Polizist gr\u00fc\u00dft uns freundlich, und nach dem Essen geht es ins Internetcafe f\u00fcr den Wetterbericht. Es sieht nicht gut aus, wir beschlie\u00dfen wieder ans Meer zu fahren.<\/p>\n<p><strong>Tag 17, Donnerstag, 25. Juni 2009 281 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Sonne am Meer<\/em><\/p>\n<p>Zabljak \u2013 Pluzine \u2013 Niksic \u2013 Trebinje \u2013 Dubrovnik \u2013 Mali Ston<\/p>\n<figure id=\"attachment_1094\" aria-describedby=\"caption-attachment-1094\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1094\" alt=\"Durmitor\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/durmitor.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1094\" class=\"wp-caption-text\">Durmitor<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Morgen sieht es nicht so schlecht aus, wenigstens kein Regen. Beim verlassen der Ortschaft winken uns noch einmal unsere Lieblingspolizisten zu, diesmal messen sie in die andere Richtung. Wir fahren durch den Durmitor Nationalpark, die Landschaft ist einzigartig und irgendwann werde ich wieder hier herkommen. Die Stra\u00dfe geht nun hinunter, die Tunnel sind in den Fels gehauen und manchmal sind auch Kehren im Tunnel. Wir erreichen eine Hauptstra\u00dfe Richtung Niksic und wir fahren durch eine wilde Karstlandschaft. Die Grenze zu Bosnien ist erreicht, Kontrollen gibt es nicht, weiter durch Trebinje und die n\u00e4chste Grenze nach Kroatien. Nun geht es entg\u00fcltig ans Meer, wir fahren an Dubrovnik vorbei, die K\u00fcstenstra\u00dfe ist mehr befahren und bei einer Tankstelle beschlie\u00dfen wir nach Mali Ston zu fahren. Im Hotel ist kein Zimmer frei, doch eine Kellnerin vermietet Zimmer und wir fahren zu einer netten Pension. Gerhard P. Und ich gehen noch schwimmen und danach geht es zum Abendessen und heute verkosten wir herrliche Austern.<\/p>\n<p><strong>Tag 18, Freitag, 26. Juni 2009 190 km<\/strong><\/p>\n<p>Inselh\u00fcpfen<\/p>\n<p>Mali Ston \u2013 Janjina \u2013 Orebic \u2013 Korcula \u2013 Racise \u2013 Korcula \u2013 Mali Ston<\/p>\n<figure id=\"attachment_1097\" aria-describedby=\"caption-attachment-1097\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1097\" alt=\"Korcula\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/korcula.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1097\" class=\"wp-caption-text\">Korcula<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir fahren heute auf der Halbinsel Peljesac. Die Stra\u00dfe ist sch\u00f6n es geht durch die Berge von der eine Seite auf die andere Seite und wieder retour. Wir erreichen Orebic, und kommen in einen Regenschauer. Das macht aber nicht so viel weil wir sowieso auf die F\u00e4hre nach Korcula warten m\u00fcssen. Die \u00dcberfahrt dauert nicht lange, wir k\u00f6nnen wieder auf unsere Bikes steigen und fahren auf die Insel. Hier gibt es noch ein St\u00fcck eine unbefestigte Stra\u00dfe, die ist aber ein e Sackgasse. Wieder retour, dann am Meer nach Racise, wo auch die Stra\u00dfe endet. Das war aber geplant, wir jausnen und danach zur\u00fcck nach Korcula. Wir besichtigen die sch\u00f6ne Altstadt und dann wieder zum Hafen. Die F\u00e4hre bringt uns wieder nach Orebic und dann wieder auf dem Bike nach Mali Ston.<\/p>\n<p><strong>Tag 19 +20 , Samstag, 27. Juni 2009 296 km und Sonntag, 28. Juni 2009 11 km<\/strong><\/p>\n<p><em>Die Zugfahrer und die letzten Biker<\/em><\/p>\n<p><em>Mali Ston \u2013 Neum \u2013 Metkovic \u2013 Capljina \u2013 Imotski \u2013 Brnaze \u2013 Split \u2013 Kastel Stari &#8211; Split<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_1092\" aria-describedby=\"caption-attachment-1092\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1092\" alt=\"Fr\u00fchst\u00fcck\" src=\"http:\/\/www.martinbike.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/biker.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1092\" class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fchst\u00fcck<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck durchqueren wir Bosnien, hat es vorher doch kein vern\u00fcnftiges Lokal gegeben und werden daf\u00fcr mit einem guten Essen belohnt. Es geht die K\u00fcstenstra\u00dfe entlang, nach Metkovic zweigen wir ab, es geht wieder nach Bosnien. Hier fahren wir durch ein sch\u00f6nes Tal, eigentlich sch\u00f6n zum Motorradfahren, aber eine Ortschaft nach der anderen. Es folgt der letzte Offroad Abschnitt und es beginnt zu regnen. Ab ins Regengewand und wieder nach Kroatien. An der Grenze nimmt es die Z\u00f6llnerin sehr genau und m\u00fcssen unwillig unsere P\u00e4sse aus den Regengew\u00e4ndern herauskramen, vielleicht liegt es aber daran, dass sie von ihrem Boss beobachtet wird. In Brnaze halten wir f\u00fcr die Mittagspause und Gerhard P. beschlie\u00dft auch mit dem Autozug von Split nach Wien zu fahren. Gerhard E. und Herbert fahren weiter, die restlichen Drei fahren Richtung Split. Vor Split ein heftiger Regenguss, am Bahnhof besorgen wir das Ticket und fahren noch bis Kastel Stari, wo wir die Zeit totschlagen. Wieder nach Split zum Bahnhof, unsere Mopeds werden am Autozug verzurrt, wir begeben uns zum Schlafwagen und versuchen zu schlafen. Am Sonntag Nachmittag sind wir in Wien, auf der Fahrt f\u00e4ngt es wieder zu regnen an, aber nun bin ich gleich zu Hause.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Insgesamt war ich bei dieser Tour 3083 km unterwegs. Albanien ist ein sehr sch\u00f6nes Land, darum haben wir uns wieder entschlossen eine Tour in dieses Land zu planen. Die guten Erfahrungen aus dem Vorjahr haben sich wieder best\u00e4tigt, wir wurden sehr freundlich behandelt und die Menschen haben uns bei unseren kleinen Pannen immer geholfen. Den Nationalpark haben wir auch durchquert, dass war auch ein Anreiz f\u00fcr uns wieder auf den s\u00fcdlichen Balkan zu fahren. Montenegro hat auch viel zu bieten, leider hatten wir mit dem Wetter Pech aber wir werden wieder einmal kommen. In Albanien waren unsere Enduros wieder das optimale Gef\u00e4hrt, in Montenegro w\u00fcrde sich ein Reisemotorrad anbieten, hier sind die Stra\u00dfen in einem guten Zustand.\u00a0Geplant habe ich die Reise mit Mapsource,TTQV und Google Earth, das GPS hat wieder gute Dienste geleistet. Als Karten habe ich Reise Know How und Marco Polo Karten verwendet.\u00a0Mein Dank geht an die Fotografen f\u00fcr die sch\u00f6nen Bilder!<\/p>\n<p>\u00a9 Martin &#8211; Erstellt von Martin im Oktober 2009 &#8211; Aktualisiert am 27.12.2012<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere gro\u00dfe Tour f\u00fchrt uns wieder in den s\u00fcdlichen Balkan. Wir wollen die Teile Albaniens kennen lernen die wir 2008 nicht besuchten. 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